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  1. #1

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    Frage Dämmstärke bei Heizungs- und Wasserrohren

    Hallo, Forum,

    mittlerweile tobt sich unser Sanitärinstallateur in unserem Hause aus - als nächstes kommt jetzt der Keller dran.

    Doch irgendwie habe ich Bedenken wegen der bislang verwendeten Dämmung: die Heizungsrohre sind zwar mit 13mm dicken Schaumröhren gedämmt, die ganzen Warmwasserleitungen (inkl. Steig- und Zirkulationsleitungen) haben aber nur nur einen dünnen Schutzschlauch, der (in größerem Durchmesser natürlich) auch bei den Abwasserrohren zur Bauteilentkoppelung eingesetzt worden ist. Reicht das? Wie sieht das im Keller aus bei Dämmung gegenüber Erdreich? Immerhin haben wir hier 12cm PU WLG 025 zur Wärmedämmung des Raumes, da kommen mir selbst 13mm Schaumdämmung sehr gering vor...

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  2. Dämmstärke bei Heizungs- und Wasserrohren

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  3. #2
    bauworsch
    Gast

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  4. #3
    Themenstarter

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    Lächeln

    Vielen Dank! Die Angaben verstehe sogar ich problemlos...

    Viele Grüße aus dem sonnigen Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  5. #4
    Themenstarter

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    ... aber eine Frage bleibt offen: was hat gemäß DIN 1988-2 mit fer Kaltwasserleitung zu passieren?

    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  6. #5
    Lebski
    Gast
    Irgenwas drumwicken: 2-3 mm, damit kein Schwitzwasser entsteht. Und ich will jetzt keine Diskusion über Schwitzwasser, Tauwasser, Kondensat u.ä. lostreten.
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  7. #6

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    Original geschrieben von Wolfgang C.
    ... aber eine Frage bleibt offen: was hat gemäß DIN 1988-2 mit fer Kaltwasserleitung zu passieren?
    @Lebski
    Normalerweise müsste man doch erwarten, dass eine warme Leitung neben einer kalten ohne Dämmanforderung (habe ich im pdf hoffentlich richtig gelesen) nicht sinnvoll ist, auch wenn
    in thermischer Hülle, keine Aussenwandzone, eine Nutzereinheit gegeben ist.

    Wir haben in unserer Küche (mal abgesehen davon, dass es ein MFH mit diversen Nutzungseinheiten ist) nur kaltes Wassen, wenn die Waschmaschine lief.

    Für die Keimbildung im Trinkwasser dürfte es nicht von Vorteil sein, diese zu heizen...Wassermax etc. machen mit Warmwasser auch keinen Spass;-((.
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  8. #7
    Lebski
    Gast
    Hä? Hab ich nicht verstanden.
    Die WWL ist doch isoliert, die KWL mit 2-3 mm auch ein bischen, dazwischen Luft oder Perlitschüttung. Auf was willst du jetzt genau raus?
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  9. #8

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    Keine Hintergedanken!
    Mag sein, dass ich nicht genügend gelesen habe...
    Seite 6 OG zeigt Leitungen in blau und grün, ohne Anforderung an die Dämmung...nur mechanisch wgn. Schallschutz.
    Daraus kann man deuten, dass man die Leitungen mit etwas Kunstoffhülle direkt nebeneinandern packen könnte...auch Heizung...oder übersehe ich was?

    Jep: UNIPIPE Mehrschicht Verbundrohr
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  10. #9
    Themenstarter

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    Original geschrieben von Plewka
    Für die Keimbildung im Trinkwasser dürfte es nicht von Vorteil sein, diese zu heizen...Wassermax etc. machen mit Warmwasser auch keinen Spass;-((.
    Genau diese Konstellation - Warmwasser- und Kaltwasserleitung über mehrere Meter nur über diesen dünnen Schutzschlauch voneinander getrennt direkt aneinander liegend - hat dazu geführt, daß mein Lüftungsbauer mich auf die ganze Problematik aufmerksam gemacht hat...

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    bauworsch
    Gast

    Schutz von kalten Trinkwasserleitungen

    vor Erwärmung und Tauwasserbildung nach DIN 1988 Teil 2 gefordert.

    Entweder ausreichender Abstand zu WW-Leitungen, oder eben dämmen. Die Erwärmung ist sicherlich ein Thema, häufiger wird es jedoch zu Tauwasserbildung kommen. Ein Schutz vor Tauwasserbildung ist nur dann nicht erforderlich, wenn ein Rohr-in-Rohr System verlegt wurde.

    Ansonsten gelten folgende Dämmschichtdicken bezogen auf WLG 040:

    Rohrleitung frei verlegt, in nicht beheiztem Raum (z. B. Keller) 4 mm

    Rohrleitung frei verlegt, in beheiztem Raum 9 mm

    Rohrleitung im Kanal, ohne warmgehende Rohrleitungen 4 mm

    Rohrleitung im Kanal, neben warmgehenden Rohrleitungen 13 mm

    Rohrleitung im Mauerschlitz, Steigleitung 4 mm

    Rohrleitung in Wandaussparung, neben warmgehenden Rohrleitungen 13mm

    Rohrleitung auf Betondecke 4 mm

    Bei anderer WLG sind die Dämmschichtdicken entsprechend umzurechnen.
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  13. #11
    Themenstarter

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    Danke - unsereins kommt ja an die DINs nicht so einfach heran, die wenigsten stehen einfach so im Netz...

    Viele Grüße aus Rehinhessen
    Wolfgang C.
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