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  1. #1

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    Aufbau unter Weisser Wanne

    Bauvorhaben:
    EFH 9*12m, Flächengründung,
    Weisse Wanne, 25cm WU-Beton,
    10cm Perimeterdämmung rundrum und drunter

    feuchte Gegend, Grundwasser zeitweise bis 1 Meter unter Gelände.

    Frage: Wie sieht der richtige Untergrundaufbau aus? (unten nach oben)

    Architekt:
    **********
    Erdreich
    5cm Kiesbett grob
    5cm Kiesbett fein
    PE-Folie als Trenneinlage
    5cm Magerbeton B5, besser B10 glattgezogen
    10cm Styrodur (notwendige Druckfestigkeit legt Statiker noch fest)
    25cm WU-Beton

    Aus dem Hydrogeologischen Gutachten des Baugebiets:
    ********************************************
    variante A)

    Erdreich
    Vlies GRK 3
    15cm Filterkieseinlag 4/16 oder 8/16
    PE-Folie als Trenneinlage
    5cm Magerbeton B5, besser B10 glattgezogen

    variante B)

    Erdreich
    10cm Kiessand 0/8 oder 0/32
    10cm Filterkies
    PE-Folie als Trenneinlage
    5cm Magerbeton B5, besser B10 glattgezogen


    Die Variante B) entspricht so in etwa dem Vorschlag unseres Architekten.
    Was ist von der Variante A) mit dem Vlies zu halten ?

    Genauso ist vorgegeben, dass das Gebäude für Grundwasser umfliessbar sein muss!
    Aus diesem Grund wird auch eine Arbeitsraumverfüllung mit wasserdurchlässigem Material vorgegeben.

    Eine dauerhafte Grundwasserableitung ist nicht zulässig.
    Allerdings wird was von einer möglichen Sicherheitsdrainage geschrieben.

    Sollen wir den alten Dreck wieder in den Baugraben reinschütten oder doch besser Kies reinkippen?

    Gruss
    Conny
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  2. Aufbau unter Weisser Wanne

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  3. #2

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    25cm WU-Beton...

    sind wie man so schön sagt Mindestanforderung...
    mach 30cm draus (Grundwasser ) und du fühlst dich schon viel sicherer..
    wenigstens in bei der Bodenplatte!
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  4. #3

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    drainage??

    wirst du wohl nicht brauchen...bei Grundwasser -1,00m unter OK Gelände!

    Bitte fahr den Dreck weg..und las dir ordentlichen Kies (Frostschutzkies oder noch besser) für die Arbeitsraumverfüllung bringen!
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  5. #4
    Polier
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    Die Ahnungslosen!

    Leute,Leute was macht Ihr nur.

    Planum verdichten dann Sauberkeitsschicht aus B15.Feddisch!
    Nix Kies und Filter und Flies und Folie. Alles Humbug.
    Wofür???????.

    Polier
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Einigkeit mit dem Polier

    ... und auch nix Drainung bei ner weissen Wanne ... "ABER" Sauberkeitschicht unmittelbar nach dem Aushub ... "nicht" daß der Boden aufgeweicht wird ... und Sauberkeitsschicht über die ganze Fläche auch im Arbeitsraum und des ganze ca. 7cm stark in B25 sauber abgepratscht und da drauf kommen dann die 2 Lagen 0.4mm Pe-Folie bzw. Bewehrung und Bodenplatten ... "PLUS" min. ne 30cm Bodenplatte ... die paar cbm Mehrbeton werden Sie schon ned umbringen ... "des" bringt zusätzliche Sicherheit ... "gerad" weil des Dämmzeug auch noch unter die Bodenplatte rein soll(muss).
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hab ich das jetzt richtig verstanden ? Nur so zur Sicherheit.

    Loch ausheben, verdichten und platt machen.

    Wo liegt dann die Grundleitungen?
    Meiner Meinung nach auf jeden Fall unterhalb der Sauberkeitsschicht aus B25 !?!

    Sofort danach Sauberkeitsschicht aus Beton B25.
    Diese glattziehen ("abgepratscht" = bayrisch?).

    brauchts hier unbedingt die Folie?
    Was für eine Funktion hat die an dieser Stelle?

    Da drauf dann 10cm Styrodur® 3035 CS, 4000 CS oder 5000 CS

    Und nun kommt die Bodenplatte (besser 30 als 25cm).

    Mehr Sinn wurde doch die Folie auf der Dämmung machen, dmit der Beton nicht zwischen die Platten läuft.

    Gruss Conny
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    uih uih

    mein Lieblingsthema: "Grundleitungen und XPS" und des alles in ner weissen Wanne *pruuuuuuuuuust*

    Thalhammer hat des neulich so gelöst:
    .
    Grundleitungen ausbaggern ... Grundleitungen in nem Voutengraben der allseitig min. 25cm Beton aufweißt einbetonieren und die Grundleitungsdurchführungen vorerst bis OK Sauberkeitsschicht führen ... "danach" die Sauberkeitsschicht erstellen ... XPS Dämmung verlegen "alles" unter 5000er gehört m.e. nach verboten ... "die" 2 Lagen 0.4mm Pe-Folie gehört auf die XPS Dämmung (!) ... danach die Grundleitungsführung mit etwa 1cm Spiel in der Muffe bis auf OK Bodenplatte führen ... vorher noch Permaton Bodenplattendurchführungsabdichtung drüber und dann die Bodenplatte betonieren ... "ahja" wenn schon so ne sch... Dämmung unter der Bodenplatte dann 5000er Platten ... "man" bedenke auf den sch... steht später hoffentlich dauerhaft des Haus
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  9. #8
    Avatar von JDB
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    Da isses wieder das "Relativ-Problem".

    Macht man es superordentlich und fachgerecht, aber nicht luxusklassenmäßig ala Thalhammer, is man aus seiner Sicht bereits ein Gratler (Murkser).


    Also: Schnauze halten.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "wenn" schon

    denn schon ... "aber" mir schaun sie ohnehin "alle" auf die Finger ... würd ich´s anderst machen würd man mich steinigen
    .
    "mmmh" ich glaub ich halt doch relativ "auch" meine Schnauze
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  11. #10
    Themenstarter

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    Guten Morgen allerseits!

    hab grad den alten Thread gefunden.
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...g&pagenumber=1
    Irgendwie hat's da ja Meinungsverschiedenheiten gegeben

    Das mit dem Voutengraben leuchtet auch ein. Muss dazu mal mit Permaton sprechen. Die sind von uns für das Bauvorhaben beauftragt worden.
    Dort sind im Angebot die 100er Dichtscheiben für Rohrdurchführungen mit 69,- per Stück drinnen.

    Wenn XPS, dann 5000er. Die Botschaft ist angekommen.
    Was wäre die Alternative ? Foamglas ?

    Bei obiger Diskussion konnte ich keinen Bezug auf aussenliegende Dämmung finden. Oder hab ich was übersehen?
    Auch sonst im Forum nix mit Grundleitung + XPS bei WW ?
    Falls doch was rumschwirrt, bitte kurzer Hinweis. DANKE.

    Und auf die Dämmung solle auf jeden Fall 2 Lagen 0,4er Folie. Das ist auch angekommen.

    Gruss Conny
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  12. #11

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    Fundamenterder

    Sinngemäßer Auszug aus der DIN 18014: "Ein Fundamenterder ist ein Band, das hochkant steht und allseitig von mindestens 5 cm´Beton umschlossen ist. Der Beton steht mit der Erde großflächig in Verbindung." Also ohne Isolierung wie Dämmstoffe usw. Wenn eine Isolierung angebracht werden soll, muß der Fundamenterder z.B. in die Sauberkeitsschicht.
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  13. #12
    Polier
    Gast

    Dämmung drunter!

    Alles Blödsinn diese Dämmung unter der Bodenplatte.
    Wird nicht gebraucht,ist riskant(wer weiss wie das in 30 Jahren aussieht) und ist teuer.
    Kann man viel besser und vor allem kontrollierbar auf der Bodenplatte machen. Für einen Notwohnraum im Keller verzichtet man auf diesen Firlefanz.
    Normale Wohräume gehören dort sowieso nicht hin.

    Po0lier
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  14. #13
    schneum
    Gast
    Hallo Frau Cstueber!

    Tschuldigung, daß ich mich einmische aber ich verstehe das Ganze nicht so ganz:

    Sie waren doch diejenige, die neulich die Ausführungsplanung Ihres Hauses selber zeichnen/übernehmen wollte und dann das Forum mit Fragen wie "wie dick muß die Perimeterdämmung (16cm?) sein" betraute.

    Auch diese Frage läßt mich langsam ins Grübeln kommen weil ich mich langsam frage, wieviel Lohn Ihnen Ihr Architekt wohl zahlen mag, dafür daß Sie seine Architektenleistungen übernehmen. Oder anders ausgedrückt: was macht der Architekt eigentlich den ganzen Tag so, wenn Sie Ihm soviel Arbeit abnehmen?

    Oder wieder anders ausgedrückt: Die Fragen, die Sie hier unter Aufopferung Ihrer und unserer (Frei-)Zeit zu klären versuchen, müsste eigentlich der beauftragte Architekt als sicherer Planer ohne weiteres klären können aber offenbar kann er es es nicht oder er kann dieses zumindest dem Bauherren nicht vermitteln, daß er es kann, so daß dieser kein Vertrauen in die Leistung hat, für die er bezahlt.

    Oder ist der Architekt garnicht mit der Ausführungsplanung beauftragt?

    Mit der Bitte um Aufklärung und freundlichen Grüßen,
    A. Mittig
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Hallo SCHNEUM / A.Mittig

    vielleicht zur Aufklärung:

    1.) JA, ich zeichne selber. Auch die Details.

    2.) Golfspielen, seinen Porsche polieren....

    3.) Der Architekt wurde nicht pauschal beauftragt, sondern kommt aus der Verwandschaft.
    Das hat aber mit der Fragerei nichts zu tun.

    4.) Es ist mir klar, dass hier viele Leute jeden Menge ihrer knappen Freizeit opfern!
    Warum ? Aus Überzeugung, als Hobby ? Spass....
    Ich denke aber, das nicht nur geschrieben werden sollte, wenn der Hund schon vergraben ist, sondern man auch ruhig vieles schon in der Planungsphase PRO/CONTRA beleuchten kann.


    Wie sieht es in der Praxis aus:

    Standard:
    Bauherr hat einen Architekt oder GU.
    Nickt immer brav mit dem Kopf und findet alles toll.
    Er verlässt sich voll auf die Fachkompetenz eines Partners.

    Ich/Wir:
    Jetzt haben wir hier aber den Fall, dass wir uns auch noch anderweitig schlau machen. Z.B in diesem Forum, der Nachbar von nebenan, der Staktiker, der Fachplaner für die Weisse Wanne, ein Bauigel..... und jeder weiss was Schlaues.
    Warum machen wir uns anderweitig schlau?
    Wir werden wahrscheinlich nie mehr soviel Geld ausgeben und in was investieren. Da sollte man sich schon besser informieren als beim Kauf eines Fernsehers!

    Das Problem an der ganze Sache ist aber leider, dass sich die ganzen Leute irgendwie nicht einig sind.
    Dieser Fall tritt, man soll es ja nicht glauben, ja sogar innerhalb dieses Forums auf.
    (siehe paar Nachrichten weiter oben!)

    Genau in dieser Situation finde ich mich immer wieder und genau dann frage ich halt dumm, als Halblaie, was die Für und wieder sind.

    Eigentlich sollte wir mehrere Häuser bauen und nach einer Generation mal schauen, wer recht hatte.

    Gruss
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  17. #15
    schneum
    Gast
    "Warum machen wir uns anderweitig schlau?
    Wir werden wahrscheinlich nie mehr soviel Geld ausgeben und in was investieren. Da sollte man sich schon besser informieren als beim Kauf eines Fernsehers!"

    Darauf möchte ich eigentlich hinaus: Ein Hausbau ist was anderes als ein Fernsehkauf.
    Und so richtig ich es finde, sich als Bauherr ein gewisses Mass an Fachkompetenz -auch in diesem Forum- anzueignen/abzufragen, habe ich den Eindruck, dass Ihrem Bauvorhaben ein unabhängiger, kompetenter (Ausführungs)-Planer fehlt, der in der Lage ist, sicher Schadenfrei zu planen, Ihr Vertrauen (zu Recht) genießt, und welcher die nötige Autorität besitzt, seine Kompetenz am Bau durchzusetzen.

    Beste Grüße, A. Mittig
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