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  1. #1
    Luber
    Gast

    Plastikfolie zwischen Dachbodendämmung und Zimmerdecke notwendig ?

    Hallo,

    im Rahmen der Modernisierung eines Holzständerhauses werde ich ebenfalls die Deckendämmung zum Dachboden verbessern. Der Dachboden ist zum Dach selbst hin nicht gedämmt, nur zur unterliegenden Zimmerdecke hin, da er nicht ausbaufähig, nur ca. 1,60m Stehhöhe in der Mitte Hat. Hierzu werde ich die vorhandene 6cm Glaswolledämmung gegen eine mit 16cm Dicke austauschen, da auch die Balken 16cm tief sind und die Dämmung anschließend plan mit den Balken abschließt. Nun habe ich entdeckt, dass zwischen Decke (Rigips) und Glaswolle KEINE Plastikfolie als Diffusionssperre verlegt war.

    Ist es sinnvoll im Zuge der Neudämmung dieses nun nachzuholen oder ist die Plastikfolie nicht nötig. Wenn ja, ist Spezialfolie, ggf mit einem Bestimmten „Durchlassparameter“ ?

    PS: Es hat in den letzten 30 Jahren keinerlei Feuchtigkeitsschäden an Decke und Dacg gegeben, trotz fehlender Plastikfolie.

    Gruß Luber
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  2. Plastikfolie zwischen Dachbodendämmung und Zimmerdecke notwendig ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Und?

    Was wollen Sie genau wissen? Ob "Plastik" schädlich oder teuer ist? Vorsichtshalber Mue- oder sd-Wert als "Durchlaßparameter" genannt?

    Die Frage kann sofort und eindeutig beantwortet wwrden, wenn die Strömungsgeschwindigkeit im ungedämmten Bereich bei:
    - Temperaturdifferenz Traufe / First in der Tauperiode
    - Windstärke 3,2
    -A/V Verhältnis Gesamtgebäude / Teilraum
    bekannt ist.

    P.S.: Greift das JDB-Fieber?
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  4. #3
    Gast
    Gast

    Und?

    Was wollen Sie genau wissen? Ob "Plastik" schädlich oder teuer ist? Vorsichtshalber Mue- oder sd-Wert als "Durchlaßparameter" genannt?

    Die Frage kann sofort und eindeutig beantwortet wwrden, wenn die Strömungsgeschwindigkeit im ungedämmten Bereich bei:
    - Temperaturdifferenz Traufe / First in der Tauperiode
    - Windstärke 3,2
    -A/V Verhältnis Gesamtgebäude / Teilraum
    bekannt ist.

    P.S.: Greift das JDB-Fieber?
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  5. #4

    Registriert seit
    01.2003
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    Umkreis Bonn
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    GF eines Holzbauunternehmens
    Beiträge
    834

    Wie ist denn

    Wie ist denn die Balkenlage nach oben hin abgeschlossen ?

    Es gilt natürlich immer, innen dampfdruckdichter als außen. Wenn keine obere Beplankung (außer Laufsteg) vorhanden ist, reicht die Rigipsplatte natürlich aus.

    Der Dachboden müßte dann allerdings zusätzlich eine Querlüftung aufweisen, damit eintretende Feuchtigkeit abgeführt werden kann.
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  6. #5
    Luber
    Gast

    AW:

    Die mit Glaswolle zwischen den Balken gedämmten Zwischenräume liegen offen, lediglich ein in der Mitte sind einfache Spanplatten als "Laufsteg" verlegt. Als ich begann dieses alte Glaswolle zu entfernen sah ich direkt die Rigipsplatte, die wiederum die Decke des darunter liegenden Zimmers ist. Es wurde KEINE Plastilfolie verlegt !

    Der dachbodenn hat an beiden Stirnflächen im Giebeldreick eine Durchlüftung, keine Ahnung welche Strömungs-/Windgeschwindigkeit dort herrscht.

    Meine konkrete Frage lautet, soll ich das wieder genauso ohne Plastikfolie wiederherstellen oder diesemal eine Plastikfolie verlegen ???

    MfG Luber
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  7. #6

    Registriert seit
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    Sie können

    die Dämmung in entsprechender Stärke einbauen, ohne eine zusätzliche Folie einbauen zu müssen.

    Die bestehenden Verhältnisse (keine Abdeckung oberhalb der Dämmung und die querlüftungsmöglichkeit) müssen beibehalten werden.
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  8. #7
    Gast
    Gast

    Oder

    Wie wärs mit ner leichten Dampfbremse, die auch als Rieselschutz funktioniert? Weil man dann auch oben drüber noch eine Bahn mit geringem Sperrwert drauflegen kann, die Auskühlung durch Wind verhindert.

    M.B.
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  9. #8

    Registriert seit
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    @GAST

    Also zunächst einmal würde eine Dampfbremse innenseitig der Dämmung anzuordnen sein - Die Räume darunter sind wohl fertig ausgebaut.
    Zum zweiten ist für den Dachboden keine weitere Nutzung vorgesehen; Auch den eine Querlüftung vorhanden ist, kann man nicht von Wind, geschweige denn von Unterlüftung der Dämmung reden.
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  10. #9
    Gast
    Gast

    So war's nicht gemeint

    Ich wohne doch ähnlich: Rigips und darauf Glaswolle. Natürlich muß die Dampfbremse (keine Plastikfolie, keine Dampfsperre!) unter die Dämmung. Eben auch als Rieselschutz, damit die Fasern nicht in den Innenraum kommen (man kennt doch Risse in Gipskarton).

    Bei mir ist auch die starke Belüftung vorhanden, die einerseit gut ist, um vorhande Feuchte abzutransportieren, aber eben die Dämmung im Extemfalle stark auskühlt.

    Beispiel bei mir: bei gleicher Außentemperatur dreht die Heizung bei Westwind erheblich höher auf als bei Windstille oder Süd-/Nordwind (Giebel in Ost / West).

    MB
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Luber
    Gast

    AW:

    Danke für die Auskünfte, werde es wohl dann mit einer leichten Dampfsperre, ebenals Rieselschutz für die unterliegenden Zimmer verwenden.

    Wie bekomme ich denn die alten Glasfaserfeinststäube heraus, bevor die Dampsperre verlegt wird ? Einfach mit dem Staubsauger ran oder wirbelt der soviel Staub auf, dass einem "Selbstmord" gleicht ?

    Gruß Luber
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  13. #11
    Avatar von Herbert
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    Sehnde bei Hannover
    Beruf
    Prüfer der Gebäudeluftdichtheit
    Beiträge
    477

    Wie Dampfbremse anbringen?

    Wie wollen Sie denn die Dampfbremse anbringen, wenn die Rigipsplatte nicht angerührt werden soll?

    Was ist mit Löchern in den Rigipsplatten (Kabeldurchbrüche)? Luftströmung von Wohnräumen in die Dämmung muss vermieden werden!

    Und noch was: Zwischen Dämmung und oberer Beplankung sollte Luft bleiben. Die Beplankungen schimmeln sonst gerne von unten.
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