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  1. #1

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    Beschattung für raumhohe Fenster

    Hallo Freunde der Baudetails,

    wir planen gerade unser Haus und haben noch keine so richtig gute Idee für den außen liegenden Sonnen-/Sichtschutz der Fenster im EG. Die Fenster sollen raumhoch werden. Die Abmaße sind 2,50 m hoch und 5,0 m breit (zwei Elemente, davon einer fest und einer als Schiebelement mit jeweils 2,50m Breite).

    Der Architekt hat als erste Idee, die Jalousie bzw. den Raffstore von der Wand ca. 10 cm "schwebend" zu endkoppeln. Wir möchten jedoch die Jalousie möglichst bündig in die Fassade integrieren (Optik, Windgeräusche etc.). Da die Fenster ja raumhoch bis an die Decke (Filigrandecke) gehen sollen, stehe ich mit dem "Paket" der Jalousie auf dem Schlauch. Die Pakete sollen im eingefahrenen Zustand ja nicht im Sichtfeld "rumbaumeln". Kann man ohne weiteres den notwendigen Platzbedarf aus der Decke aussparen? Wie ich bei verschiedenen Anbietern gelesen habe sind die Pakete bis zu 250mm hoch. Ach so, natürlich müssen wir zwei getrennte Jalousien je Fensterfront (ergo eines je Element) nehmen und dieses jeweils an der Seite durch eine Führung sichern.

    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen Praxistip oder gar eine Referenz geben kann, wie man so etwas sinnvoll umsetzt.

    Vielen Dank vorab

    Fred
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  2. Beschattung für raumhohe Fenster

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wichtig zu wissen wäre ...

    ... wie die Fenster in welcher Konstruktion sitzen.

    Beispiel:
    - in der Leibung einer einschaligen, normal verputzten Außenwand
    - außenbündig in einer Wand mit Wärmedämm-Verbundsystem.
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  4. #3
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    Sicher, sicher Herr Kugel...

    ...geplant ist eine einschalige (T9 oder T12) Porotonwand.

    Demzufolge unterstelle ich: "...in der Leibung einer einschaligen, normal verputzten Außenwand...". Das Fenster würde in der Leibung dann so weit nach innen rücken müssen, wie die Jalousie Platz braucht.

    Vielleicht kann ich gleich hier die Frage anbringen: Hat jemand im Umraum Dresden Erfahrung mit der Verarbeitung des T9 ? Etliche Rohbauer haben schon abgewinkt, weil (angeblich) Kosten und Nutzen in keinem günstigen Verhältnis stehen und sich deshalb die sparsamen Sachsen lieber an klassische Eder-Ziegel halten.

    Viele Grüße

    FRED
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Man könnte natürlich ...

    ... die Decke im Fensterbereich um die erforderliche Tiefe des Lamellenpakets zurückspringen lassen und das darüberliegende Mauerwerk mit einem Stahlbeton-Überzug abfangen.
    Das bedarf natürlich sorgfältiger Planung unter Einschaltung des Statikers und des Erstellers des Wärmeschutznachweises, um Wärmebrücken zu vermeiden.

    Wäre eine etwas ungewöhnliche Konstruktion aber der Wunsch des Bauherrn ist uns Befehl .
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  6. #5
    Avatar von wimala
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    Hallo Feuerstein,
    also ich wüsste nicht wie ich eine Jalousie bzw. Raffstore bei einer raumhohen Verglasung nicht sichtbar anbringen kann. Auch ich habe bei meiner Planung kürzlich da "rum geeiert". Letztendlich hat mein Architekt nun folgende Lösung vorgeschlagen (s. Skizze).
    Ist zwar nicht gerade die gewünschte Lösung, aber vielleichts hilft's ja weiter?!?
    mfg
    wimala
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Na ja ...

    ... das dürfte aber Feuersteins Vorstellung von "raumhoch" nicht so ganz entsprechen.

    Da man ja nie weiß, wann man selber mal in die Verlegenheit kommt: siehe Anhang.
    Merke: Betonung liegt auf Schema-Skizze, abhängig vom tatsächlichen Platzbedarf für den Lamellenkasten.
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  8. #7

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    Vielleicht ....

    .... als Anregung - ein Detail aus dem Werkplan meiner Hütte - allerdings Baujahr 1967. Müßte hinsichtl Wärmebrücken etc. auf die heutigen Gegebenheiten noch modifiziert werden.

    Anhang 10504

    Gruß
    HaJue
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  9. #8
    Themenstarter

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    Da möchte ich mich...

    ...sehr bei Euch bedanken.

    Ich werde Eure Vorschläge zum nächsten Architektentermin unterbreiten und bin schon mal gespannt, was sie (die Architekten) dazu sagen.

    Noch einmal herzlichen Dank und dieser thread ist mit Sicherheit ein sehr guter Beweis dafür, dass einem geholfen wird, wenn man nur vernünftig fragt.

    Feuerstein
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  10. #9
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von Feuerstein Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann ich gleich hier die Frage anbringen: Hat jemand im Umraum Dresden Erfahrung mit der Verarbeitung des T9 ? Etliche Rohbauer haben schon abgewinkt, weil (angeblich) Kosten und Nutzen in keinem günstigen Verhältnis stehen und sich deshalb die sparsamen Sachsen lieber an klassische Eder-Ziegel halten.
    Ein Armutszeugnis deutscher (Massiv-) Bauunternehmer - selber mit einem sogenannten "High-Tech-Ziegel" nicht umgehen können, aber die Fertighausbranche schlechtreden.
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  11. #10
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das gilt ...

    ... aber nicht nur für Sachsen.
    Meiner weigert sich auch, hat er mir mal erzählt (nicht, dass ich ihn etwa gefragt hätte :Roll ).
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  12. #11
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... aber nicht nur für Sachsen.
    Meiner weigert sich auch, hat er mir mal erzählt (nicht, dass ich ihn etwa gefragt hätte :Roll ).
    gut, dass wir unsere burgen, schlösser und kirchen schon haben... in stein auf stein würden die das doch heute gar nicht mehr hinkriegen.
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Nee nee ...

    ... Stein auf Stein kann er schon .
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    sun--point
    Gast
    Hallo Feuerstein....

    Wie wär es denn mit einer guten Sonnenschutz /Sichtschutzfolie.....die gibt es in vielen Variationen und Ausführungen. Sie sind sehr haltbar, wartungsfrei, kostengünstig und effektiv.


    ...hier wird man gut beraten.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Feuerstein Beitrag anzeigen

    Vielleicht kann ich gleich hier die Frage anbringen: Hat jemand im Umraum Dresden Erfahrung mit der Verarbeitung des T9 ? Etliche Rohbauer haben schon abgewinkt, weil (angeblich) Kosten und Nutzen in keinem günstigen Verhältnis stehen und sich deshalb die sparsamen Sachsen lieber an klassische Eder-Ziegel halten.

    FRED
    Hallo Fred,
    stehe vor dem selben Problem bzgl T9. K&R aus Dresden ist wohl bereit mit dem Stein zu bauen, ansonsten hatte ein Bausachverständiger mir den Tip gegeben, mal bei den "Wienerberger-Händlern" in Dresden nachzufragen, wer den Stein oft und auch gut verbaut, d.h. Erfahrung damit hat. Hast Du schon eine Firma gefunden?

    Viele Grüße, Sascha
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