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Nasse Bodenplatte - woher ??

Diskutiere Nasse Bodenplatte - woher ?? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Nasse Bodenplatte - woher ??

    Vorgeschichte:

    Nachdem ich auf einer ehemaligen Schottergrube (Grundwasser in ca. 8m Tiefe darüber nur Schotter) meinen Keller bauen lassen wollte hab ich auf jeglichen Dichtbeton verzichtet. Ich habe mich für einen Fertigkeller (fertige hohle Betonelemente, die vorort verbunden und ausgegossen werden) entschieden. Danach wurde mit starken Bitumenmatten und 5cm Dämmplatten isoliert und mit Rollschotter zugeschüttet (bis zu 2m!! breit).


    Problem:

    Nach nun mehr als 7 Jahren hat es ständig (Sommer und Winter) ca. 80% Luftfeuchtigkeit und es gibt Feuchtigkeit und Schimmelbildung in den Stoßfugen (zw. Betonelementen) bis ca. 30cm von unten. Ein Bauleiter der Kellerbaufirma meinte dass das Sickerwasser (Regenrinne geht knapp neben Kellerwand direkt in den Rollschotter - das Wasser könnte so die Bodenplatte erreichen und so von unten eindringen). Auf sein Anraten hab ich den Estrich an 3 Stellen geöffnet - die Bodenplatte ist vollkommen nass (nicht nur feucht). Auch in der Mitte des Kellers zieht sich bereits Wasser die Wand hoch (auch dort ist der Estrich nun offen - darunter tw. nass).


    Meine wichtigsten Fragen:

    Ist es tatsächlich möglich, dass bei einer reinen "Schotterumgebung" sich Regenwasser staut und von unten in die Bodenplatte eindringt? ?

    Was kann ich jetzt noch dagegen tun?
    (Das Regenrohr hab ich bereits "umgeleitet" damit ich die Quelle ausschließen kann. Mein Luftentfeuchter gibt bereits alles rund um die Uhr und holt täglich ca. 8-10 Liter heraus)


    Vielen Dank schon jetzt !!!
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  2. Nasse Bodenplatte - woher ??

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    wenn der Boden unter er Bodenplatte tasächlich stark durchlässig ist staut da auch nichts auf.

    Häufiges Problem bei Feuchtigkeit in Kellern ist Kondensat. Das mal geprüft?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Pfeil

    Danke für die äußerst rasche Antwort! (so schnell kann ich nicht mal in meinen feuchten Keller laufen)

    Als ich den Estrich entfernt hatte stand das Wasser an den Stellen auf der Bodenplatte ca. 1mm hoch. Kann es dort wirklich so viel Kondensat geben?
    1 Woche nach "Estrich-Öffnung" kann ich nun an einer Stelle bereits tw. trockenen Beton sehen - an der anderen ist es noch mehr als feucht.

    Und wenn - wie könnte ich dem Kondensat langfristig vorbeugen (irgendwann möchte ich den Estrich ja wieder zu machen).


    Danke nochmals !
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Unter dem Estrich schließe ich Londensat aus es sei denn die Menge wäre so groß das soviel Kondensat auf dem Estrich gewesen wäre, das es in die Konstruktion gedrungen wäre.

    Lässt sich ohne eingehende Untersuchung kaum sagen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Pfeil

    Der Boden ist verfliest, verfugt und bestimmt immer trocken. Im Winter heize ich auf ca. 18-20 Grad und die Wände sind auch trocken.

    Ich denke ich such mal einen Sachverständigen in meinem Gebiet auf. Die Keller-Firma ist zwar bekannt und wirkt sehr kompetent - aber ich denke dass ich eine unabhängige Person hinzuziehen sollte. Merkwürdig war eben auch, dass mir die Firma einreden möchte, dass sich das Wasser trotz (mehr als ausreichender) Rollierung stauen und eindringen kann.

    Ich werd mich mit dem Resultat wieder melden (hoffentlich gibt es eines...)
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  8. #6
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  9. #7

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    Versuche der Firma Gutjahr haben ergeben, daß Feuchtigkeit in Schotter aufsteigen kann.

    Ich würde mal außen eine kleine Grabung machen. So viel Wasser und das Trocknen des Wassers am boden deuten nicht (nur) auf Luftfeuchtigkeit hin.
    Vermutlich kommt es von außen. Auch eine defekte Abwasserleitung kann da in Frage kommen.

    Gruß

    pauline
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