Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 22

Wärmepumpen mit Kühlungsfunktion

Diskutiere Wärmepumpen mit Kühlungsfunktion im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Nackenheim
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    44

    Wärmepumpen mit Kühlungsfunktion

    Hei,

    ich hoffe ich bin hier richtig.

    Ich würde euch gerne bitten, eure Erfahrung mit XXXX Anlagen
    widerzugeben. (bzw. YYYY sind ja baugleich)

    Was mich besonders interssiert ist nicht die Heizleistung sondern das
    "Problem" mit der Feuchtigkeit bei Kühlung im Sommer und den daraus entstehenden Langzeitschäden.

    Gibt es hierzu Erfahrungswerte?


    Wissenswert ist vielleicht noch, dass die Wärmepumpe um ein Kontrollierte
    Wohnraumbelüftung wahrscheinlich XYZ (incl. Bypass) ergänzt
    werden soll.

    Vielen Dank für eure Tipps/Meinung und vorallem Erfahrung.

    Gruß JZRed
    Geändert von Robby (14.05.2009 um 08:22 Uhr) Grund: Firmennamen entfernt
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Wärmepumpen mit Kühlungsfunktion

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von JZRed Beitrag anzeigen

    Ich würde euch gerne bitten, eure Erfahrung mit XXX Anlagen
    widerzugeben. (bzw. YYYY sind ja baugleich)
    Erfahrungsberichte mit Herstellernennung sind immer so eine Sache. Bei solchen threads bleibt die Objektivität meist auf der Strecke und es kann schnell ein falsches Bild von einem Produkt bzw. Hersteller entstehen.

    Das hilft weder dem Fragesteller noch dem Forum und den hier Lesenden weiter.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    10.2005
    Ort
    Lorch
    Beruf
    GWI
    Beiträge
    7,472
    "Problem" mit der Feuchtigkeit bei Kühlung im Sommer und den daraus entstehenden Langzeitschäden
    Wenn die Anlage *richtig* gebaut und betrieben wird tritt sowas nicht auf.

    Zudem ist das weniger eine Frage des eingesetzten Gerätes.

    Hier kommt Regelungstechnik und Betreiberhirn mit auf den Plan ... und die Bandbreite ist dort zumindest lt. Einstein unendlich.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    Herstellernamen und Erfahrungen können u.U. Probleme mit Abmahnungen geben. Bitte das ganze "globaler" anfassen
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Nackenheim
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    44

    nochmal ohne Namen *g*

    Ich würde euch gerne bitten, eure Erfahrung mit WP Anlagen
    widerzugeben welche eine Kühlungfunktion haben

    Was mich besonders interssiert ist nicht die Heizleistung solcher Anlagen, sondern das
    "Problem" mit der Feuchtigkeit bei Kühlung im Sommer und den daraus entstehenden Langzeitschäden.

    Gibt es hierzu Erfahrungswerte?


    Wissenswert ist vielleicht noch, dass die Wärmepumpe um ein Kontrollierte
    Wohnraumbelüftung (incl. Bypass und Wäremrückgewinnung) ergänzt
    werden soll.

    Vielen Dank für eure Tipps/Meinung und vorallem Erfahrung.

    Gruß JZRed
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    05.2007
    Ort
    Rheinhessen
    Beruf
    Dipl.Betr.Wirt
    Benutzertitelzusatz
    Stadtrat
    Beiträge
    6,190
    Zitat Zitat von JZRed Beitrag anzeigen
    Was mich besonders interssiert ist nicht die Heizleistung sondern das
    "Problem" mit der Feuchtigkeit bei Kühlung im Sommer und den daraus entstehenden Langzeitschäden.

    ..was soll die Anlage denn erreichen? Wie sieht dein Anforderungsprofil aus?
    gruss
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    So, nachdem das alles ein wenig neutralisiert wurde, kann man noch ein paar Worte dazu verlieren.

    In vielen Ländern werden solche Anlagen vorzugsweise zur Kühlung eingesetzt. Die Heizfunktion wird nicht oder nur sehr wenig benötigt. Die Dinger funktionieren teilweise über Jahrzehnte ohne Probleme.

    Ein Hersteller der sein Produkt auch für die Kühlung freigibt, macht sich schon seine Gedanken und berücksichtigt so Dinge wie entstehendes Kondensat bereits bei der Konstruktion. Meist finden sich in den Montageunterlagen auch die notwendigen Details die man tunlichst nicht ignorieren sollte.

    So muss beispielsweise sichergestellt werden, dass anfallendes Kondensat frei abgeführt werden kann. Auch die Temperaturbereiche müssen eingehalten werden, was Achim wohl mit "Hier kommt Regelungstechnik und Betreiberhirn mit auf den Plan" meinte.

    Werden diese Vorgaben eingehalten, dann gibt es keinen Grund warum das Teil vorzeitig sterben sollte.

    Ganz nebenbei bemerkt, muss die "Kühlung" auch bei der Planung der Kühlflächen / Lüftung berücksichtigt werden, denn die Verteilung ist nicht weniger kritisch als die Erzeugung (Maschine) selbst.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    -
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    2,445
    ich glaube die Frage hat mehr in die Richtung gezielt, dass an den Kühlflächen (FBH?) Feuchtigkeit anfällt, oder?

    Das ist natürlich grundsätzlich ein Problem, was aber weder mit der WP noch mit einem bestimmten Hersteller was zu tun hat. Es muss "nur" sichergestellt werden, dass die Taupunkttemperatur nirgends unterschritten wird, dazu werden entsprechende Fühler in mindestens einem Raum installiert. Man kann also nciht beliebig weit runter kühlen, da die Luft ja nicht entfeuchtet wird, wie es "echte" Klimaanlagen machen. Aber 2-3° weniger ist manchmal schon sehr angenehm.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    -
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    2,445

    Ergänzung:

    eine KWL verbessert die Situation etwas, da durch die ständige Luftbewegeung die Gefahr der Taupunktunterschreitung an der Kühlfläche etwas geringer ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Nackenheim
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    44
    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    ich glaube die Frage hat mehr in die Richtung gezielt, dass an den Kühlflächen (FBH?) Feuchtigkeit anfällt, oder?

    Das ist natürlich grundsätzlich ein Problem, was aber weder mit der WP noch mit einem bestimmten Hersteller was zu tun hat. Es muss "nur" sichergestellt werden, dass die Taupunkttemperatur nirgends unterschritten wird, dazu werden entsprechende Fühler in mindestens einem Raum installiert. Man kann also nciht beliebig weit runter kühlen, da die Luft ja nicht entfeuchtet wird, wie es "echte" Klimaanlagen machen. Aber 2-3° weniger ist manchmal schon sehr angenehm.
    Hei "UWE" du hast vollkommen recht. Es geht hierbeit tatsächlich um das "Tauwasser" Welches in den Decken/Böden entsteht und zwar da wo praktisch gekühlt wird im Estrich bei der Fußbodenheizung.

    Mein GU riet mir jetzt davon ab und nannte das Beispiel des Kühlschrankes hinten(beimKühlmittel) ist er saukalt fast eisig aber weiter vorne ist es eben weniger kalt.... genau hier liegen meine Bedenken.....

    Er hätte da noch nichts gutes gehört und die entsprechnenden Geräte würden ebenfalls kaum anklang finden... und wären Lagerhüter

    Gruß JZRed
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    -
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    2,445
    Ich weiß nciht, ob Dein GU da auf dem laufenden ist....

    1.) Kühlschrank ist ein typisches Beispiel, wo (deutlich) unter die Taupunkttemperatur gekühkt wird, drum hast Du an der Rückseite Tauwasser. So kalt wirst Du es ja aber nicht haben wollen. Drum muss man eben wissen, dass man damit, wie gesagt, meist nur 2-3 vielleicht mal 4° runterkühlen kann. Ob es im Schlafzimmer 28 oder 24° hat, macht aber einen deutlichen Unterschied.

    2.) auch klar: FBH ist grundsätzlich eigentlich die schlechteste Möglichkeit, da sich (ohne KWL oder ähnliches) die kalte Luft über dem Boden sammelt und daher eben relativ schnell die Taupunkttemperatur erreicht werden kann. Deckenheizung/-kühlung wäre hier deutlich besser.

    3) Taupunktfühler ist "Pflicht"! Der ermittelt aus Luftfeuchte und Temperatur den Taupunkt und stellt sicher, dass nicht über den Taupunkt hinaus gekühlt wird.

    Das ganze funktioniert m.W. (wir haben es noch nicht) recht gut, man muss halt die Rahmenbedingungen und Einschränkungen kennen.

    Alternativ:
    Deutlich preiswerter und auch schon hilfreich kann es sein im Sommer alle Ventile voll zu öffnen und nur dass Wasser durch die FBH zu pumpen. Damit schafft man einen Ausgleich zwischen warmen (Südseite / oben) und kälteren (Nordseite / Keller) Räumen. Und das kostet nur den Strom für die UWP!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von JZRed Beitrag anzeigen
    ...... Es geht hierbeit tatsächlich um das "Tauwasser" Welches in den Decken/Böden entsteht und zwar da wo praktisch gekühlt wird im Estrich bei der Fußbodenheizung.
    ....
    Und was hatte das nun mit der Maschine bzw. dem Hersteller zu tun?

    Bei Kühlung über die FBH muss man beachten, daß die Kühlleistung begrenzt ist. Das ergibt sich automatisch aus den Temperaturen der FBH.

    Hier gibt es nur die Möglichkeit mit ausreichend Reserve zu arbeiten damit sich noch kein Kondensat am Boden bildet, oder man benötigt eine verdammt schlaue Regelungstechnik die Raumtemp, Luftfeuchtigkeit überwacht und dann die FBH Temp. so steuert, daß man sich an die Grenze herantasten kann.
    Man darf dabei aber nicht vergessen, daß eine FBH ein träges Sytem darstellt. Das gilt nicht nur für Heizen sondern auch für´s Kühlen.

    Wer richtig kühlen muss bzw. möchte, sollte über zusätzliche Gebläskonvektoren nachdenken. Diese WT kann man auch in die Lüftungsanlage integrieren. Zudem muss eine mögliche Kondensatbildung an der Verteilung berücksichtigt werden, sonst hat man Feuchtigkeit dort wo man sie bestimmt nicht haben möchte.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    01.2009
    Ort
    Wasserburg am Inn
    Beruf
    Informations- und Elektrotechnikermeister
    Beiträge
    137
    Verfolge solche Diskussionen jetzt schon länger, warum wollt Ihr dermaßen uneffizient ein Haus kühlen? Das geht bei einer Kostennutzenrechnung niemals auf! Warme Luft steigt, kalte fällt. Ich isoliere mich für den Winter zu tode, baue große Fensterflächen ein, damit ich wenig Heizkosten habe, und dann will ich die WP im Sommer zum Kühlen verwenden weil mir fast die Bude vegschmilzt? Finde ich dämlich, sorry.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    -
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    2,445
    Zitat Zitat von Haringer Beitrag anzeigen
    Finde ich dämlich, sorry.
    Dann hast Du einiges, glabe ich, noch nicht richtig verstanden...
    Aber das kann und soll ja auch jeder für sich entscheiden!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    05.2007
    Ort
    Rheinhessen
    Beruf
    Dipl.Betr.Wirt
    Benutzertitelzusatz
    Stadtrat
    Beiträge
    6,190
    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Ich weiß nciht, ob Dein GU da auf dem laufenden ist....

    1.) .... Ob es im Schlafzimmer 28 oder 24° hat, macht aber einen deutlichen Unterschied.

    2.) auch klar: FBH ist grundsätzlich eigentlich die schlechteste Möglichkeit, da sich (ohne KWL oder ähnliches) die kalte Luft über dem Boden sammelt und daher eben relativ schnell die Taupunkttemperatur erreicht werden kann. Deckenheizung/-kühlung wäre hier deutlich besser.

    3) Taupunktfühler ist "Pflicht"! Der ermittelt aus Luftfeuchte und Temperatur den Taupunkt und stellt sicher, dass nicht über den Taupunkt hinaus gekühlt wird.

    Das ganze funktioniert m.W. (wir haben es noch nicht) recht gut, man muss halt die Rahmenbedingungen und Einschränkungen kennen.

    Alternativ:
    Deutlich preiswerter und auch schon hilfreich kann es sein im Sommer alle Ventile voll zu öffnen und nur dass Wasser durch die FBH zu pumpen. Damit schafft man einen Ausgleich zwischen warmen (Südseite / oben) und kälteren (Nordseite / Keller) Räumen. Und das kostet nur den Strom für die UWP!
    Hallo Uwe


    Ralf hat es ja schon auf den Punkt gebracht: Wenn aktiv gekühlt werden muss, dann....

    Konkret:
    Zu1) zwischen 24 und 28° ist ein Unterschied: 4K ...
    OHNE Entfeuchtung können die 24° unangenehmer empfunden werden als die 28°. Individuell kann eine leichte Luftbewegung bei 28° als sehr viel angenehmer empfunden werden. ...das muss aber jeder selbst entscheiden
    zu2) Deckenkühlung kommt meiner Erfahrung nach sehr schnell an ihre Grenzen und auch hier wirds schnell unangenehm klamm ohne Entfeuchtung.
    FBH: Der Taupunkt wird rechnerisch vielleicht erreicht (je nach dem mit welchen VL Termperaturen gefahren wird), da aber kein Austausch stattfindet (solange nicht per Ventilator nachgeholfen wird) findet auch keine (nennenswerte) Kondensatbildung statt....wir haben das simuliert und haben per Luftwasserwärmetauscher, Lüftern einen Kälteschleier über die FBH gelegt.
    Ohne aktiven Austausch bleibts im Wesentlichen wie vorher, oben normal (zu )warm, unten (unangenehm) kalt. Mit Luftumwälzung im Raum etwas kühler aber auch schnell Klämmegefühl...
    Deine Alternative funktioniert nicht! Haben wir ausprobiert. Die Estrichtemperaturen zwischen Nord und Südzimmern sind nicht unterschiedliche und die 50m² FBH steht in keinem Verhältnis zu der FBH-fläche im EG+OG ....

    Daher nochmal die Frage an den Fragesteller: Welche Anforderung? Und Warum
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen