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Beeinflussung Vor- und Rücklauf bei Verlegung Zuleitung zur Erdwärmesonde

Diskutiere Beeinflussung Vor- und Rücklauf bei Verlegung Zuleitung zur Erdwärmesonde im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Beeinflussung Vor- und Rücklauf bei Verlegung Zuleitung zur Erdwärmesonde

    Hallo liebe Forengemeinde,

    hat jemand Erfahrungen bzw. einen rechnerischen Nachweis ob und inwieweit Vor- und Rücklauf zur Erdwärmesonde sich gegenseitig (negativ) beeinflussen wenn diese zusammen in einem Graben verlegt werden?

    Besten Dank vorab …
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  2. Beeinflussung Vor- und Rücklauf bei Verlegung Zuleitung zur Erdwärmesonde

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  3. #2
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    Nachdem die Temperaturdifferenz sehr klein ist, kann die Beeinflussung auch nicht so groß ausfallen. Normalerweise reden wir hier um 3 bis 5 Grad.

    Wie lang sind denn die Zuleitungen zwischen Sonde und Wärmepumpe ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Nachdem die Temperaturdifferenz sehr klein ist, kann die Beeinflussung auch nicht so groß ausfallen. Normalerweise reden wir hier um 3 bis 5 Grad.
    Richtig. Und der Abstand zwischen VL und RL dürfte auch sicherlich ein paar cm betragen. Man könnte jetzt mit der Wärmeleitfähigkeit des Erdreichs ein bischen rechnen und hätte dann wohl irgendwas im Nachkommastellenbereich.

    Also, bitte Details oder mit pauschalen Antworten zufrieden sein.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
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    Beeinflussung Vor- und Rücklauf bei Verlegung Zuleitung zur Erdwärmesonde - II.

    Danke für die Antworten,

    mir geht es nicht darum ob die Beeinflussung ein wenig oder nicht viel oder sehr klein usw. ist - sie ist jedenfalls vorhanden. Es geht mir auch nicht um ein spezielles Vorhaben.

    Der physikalische Wirkungsgrad bei der Wärmeübertragung bestimmt sich u.a. aus der Temperaturdifferenz der Medien. Es macht also (physikalisch) keinen Sinn den Vorlauf durch den Rücklauf zu erwärmen sowie den Rücklauf mit dem Vorlauf abzukühlen (auch im Bereich weniger Kelvin), da dieser dann mit geringerer Temperaturdifferenz in die Sonde eingetragen wird. (vorsorgl. Anmerkung: Ich kenne die Wirkungsweise der U- und Koaxialsonden). Die geringere Temperaturdifferenz bewirkt somit einen schlechteren physikalischen Wirkungsrad der gesamten Sondenanlage…

    Besten Dank vorab …
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  6. #5
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    Gut dass wir drüber gesprochen haben.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Herr Berger Beitrag anzeigen
    mir geht es nicht darum ob die Beeinflussung ein wenig oder nicht viel oder sehr klein usw. ist - sie ist jedenfalls vorhanden...
    Es ist immer eine Beeinflussung vorhanden wenn Körper mit unterschiedlicher Temperatur über ein Medium mit der Wärmeleitfähigkeit x und einer "Kontaktfläche" A miteinander verbunden werden.

    Man müsste jetzt einen Fall konstruieren und die an der Wärmeübertragung beteiligten Medien definieren. Danach könnte man verschiedene Rechenansätze heranziehen und die gegenseitige Wirkung ermitteln.

    Einfache Gleichungen kann ich mir jetzt nicht vorstellen, denn die Rohre sind ja allseitig umschlossen und man müsste wohl ein räumliches Rechenmodell verwenden. Oder aber verschiedene Vereinfachungen einführen (Bsp.: Abstand der beiden Rohre über die Kontaktfläche als konstant betrachten).

    Das wäre wohl was für einen Physiker.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Gut dass wir drüber gesprochen haben.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Ich wollt, du hättest mehr zu tun,
    Als mich am guten Tag zu plagen.

    Goethe Faust1
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  10. #8
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    Na so ganz bin ich mir da noch nicht so sicher, ob die Auswirkungen wirklich realistisch eingeschätzt werden.

    An einer *normalen* Anlage für ein EFH reden wir da um Temperaturdifferenzen die sich in einem Bereich eines 10tel Grades bewegen ... sofern sie überhaupt soleseitig messbar sind.

    Nachdem 1 Grad Temperaturhub etwa 2 bis 2,5% Wirkungsgraddifferenz bewirkt unterhalten wir uns in dem Bereich um Wirkungsgradeinflüsse von max. 0,2 % die im schlechtesten Fall auftreten können.

    Es erhebt sich schon die Frage ob wegen solchen max. auftretenden Differenzen mit Simulationen aufgewartet werden muss.
    Ich mach mir in dem Fall keinen Kopf drum. Da gibts ganz andere Ecken.

    Ob das Goethes Faust rechtfertigt ?
    Wenn Grechtchen sie braucht ... na denn.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #9
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    ... nicht Margarethe ist gemeint, sondern Mephisto!

    Im übrigen stimme ich Ihnen zu, dass es "andere Ecken" gibt, die bei der Geothermie verbessert werden sollten.
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