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Aufpreis für LW-Pumpe gerechtfertigt?

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  1. #1

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    Aufpreis für LW-Pumpe gerechtfertigt?

    Hallo,

    erst einmal: Gratulation an das Forum! Ich lese schon seit längerer Zeit mit und es hat mir schon häufiger geholfen und Tipps gegeben!

    Vorweg: ich bin absoluter Laie und lasse trotzdem ein Haus bauen!

    Kurz die Daten:
    150 qm, 2 Vollgeschosse, Dachgeschoss ausbaufähig, Dach wird aber mitgedämmt, kein Keller
    Lage: Bonn Umgebung
    Stein: Bims 24er plus 14cm WDVS
    Normal nach ENEV 2009
    Wahrscheinlich 3fach-Verglasung, ist noch nicht klar muss ausgehandelt werden
    Fußbodenheizung
    Gasheizung mit Solar für WW.

    Ganz normal ohne Schnickschnack und KfwXX. Uns wird alternativ zur Gasheizung eine Luft-Wärmepumpe angeboten als Option. Ich muss dazu sagen, dass wir dies im Vertrag so wollten, da wir momentan in unserem Reihenhaus eine LWP haben und mit dem Verbrauch etc. sehr zufrieden sind.

    Man möchte uns nun die LWP auch nicht andrehen, wir müssen uns nur langsam entscheiden. Dem Bauunternehmer ist es egal, was er einbaut.

    Der Heizungsbauer wird, nach Erstellung einer Heizlastberechnung (habe ich hier gelernt), bei Außenaufstellung vermutlich die Stiebel Eltron WPL13 oder 18 einbauen, je nach Ergebnis der Heizlast.

    Wie auch immer: bei ebay habe ich einen Preis von ca. 6,8 TEUR bis 7,5 TEUR (WPL 18) gefunden.

    Ich weiß nicht was ein Gasheizungsgerät kostet, aber die Einsparung Gasanschluß (ist im Festpreis enthalten) und Solar rechne ich mit ca. 4.000 EUR ein. Außer einem Pufferspeicher braucht man auch nichts großes zusätzlich, denke ich. Lange Leitungen müssen nicht verlegt werden, die Heizung ist in einem Raum hinter der Garage installiert und die Außeneinheit wird um die Ecke der Garage installiert.

    Sind dann 6 TEUR Aufpreis gerechtfertigt und wenn ja, wofür? Macht dann immerhin ca. 10.000 + Kosten Gasheizungsgerät mehr.
    Mein Bauunternehmer ist (noch) recht zugänglich, wann immer er mit weniger auskommt als gedacht, sagt er uns Bescheid und wir können dafür was anderes haben. Daher die Frage ob die 6 TEUR verhandlungsfähig wären oder bräuchte er wirklich soviel Geld? Oder müßte weniger auch ausreichend sein. Ich bräuchte daher mal eine Einschätzung!

    Eine weitere Frage hätte ich auch noch: ist es energetisch wirklich sinnvoll, d.h. spart man wirklich etwas ein, zusätzlich zum DG auch noch die oberste Geschossdecke zu dämmen, da wir das DG nicht nutzen werden, nur als Abstellfläche. Die Dämmung das Daches möchten wir, um bei einem möglichen Ausbau dies nicht mehr machen zu müssen.

    Vielen Dank vorab für Eure Hilfe!

    Grüße
    Minga
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  2. Aufpreis für LW-Pumpe gerechtfertigt?

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    13 oder 18 kw??? ..

    ... sicher, das das Ding nach ENEV 2009 gebaut wird?

    Und was ist mit ErnEG???

    Fragen über Fragen...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    wie gesagt, der Heizi hat sich noch nicht wirklich geäußert (nur über Hersteller).

    In seinen Berechnungen (bisher ohne Heizlast) ist er von 6kw bei einem Bivalenzpunkt von -5°C ausgegangen. Ich dachte mir nun, dass die WPL 13 bei A-7/35 auf 6,6 KW kommt und dachte mir eben, dass es dieses Modell sein müßte, zumindest wenn man nicht alles über einen Heizstab zuheizen möchte.

    Aber wie Du weißt: ich bin Laie, vielleicht tut es auch ein kleineres Modell. Aber ist dies wirklich teurer?

    Zur Einhaltung des ErnEG wurde Solar im Standard mit eingeplant.

    Weitere Fragen immer gern!

    Danke und Gruß
    Minga
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  5. #4
    Avatar von bemi
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    Wie auch immer: bei ebay habe ich einen Preis von ca. 6,8 TEUR bis 7,5 TEUR (WPL 18) gefunden.

    Was ist den da alles dabei?
    Eine LWP zu montieren ist bedeutend mehr Arbeit las ein Brennwertgerät.
    Brennwertgeräte bei Ebay ab 1100€.
    6000€ Aufpreis ist schon günstig.
    Die Bauträger die ich kenne nehmen für eine Wärmepumpe zw. 10000 und 15000€ Aufpreis.
    bemi
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  6. #5

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    Zitat Zitat von bemi Beitrag anzeigen
    Eine LWP zu montieren ist bedeutend mehr Arbeit las ein Brennwertgerät.
    Das würde ich nicht unterschreiben. VL, RL dran (etwas aufwendiger da die LWP evtl. etwas weiter weg steht als ein Brennwerter) und Spannungsversorgung anschließen, das war´s. Der Rest ist genau so wie bei einem Brennwerter, der aber zusätzlich noch Gasanschluß und Schornstein/LAS benötigt.

    Also am Arbeitsaufwand kann´s nicht liegen, und am benötigten Material für Anschluß etc. auch nicht.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    ... sicher, das das Ding nach ENEV 2009 gebaut wird?

    Und was ist mit ErnEG???

    Fragen über Fragen...
    Was genau soll damit sein?

    Gruß
    Lutz
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Themenstarter

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    Vielen Dank schon mal für die Einschätzung soweit. Die Frage nach dem ErnEG habe ich auch nicht verstanden, aber egal.

    Was GU für Aufpreise nehmen zum Einbau einer LW-Pumpe ist eine Sache, eine andere ob der tatsächliche Mehraufwand auch gerechtfertigt ist.

    Wenn ich jetzt 1.500 EUR für ein Gasgerät plus die 4 TEUR von oben nehme, bin ich schon bei 6 TEUR (ohne Schornsteinberechnung). Da ist man schon aber fast beim Gerätepreis der LWP.

    Und dann noch mal 6 Mille für etwas höhere Anschlußkosten und Pufferspeicher, hört sich etwas hoch an.

    Gibt es zu meiner zweiten Frage wegen zusätzlicher Deckendämmung auch eine Meinung?

    Vielen Dank vorab und schönes Wochenende
    Minga
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Minga Beitrag anzeigen
    Gibt es zu meiner zweiten Frage wegen zusätzlicher Deckendämmung auch eine Meinung?
    Vorausgesetzt das Dach wird ordentlich gedämmt, dann bringt das Dämmen der oberen Geschossdecke keinen großen Vorteil mehr. Oder anders ausgedrückt, der Aufwand lohnt nicht.

    Gruß
    Ralf
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