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Außen- oder Innendämmung DHH / Neubau

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  1. #1

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    Außen- oder Innendämmung DHH / Neubau

    Hallo zusammen,

    wir planen im Moment eine DHH. Diese wird komplett unterkellert und dieser soll in erster Linie als Nutzkeller fungieren.

    Denkbar wäre aber auch, dass ein oder zwei Räume in einigen Jahren als Wohnraum dienen könnten (Büro, Spielkeller).

    Nun meine Frage: Ist es sinnvoll von vornherein den kompletten Keller von Außen wärme zudämmen oder ist es bei dieser partiellen Raumnutzung sinnvoller bzw. überhaupt möglich die einzelnen Räume von Innen zu dämmen?

    Die komplette Kellerdecke wird gedämmt und der Kelleraufgang geschlossen und ebenfalls gedämmt.
    Wir erreichen also auch ohne Dämmung der Kelleraußenwände den angepeilten Kfw 70 Standard.

    Wir wollen hier nicht am falschen Ende sparen, aber natürlich sind die Kosten für eine Perimeterdämmung nicht von der Hand zu weisen. Es ist eben noch sehr unklar, ob die Räume jemals beheizt werden müssen...

    Gibt es Empfehlungen, Erfahrungen, Tipps, wie wir am Besten vorgehen sollten?

    Schon einmal vielen Dank für eure Hilfe!
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  2. Außen- oder Innendämmung DHH / Neubau

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  3. #2

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    Mein Planer wollte bei mir nur die beheizten Räume dämmen - find ich irgendwie sinnfrei, daher dämme ich bei uns den gesamten Keller von außen. So viel kostet das nun auch nicht - hinterher alles wieder aufbuddeln wäre auch nicht umsonst zu bekommen, Materialen werden nicht billiger...

    Ich würde es jetzt dämmen - aber die Entscheidung kann Dir keiner nehmen. Niemand weiß, wie Du in 3 Jahren tickst.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Dank dir! Wir sind ja eigentlich auch für "wenn dann richtig..." Aber uns liegt im Moment ein Angebot von 6.500€ vor (Was ich übrigens sehr teuer finde - 7m x 12m x 2,57m Keller) Auch wenn es was günstiger wird, das Geld könnte man jetzt woanders reinstecken.

    Gibt es denn gravierende Nachteile bei der Außen-/Innendämmung (in unserem speziellen Fall), die eine Methode vielleicht nicht empfehlenswert macht?
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  5. #4

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    Wir haben den Keller unserer DHH (6x12m) auch zusammen mit unserem Nachbarn und noch ein paar Freiwilligen Helfern an nur einem Tag gedämmt... Kosten lagen bei knapp 1400€ Material pro Hälfte für
    - Voranstrich
    - Bitumendickbeschichtung
    - 10 cm XPS Dämmung
    - Noppenbahn

    Wir haben auch gesagt, dass wir evtl irgendwann mal ein Büro und Spielzimmer dort unterbringen wollen.

    Wir haben uns dann auch
    noch relativ kurzfristig dafür entschieden den Keller doch zu beheizten, nun haben wir dort auch FBH außer im HWR und Abstellraum. Die Kosten lagen hier auch nur bei ca 2.700€ Aufpreis.

    So günstig kommt man nie wieder dran :-)
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  6. #5

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    Zitat Zitat von jann8585 Beitrag anzeigen
    Gibt es denn gravierende Nachteile bei der Außen-/Innendämmung (in unserem speziellen Fall), die eine Methode vielleicht nicht empfehlenswert macht?
    Wandaufbau rechnen, Stichwort Taupunkt, Kondensatbildung. Innendämmung ist kritischer und verzeiht keine Fehler. Es stellt sich dann auch die Frage wie mit der Bodenplatte verfahren wird.

    Achtung, wenn die Räume später beheizt werden sollen und bisher mit der Kellerdecke als thermische Hülle gerechnet wurde, dann könnte die ursprüngliche Berechnung, die ja auch für die KfW herangezogen wird/wurde, für den Müll sein. Wenn also umgeplant wird, sprich die Kellerräume zukünftig auch wohnlich genutzt werden sollen, wenn auch nur sporadisch, dann unbdingt mit demjenigen besprechen der die EnEV Berechnungen etc. gemacht hat. Es könnte sonst passieren, dass durch einen dummen Zufall die KfW Förderbedingungen nicht mehr eingehalten werden. Bedenke auch, dass es bei den Kellerräumen dann nicht nur um die Außenwände geht, sondern auch um Innenwände an unbeheizte Räume usw. usw.
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  7. #6

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    Ja, das haben wir vorher auch abgesprochen.. Der Keller wurde nun in die thermische Hülle miteingerechnet und KfW 70 erreichen wir immer noch :-)
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