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möglichst leise Technik für dezentrale KWL ? Gibt es technische Eckpunkte?

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  1. #1

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    möglichst leise Technik für dezentrale KWL ? Gibt es technische Eckpunkte?

    Hallo,

    da ja keine Marken / Produktbesprechungen hier stattfinden sollen, ist die Frage ob es eine Richtschnur gibt welche Technik bei einem dezentralen KWL System zu einem möglichst leisen Betrieb führen soll?

    Dann kann man bei der Suche zumindest auf diese Eckpunkte achten?

    Danke,
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  2. möglichst leise Technik für dezentrale KWL ? Gibt es technische Eckpunkte?

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  3. #2

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    Ich würde die technischen Unterlagen studieren. Viele Hersteller liefern auch Planungsunterlagen inkl. Ergebnisse von Schallpegelmessungen mit verschiedenen Ventilen usw.
    Dann sollte man sich mit dem Planer zusammensetzen und solche Details besprechen. Danach kommen diese Anforderungen in den Auftrag mit dem Lieferanten, und beide Seiten wissen was zu liefern ist. Das Ergebnis lässt sich später auch einfach durch Schallpegelmessungen verifizieren.

    Ohne geeignete Vereinbarungen kann bzw. wird es später sicherlich Diskussionen darüber geben, was eigentlich vereinbart war, was an Leistung geschuldet wird, usw. Besser man investiert vorher die Zeit und sorgt für klare Verhältnisse, als dass man später den Eiertanz mitmacht bei dem jeder versucht seine Leistung (und Fehler) irgendwie zu erklären, inkl. gesundbeten auf höchstem Niveau.
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  4. #3
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    Ja das klingt vernünftig.

    Gibt es einen mininum vernünftig zu erreichenden Dezibel Richtwert für dezentrale Systeme welcher am Markt zu erhalten ist als Orientierung. Praktisch als Vorfilter?

    Also deutlich unter 25 Dezibel die glaube ich per DIN gefordert sind?

    Ist 20 möglich oder gar 15?

    Danke
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  5. #4

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    20 dB(A) wird schwierig. 15 unmöglich - Aber auch sinnfrei. Wenn die 25dB(A) unterschritten werden, reicht das vollkommen aus.
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  6. #5

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    15dB(A) in 1m Abstand wird man kaum schaffen. Ich würde mit dem Planer zusammen mal in Richtung 20dB(A) in Schlafräumen denken, in den anderen Räumen unter 25dB(A). Das sollte noch mit vertretbarem Aufwand zu erreichen sein. Überzogene Forderungen führen nur dazu, dass sich niemand finden wird der den Auftrag annimmt, oder man findet jemanden der nicht nachdenken kann, und streitet sich später vor Gericht.

    Der Planer sollte alle relevanten Normen und Empfehlungen kennen.
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  7. #6
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    Unter 25 dB(A) unterschreib ich keinen Vertrag ...
    Da empfehl ich nen "Ausschalt"-Knopf ...
    Und da sind dann schon MIN (!) 1500 Taler für Schallschutzmaßnahmen verschlampert ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    bei dez. anlage stellt sich die frage nach der gesamtkonfiguration.
    wenn sowieso feststeht, dass in jedem raum ein gerät eingebaut
    wird, bleibt keine andere wahl, als daten zu vergleichen, das
    wunschpaket vertraglich einzutüten - und vor abnahme zu messen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Unter 25 dB(A) unterschreib ich keinen Vertrag ...
    Feigling.

    Bei dezentralen Geräten kann man die Schallpegel noch relativ einfach aus den Datenblättern entnehmen. Bei einem zentralen System wird´s schwieriger, dafür kann man damit auch die geringeren Schallpegel erreichen. Das funktioniert aber nur wenn die KWL schon zu Beginn der Planung mit einbezogen wird. Nachträglich "geplante" (besser gesagt gebastelte) Systeme scheitern meist an Kompromissen.
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  10. #9
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    Bei *dezentral* sind dann eher die Verstärkung bzw. verminderte Dämpfung der Geräusche von aussen ein Thema ist ....
    da sind die Gerätegeräusche selbst regelmäßig eher das kleinere Thema.

    Da kommen dann wieder Wandaufbau, leichte oder schwere Wandkonstruktion und ggf. Lautsprechereffekte zum tragen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10
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    Feigling.
    Yepp ! Deswegen wurde ich in über 30 Jahren auch noch nie wegen Schallmängeln verklagt .
    Die erheiternden Schriftsätze der Rechtler lasse ich gerne anderen.
    denn ich krieg da manchmal so nen Drang zum Gewinde schneiden im Halsbereich .... muss am Job liegen

    Gruß
    Achim Kaiser
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Bei *dezentral* sind dann eher die Verstärkung bzw. verminderte Dämpfung der Geräusche von aussen ein Thema ist ....
    da sind die Gerätegeräusche selbst regelmäßig eher das kleinere Thema.
    Ein wichtiger Punkt den man in den technischen Unterlagen genau studieren sollte. Das mag im EFH irgendwo auf dem flachen Land vielleicht weniger ein Problem sein, aber sobald mit entsprechendem Außenlärm zu rechnen ist, kann die dezentrale KWL jeglichen Schallschutz zunichte machen. Einfache Geräte erreichen gerade mal eine Schalldämmung um die 30dB, das entspricht in etwa dem Niveau einfacher Fenster. Es gibt aber auch Geräte die mit entsprechendem Aufwand in Richtung 60dB kommen, so dass eher andere Bauteile den Schallschutz bestimmen.

    Die Schallemission der Geräte selbst ist bei dezentralen Geräten höher als bei einer zentralen KWL. Schallpegel in der 20dB(A) Klasse lassen sich meist nur mit einem geringen Volumenstrom realisieren. Grob geschätzt um die 20m3 /h. Andererseits, besser 20m3/h als gar keine m3/h. Menschen die eine hohe Lärmempfindlichkeit haben sollten diesen Wunsch nach niedrigen Schallpegeln rechtzeitig kommunizieren, denn solche Lösungen sind nichts für Standard 08/15.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    ... da manchmal so nen Drang zum Gewinde schneiden im Halsbereich ....
    Meistens sind die Gewinde schon da, wenn auch aus Holz!
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Thomas Traut Beitrag anzeigen
    Meistens sind die Gewinde schon da, wenn auch aus Holz!
    Macht nichts, nachschneiden, und mit viel Hanf kriegt man die auch dicht.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Schon die reinen Zuluftelemente mit schalldämmender Auskleidung ohne irgendwelches Motorengedönse liegen bei 48-53 db(A) akustischer Dämpfung ...
    das Spitzenmodel schafft 55-57 dB(A) unter optimalen Voraussetzungen.
    Besser als ne KS-Wand RDK 2.0 mit 11,5 bis 17,5 cm Wandstärke wirds also mit ziemlicher Sicherheit nicht.
    Wenn sich dann durch das Motorengedönse und eventuelle Filter nichts auf das Betriebsgeräusch negativ auswirkt bleibt das Niveau etwa erhalten.

    Kommen die Dingers in ne Leichtbauwandkonstruktion wirds schnell interessant bei Körperschallübertragung und -entkopplungsthemen um Lautsprechereffekte zu vermeiden.
    Von Anbindung an luftdichten Ebenen und so Gewürge reden wir da dann besser aber vorsorglich mal noch nicht ...

    ... und man steht u.U ganz schnell machtlos vis-a-vis.

    Deswegen brauchts da vor der Definition irgendwelcher Wunsch-Betriebswerte die über dem Normalen liegen schon Info was das Gebäude *kann*
    denn besser als die Gebäude Grundstruktur wirds ganz einfach *nie*.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  17. #15
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    Hallo

    interessante Punkte, dann nehm ich mal aus Faustregel was es Leiser 25 DB gibt mit- An die Schalldämpfung habe ich nun primär nicht gedacht - gehe ich recht in der Annahme dort zählt ja größer desto besser? Die Wände bestehen aus 17,5er KS, soweit ich weiß müssten die so um die 58DB dämpfen. Sollte die dezentrale KWL das auch schaffen wäre davon auszugehen das zumindest kein "Schallloch" in der Wand ist?

    Danke,
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