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  1. #1

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    Wochenendhäuschen?

    Guten Tag,

    mein Mann und ich überlegen, im Allgäu auf dem Grundstück seiner Eltern für uns ein Wochenendhäuschen zu bauen. Es soll aber keine Holzblockhütte werden, denn die finde ich zu rustikal und hässlich. Das Häuschen soll auch im Winter bewohnbar sein.

    Wir stehen noch ganz am Anfang und wissen gar nicht, wie man so ein Projekt anpacken kann bzw. welche Kosten in etwa auf uns zukommen würden. Beruflich sind wir beide an München gebunden und zahlen dort viel Miete, die Kosten sollten daher überschaubar bleiben.

    Das Häuschen sollte ca. 2 Zimmer (50 - 70 qm) kleine Küche und Bad haben und eben kein Holzhaus sein. Lässt sich so etwas halbwegs günstig realisieren? Wie packt man es am besten an?

    Vielen Dank!
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  2. Wochenendhäuschen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Buntspecht Beitrag anzeigen
    ....im Allgäu auf dem Grundstück seiner Eltern für uns ein Wochenendhäuschen zu bauen. ....
    Ich würde zuerst einmal klären, WAS auf dem Grundstück überhaupt gebaut werden darf.

    Denn, man glaubt es kaum, in Deutschland ist alles geregelt. Da darf man nicht so einfach "bauen". Wer weiß ob es für das Grundstück einen B-Plan gibt und was darin steht.

    Es soll aber keine Holzblockhütte werden,...
    Vorausgesetzt der B-Plan lässt andere Alternativen zu, dann könnte man so ein Ding auch in Holzrahmenbauweise stellen. Ob ich für 2 Zimmer einen Massivbau hinstellen würde kann ich nicht sagen.....ich vermute wohl eher nicht. Zuviel Aufwand.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank! Habe mir "Holzrahmenbau" im Internet angesehen und die Häuser sehen nicht so schlimm rustikal aus. Das sind aber schon richtig große Häuser und sowas wird für uns zu teuer.

    Für Wochenendhäuser haben wir bisher im Internet nur Angebote für die rustikalen Holzblockhäuser gefunden und die sind einfach schrecklich ! Dumm wie wir sind, wissen wir jetzt gar nicht, an wen wir uns wenden sollten. Wer baut denn solche Holzrahmenbauhäuser? Oder gibt es kleine Wochenendfertighäuschen in dieser Bauweise?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Buntspecht Beitrag anzeigen
    ....Wer baut denn solche Holzrahmenbauhäuser? Oder gibt es kleine Wochenendfertighäuschen in dieser Bauweise?
    Da gibt es viele Firmen die so etwas anbieten, und als Größe muss man ja nicht unbedingt das Modell Standard 0815 wählen. Es geht sowohl größer als auch kleiner.
    An sich kann Dir jeder Zimmermann so ein Ding zusammenbauen. Ein paar Holzrahmen zusammenschrauben sollte für einen Fachbetrieb kein Problem darstellen.

    Ich würde mal schauen, was es so an Betrieben im Allgäu gibt. Dann muss man die Hütte nicht quer durch´s ganze Land transportieren.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Tach auch,

    Das sind aber schon richtig große Häuser und sowas wird für uns zu teuer.
    Naja - wenn man Deine Aussage

    ca. 2 Zimmer (50 - 70 qm)
    nur auf die Zimmer bezieht, dann wird das mit Küche, Bad, Flur und evtl. HA-Raum auch schon ein "kleines" EFH. Mit gesamt 50-70m² könnte das evtl. noch als "Hütte" durchgehen...

    Als Baustoff würde mir noch Porenbeton einfallen - damit kann man recht preisgünstig bauen und wenn das Ding nicht die ganze Heizperiode auf "Wohlfühltemeperatur" genalten werden muss, würden sich auch die nötigen Wandstärken in Grenzen halten....

    ...vorausgesetzt, die aktuelle enev spielt da mit!

    Erstmal müsste aber geklärt werden, ob man da überhaupt bauen darf und wenn ja, was.

    Gruss
    Sven
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  7. #6
    Themenstarter

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    Es darf gebaut werden, sagen meine Schwiegereltern. Es steht auch ein neues Haus im "Toskanastil" in der Nähe. Das passt "prima" ins Allgäu ! Sehr streng können die Vorschriften nicht sein .

    Eine ganz dumme Frage habe ich noch: Braucht man für sowas einen Architekten? Kann die Zimmerei das einfach so zusammen zimmern? Wie genau geht man da vor?
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Buntspecht Beitrag anzeigen
    .. Wie genau geht man da vor?
    lesen?
    da (auch) über dieses thema (wieviel planung braucht´s und wieviel
    produktunabhängigkeit, welchen grad an weitsicht und gegenwartsbewältigung,
    welche form der qualitätskontrolle, welches mass an fertigungskompetenz ist
    erforderlich) regelmässig unliterarische kleinkriege entstehen, empfehle
    ich wärmstens, eine flasche guten kamillentee aufzumachen und
    a bissi in alten beiträgen zu lesen.
    die ernüchternde erkenntnis wird sein, dass es neben guten und
    schlechten architekten (stellvertretend für alle planer) auch noch
    jede menge "spezialisten der gattung "dem wurschtl sei´ wauwau" gibt -
    die können eh alles .. besser. aber nix g´scheid
    das "alles besser können" in der tat nicht reicht, könnte man vermuten,
    weil so vieles eben nicht so läuft, wie erträumt.

    eine gewillkürte zusammenstellung lesenswerter beiträge gibts hier
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Buntspecht Beitrag anzeigen
    Es darf gebaut werden, sagen meine Schwiegereltern.....
    Na ja, wenn Deine Schwiegereltern beim Bauamt der Gemeinde/Stadt arbeiten und für B-Pläne etc. zuständig sind, dann OK. Wenn nicht, dann auf jeden Fall dort fragen wo man Dir VERBINDLICHE Auskünfte geben kann.

    Alles andere ergibt sich dann aus der Größenordnung Eures "Projekts". Einen Architekten braucht´s für so eine "Gartenhütte" nicht unbedingt......nicht einmal in Bayern. Aber auch diese Frage kann man Dir vor Ort besser beantworten. Sollte aus der Hütte aber ein ausgewachsenes Haus werden, dann sieht es schon ganz anders aus.

    Abgesehen davon, verzichtet man auf externen Sachverstand, dann kann so eine Aktion schnell mal in die Hose gehen. Bei einer "Gartenhütte" kann man das vielleicht noch verschmerzen, aber wenn´s richtig in´s Geld geht, kann so etwas ganz schön weh tun.

    Ich würde sagen, die weitere Vorgehensweise hängt von folgenden Punkten ab.

    a.) was darf wo und wie gebaut werden
    b.) welche Größenordnung ist geplant

    Unabhängig von irgendwelchen Bauvorschriften, bei einer Gartenhütte für 3,50 € hätte ich kein Problem, aber wenn ich lese 70qm + Bad + Küche, dann riecht das schon nach einer etwas größeren Gartenhütte. Dann kommen automatisch so Fragen wie Sanitär, Heizung, E-Installation usw. usw. usw. Ohne jemanden der hier den Überblick hat und die Sache unter Kontrolle hält, wäre MIR das Risiko zu groß.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    Meine Schwiegereltern arbeiten nicht beim Bauamt. Es ist aber eine kleine Gemeinde und jeder kennt jeden .

    Momentan müssen wir erst mal wissen, was wir ungefähr wollen und ob wir uns das leisten können. Ich finde im Internet nur Informationen zu Holzblockhütten oder Einfamilienhäusern, für dazwischen gibt es kaum was.

    Das Häuschen sollte fließend Wasser, Strom und KEIN Plumpsklo vorm Haus haben ! Sowas in der Kategorie Wochenend- bzw. Ferienhäuschen muss es doch geben mit ungefähren Preisangaben!
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  11. #10
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    PS: Es sind nicht 70qm + Küche + Bad, sondern eher 60 qm inclusive allem. Wir leben schließlich in München und das Wochenendhäuschen ist dann schon fast so groß wie unsere Hauptwohnung !
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  12. #11

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    PS: Es sind nicht 70qm + Küche + Bad, sondern eher 60 qm inclusive allem.
    Das wären aber auch schon Außenmaße von 8*9m +- ein paar cm je nach Wandaufbau...
    ..eher keine "Hütte" mehr.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Ja, ist klar! Darum schreibe ich auch immer "Häuschen" statt Hütte. Eine Hütte hätte bei uns in Bayern ein Plumpsklo im Garten mit einer "Herzchentür" .

    Ich finde übrigens massenweise Angebote für Blockhütten im Internet. Unser Problem ist, dass wir sowas nicht wollen.
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  14. #13

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    Ich weiß nicht, ob Dich das Suchen nach "Fertiglösungen" wirklich weiterbringt.
    Mal unterstellt, Ihr wollt ein "richtiges" Bad (wenn auch evtl. klein), eine "richtige" Küche, eine "richtige" Elektroinstallation und eine "richtige" Heizung...
    ..dann ist das doch eher ein normales einfaches Wohnhaus (Bungalow).

    Kriegst hier in Mecklenburg als "Massivbau" (Porenbeton) für ca. 50-60k€ Schlüsselfertig zzgl. NK (Hausanschluß usw...).

    Das nützt Dir natürlich in Bayern nix, aber man könnte doch einfach mal Baufirmen in der Nähe ansprechen.

    Gruss
    Sven
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Buntspecht Beitrag anzeigen
    Ja, ist klar! Darum schreibe ich auch immer "Häuschen" statt Hütte.
    Aber so ein "Häuschen" kostet Geld, egal ob mit oder ohne Herzchentür .

    Bei 70qm auf einer Etage hast Du schon fast die Grundfläche eines Standard 0815 Fertighaus.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von S.Oertel Beitrag anzeigen
    Kriegst hier in Mecklenburg als "Massivbau" (Porenbeton) für ca. 50-60k€ Schlüsselfertig zzgl. NK (Hausanschluß usw...)
    Danke! So einen Anhaltspunkt wollte ich doch nur haben! Ich habe im Internet überhaupt keine Preisangabe für ein Häuschen in dieser Größe gefunden. Dort gibt es nur Hütten oder große Häuser. 50 - 60k€ + Nebenkosten wäre in unserem Rahmen. Die Schwiegereltern unterstützen auch ein wenig und Bodenlegen und Malerarbeiten können wir selbst.
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