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Sichtbare Lärchenfassade: Holzqualität spezifizieren

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  1. #1

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    Sichtbare Lärchenfassade: Holzqualität spezifizieren

    Moin!

    Wenn man eine sichtbare Lärchenholzfassade plant, welche Holzqualität sollte man wählen, warum und wieviel kann das mehr kosten?

    MfG,
    Kuhmann
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  2. Sichtbare Lärchenfassade: Holzqualität spezifizieren

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  3. #2
    Avatar von holzfragen
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    abhängig von der tatsächlichen Gefährdung

    Bei einer vorgesetzten / vorgehängten Holzfassade muß der Planer zunächst die tatsächliche Gefährdung des verbauten Holzes im später zu erwartenden Gebrauchszustand ergründen. Dazu muß er die örtliche Lage kennen und die dort herrschenden Wetterverhältnisse. Dazu kann man die Nachbarn befragen. Ersatzweise findet man i.d.R. dazu Hinweise in der Bauart älterer Gebäude in der Umgebung. Die zu erwartende Schlagregenbeanspruchung ist allgemein in der DIN 4108-3, Anhang C abzulesen. Dann kann man die hierzu ausreichende Holzart wählen.
    Nach meinen Erfahrungen kann ich ganz allgemein sagen, bei einer hinterlüfteten Fassade dürfte bei einer konstruktiv fachgerechten Ausführung in den meisten Fällen Lärchenkernholz ausreichend dauerhaft sein.

    Für Fassadenbretter ist die Holzqualität vom Einschnitt bedingt. Es geht um das "Schüsseln" der Bretter. Stehende Jahrringe garantieren gerade Bretter (kein Schüsseln). Mehr liegende Jahringe erfordern u.U. abhängig von der Verarbeitung ein Vorsortieren nach linker und rechter (geschüsselter) Seite. Damit kann ein Ausgleich gefunden werden.

    Bei tragenden Holzbauteilen (z.B. unterkonstruktion) wäre die Tragfähigkeit das Sortierkriterium (DIN 4074-1 (2002)). Hier empfielt sich im Holzhandel das Sortiment 1 (Holzfeuchte Um <= 20 %, Trocken sortiert nach DIN 4074-1,
    Einschnittart mehrstielig - soweit bei den gewünschten Dimensionen möglich,
    mindestens Schnittklasse A nach DIN 68365, sägerauh).

    Ihre Frage nach Mehrkosten suggeriert, daß Sie schon etwas bestimmtes im Auge haben.
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