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  1. #1

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    Spannung bei ausgeschaltetem Schalter

    Hallo,
    bei allen geschalteten Steckdosen ist trotz Ausschaltung eine "Restspannung" von 50 - 130 Volt vorhanden. Bemerkt habe ich diese Situation weil meine Energiesparmöbeleinbau -leuchten surrten obwohl die Leitung ausgechaltet war. Mein Elektriker(hat die Verkabelung vorgenommen) sagt "kein Problem", das darf sein.
    -Kann mir jemand Tipps zur weiteren Vorgehensweise geben?
    - kennt jemand einen Gutachter im Raum Wiesbaden?
    Danke
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  2. Spannung bei ausgeschaltetem Schalter

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  3. #2

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    Bitte Details.
    Was, wo, wie gemessen?
    Schalter mit Beleuchtung?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Typische Frage von halbwissenden "Lügenstift- und Multimeter"-Laien...

    Wie/womit hast Du das gemessen? Vermutlich mit einem Multimeter ohne zusätzliche Last.

    Generell:
    Ja, sowas kann normal und ungefährlich sein. Vermutlich trift das auch bei Dir zu.
    Für nähere Angaben müßte man jedoch mit geeigneten Meßgeräten vor Ort sein.

    Es handelt sich dabei wohl um kapazitiv eingekoppelte Blindspannung.

    Manche Lampen reagieren darauf mit den geschilderten Effekten.

    Wenn man das verhindern will, muß man zweipolig schalten. Das ist aufwendiger und je nach Leitungsführung und verwendeten Schaltern nachträglich nicht mehr möglich.

    Es könnte jedoch machbar sein, an der letzten Stelle (also möglichst nah an jener Steckdose für die Möbelleuchten), wo noch ein ungeschalteter Außenleiter vorhanden ist (z.B. eine Abzweigdose), ein zweipolige Doseneinbaurelais nachzurüsten. Damit sollte die Sache in den Griff zu bekommen sein.

    Fazit:
    Du kannst prüfen lassen, aber sehr wahrscheinlich ist die Installation in Ordnung.
    Änderung ist vermutlich möglich, stellt aber eine voll kostenpflichtige Zusatzleistung dar.

    Behelfslösung könnte sein, den Möbelleuchten eine kleine Glühlampe parallelzuschalten.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Typische Frage von halbwissenden "Lügenstift- und Multimeter"-Laien...
    Julius, zu irgendetwas muß das 3,50 € Multimeter doch gut sein..

    Aber warten wir mal ab, was noch an Antworten oder Details kommt.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Spannung

    Zitat Zitat von boxsterheike Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bei allen geschalteten Steckdosen ist trotz Ausschaltung eine "Restspannung" von 50 - 130 Volt vorhanden. Bemerkt habe ich diese Situation weil meine Energiesparmöbeleinbau -leuchten surrten obwohl die Leitung ausgechaltet war. Mein Elektriker(hat die Verkabelung vorgenommen) sagt "kein Problem", das darf sein.
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    Danke
    Hallo,

    das wird ein fachkundiger Elektriker statt eines teuren Gutachters auch finden.
    Vermutlich hat er den "Schalter im Null" , heute "N-Leiter" angeschlossen.

    Es ist Quatsch, das als normal zu bezeichnen. Allerdings sind Fehlmessungen mit den heutigen Digitalen (=hochohmigen) Instrumenten möglich. Deshalb der Hinweis auf die Belastung!!

    Aber Einbauleuchten surren nicht über Isolationsströme von einem Milliampere und weniger.

    Gruß
    pauline
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  7. #6
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    Heute hat der Elektriker Kondensatoren eingebaut, jetzt brummt nichts mehr.
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  8. #7

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Wo hat denn die Kondensatoren und warum eingebaut?

    pauline
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  10. #8

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    Ausrufezeichen Vorsicht!

    Auch hier beweist unsere paulinische Hausfrau wieder das übliche, aber gefährliche Halbwissen:
    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Vermutlich hat er den "Schalter im Null", heute "N-Leiter" angeschlossen.
    Mitnichten ist die heutige Bezeichnung für einen Nulleiter "N-Leiter"!
    Ein Nulleiter wird nach aktueller Nomenklatur als "PEN-Leiter" bezeichnet.
    Die alte Bezeichnung des Neutralleiters (N) war hingegen "Mittelpunktleiter" (kurz: Mittelleiter, Kurzzeichen: Mp).

    Und schalten durfte und darf man einen Nulleiter NIEMALS, da dies extrem gefährlich ist, da es zum "Tod durch die Schutzmaßnahme" führen kann!!!
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  11. #9

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    N-Leiter

    Hallo Julius,

    ich frage mich natürlich woher der Draht seinen eigenen Namen kennt und wie „das übliche, aber gefährliche Halbwissen“: definiert ist.

    Im übrigen wußte man früher durchaus, was man unter dem Begriff "Schalter im Null" zu verstehen hatte.

    Sollte hier ein TN-C-Sysstem mit einem gelb-grünen PEN-Leiter vorliegen, müßte der Drahtquerschnitt mindestens 10 mm² Cu oder 16 mm² Al sein.

    Wie klemmen Sie einen solchen Draht an einen normalen Installationsschalter???

    Im heutigen, am häufigsten anzutreffende Netz, dem TN-C-S Netz ist es tatsächlich der blaue "N-Leiter" (den es durchaus noch unter dieser Bezeichnung gibt) und es ist nicht der gelb-grüne PEN, den ich gemeint habe. Auch wenn es nicht sinnvoll ist, hier einen Schalter anzuordnen, „extrem gefährlich“ ist es nicht, und es kann auch nicht zum "Tod durch die Schutzmaßnahme" führen. Da müssen weitere Fehler dazukommen.

    Ich denke, es gibt noch eine große Zahl von Nachttischlampen mit einpoligem Schalter, die je nach Steckerstellung, dann den Schalter im „N-Leiter“ haben.

    Inzwischen frage ich mich, ob diese Energiesparmöbeleinbauleuchten vielleicht über einen Stecker wiie eine Nachttischlampe an das normale Installationsnetz angeschlossen waren.

    Gruß

    pauline
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