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  1. #1

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    Frage Nur-Dach-Lösungen

    Moin,

    wir haben uns ein Haus in Norden gekauft. Da in den nächsten Jahren eine Dachsanierung ansteht möchte ich mich langfristig nach Lösungsmöglichkeiten und den damit verbundenen Kosten umsehen.
    Mir schwebt da eine nur Dachlösung mit Solarunterstützung vor.
    Da bei Photovoltaikanlagen der Wirkungsgrad mit der Erwärmung schlechter wird sollte man diese kühlen. Gibt es sowas als Nur-Dach-Lösungen? Wo kann man sich informieren. Google war da noch nicht so effektiv.

    Gruß Klaus
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  2. Nur-Dach-Lösungen

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  3. #2

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    Du möchtest also die PV Module als Eindeckung verwenden?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Es gibt phantastische Lösungen für das Thema Indach Montage bzw. Solar Roof und wie auch immer diese Variante benannt wird.
    Wenn dann aber der Kunde (welcher vorher eigentlich ein paar Euro für Betonpfannen sparen wollte) hört, dass eine technisch vernünftige Lösung nahezu 50% mehr kostet, winkt er in der Regel ab, was bedeutet, dass es auch 2010 immer noch eine Nischenlösung ist, bei der man zudem auch noch auf spezielle Modulformate (auch im Ersatzfall wichtig) angewiesen ist.
    Nicht ohne Grund gibt es bei den Franzosen für diese Art der Montage die höchsten Einspeise Vergütungen..
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  5. #4

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    PS: Die Module werden i.d.R. nicht gekühlt, sondern bei gelungenen Konstruktionen geschickt hinterlüftet, was die Unterkonstruktion sehr aufwändig macht. Experimente mit Kombi Thermie PV Modulen , welche es seit ein paar Jahren gibt, haben sich bisher nicht durchsetzen können, da problembehaftet (Delamination / Isolation usw.) Daher erkauft man sich den Gewinn der Optik immer mit Performance Verlusten, was aber Archtitekten bzw. deren Auftraggebern i.d.R. egal ist, da es bei solchen Objekten nicht um hohe Renditen der PV Anlage geht.
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  6. #5
    Avatar von greentux
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    Nicht ohne Grund gibt es bei den Franzosen für diese Art der Montage die höchsten Einspeise Vergütungen..
    Was wäre denn ein sinnvoller Grund?
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  7. #6

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    Sinnvoll ? Die Idee bestand hierzulande darin, Mindererträge und höhere Montagekosten bei Fassadenanlagen zu kompensieren und bei unseren Nachbarn analog dazu und derzeit aktuell, nur halt bei kleineren integrierten Dachanlagen, die der dortige Gesetzgeber anscheinend favorisiert: PV als Baustoff und nicht als Fremdkörper.
    Ökonomisch sicher nicht sinnvoll, aber das kompensiert man ja bei weitem durch die intelligente französische EEG Variante, die vorsieht, PV Anlagen in ertragsschwachen Gebieten höher zu fördern als in ertragsstarken, was aus meiner Sicht automatisch für eine gleichmässigere Verteilung der dezentralen Kraftwerke sorgen wird.
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  8. #7
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    Moin,

    vielen Dank erstmal für die vielen Antworten.

    @R.B.
    Du möchtest also die PV Module als Eindeckung verwenden?
    Ja.

    @Micro
    Für eine Dachsanierung 50% teurer ist viel. Aber für eine PV Anlage 50% günstiger ist mehr als gut.

    Wobei ich nicht an die Rendite denke, sondern langfristig meine Energiekosten senken will.

    Unter Solar Rof finde ich dies Links
    www.swb-herten.de/solaranlagen/solar_roof_smart.htm
    www.wagner-solar.com/wagnerDE/SW/05/01.php?navid=40
    www.smp-solar.de/Solardach.html

    Gruß Klaus
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  9. #8

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    Man glaubt zwar dass man dadurch sparen könnte, aber unter´m Strich wird es meist teurer als ein typ. Dach mit Aufdachanlage.

    Ich sehe mehr Nachteile als Vorteile. Wie kriegt man das Dach dicht? Die Wärmeentwicklung in den Griff? Was macht man im Servicefall?

    Einfach mal vergleichen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Eiens der großen Probleme bei Indach Lösungen ist, das die Modulgrößen nicht genormt sind. Geht was kaputt und die Firma ist EX dann hat man ein Problem. Bei Aufdach Lösungen sieht die Lösung dann sicherlich nicht gerade schön aus, aber es geht immerhin.
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  11. #10

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    Schrieb ich ja bereits.
    @liRum. Nein, eine vernünftige Indachlösung für eine Kleinanlage wird in all ihrer Komplexität je nach Gegebenheiten mindestens 50% mehr kosten als eine Aufdachlösung.

    Simple Indachlösungen für Industriehallen ala Dünnschichtfolien eines US Herstellers bzw. dessen NRW Kunde oder Laminat auf Balkenkonstruktionen, wie man sie im Faserzement Sanierungsbereich verwendet, kommen aus technischen Gründen für Kleinanlagen auch nicht in Frage.Einfach ein paar Balken , Solrif Einfassung der Laminate ist auch nicht....

    Die Crux ist, dass einfache Solarteure hier oft überfordert sind und die erforderliche komplexe Planung nicht zur Verfügung stellen können und preissensitive Kunden sich nicht vorstellen können ,warum eine 4kWp Anlage eben mal 6K€ / kWp (ohne Nebenarbeiten Dämm und Dichtungsebene) kosten soll, statt die immer wieder gerne zitierten Preise für MWp Anlagen.
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  12. #11

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    PS:
    Zitat Zitat von LiRum Beitrag anzeigen
    Wobei ich nicht an die Rendite denke, sondern langfristig meine Energiekosten senken will.
    Letztlich dasselbe. Warum sollte man sich dann für eine derart inflexible Lösung entscheiden. Zu diesen Links: Frag mal mit Deinen Dachzeichnungen, die Kosten incl. Montage und Lieferzeit an. Verschattungen in der Nähe ebenfalls erfassen.
    Und anschliessend Angebot für eine Anlage mit Standard Schienenkonstruktion von einem regionalen Anbieter machen lassen.Auch für Laien leicht zu vergleichen.
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  13. #12
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    Moin,

    @Micro
    Verschattungen habe ich nicht. Aber die eine Dachflächen ist nach NordOst ausgerichtet. Ja Ok, verschatte sich selbts ?
    Ist den da, egal welche Lösung, eine PV-Anlage überhaupt sinnvoll.

    Gruß Klaus
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  14. #13

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    Sehr flache NO Dächer werden zuweilen bei Gewerbeobjekten belegt, z.T. aufgeständert und im Zusammenhang mit Dachsanierungen. Muß man rechnen.

    Auch Archtitektur-Lösungen, für die es zuweilen schwierig ist, für verschattete Flächen optisch identische Dummies zu bekommen, werden mit echten Modulen belegt. Das lohnt sich mit Blick auf die zu erwartenden Erträge natürlich ebensowenig wie die Belegung der NO Seite eines 0815 EFH mit Standard Satteldach. Da geht es nur um die Optik.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von denkedran
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    Bisher ging es eigentlich grundsätzlich um die Schönheit der PV Moduleindeckung.

    Aber es sinkt die Ertrag der Module mit der Erwärmung.
    So ist die Inndachlösung wohl die schlechter Variante.
    Bei der Aufdachmontage findet eine Hinterlüftung statt.

    Von einer PV Anlage wünscht man doch den höchstmöglichsten Ertrag.

    Gruß Denkedran
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Micro Beitrag anzeigen
    Ökonomisch sicher nicht sinnvoll, aber das kompensiert man ja bei weitem durch die intelligente französische EEG Variante, die vorsieht, PV Anlagen in ertragsschwachen Gebieten höher zu fördern als in ertragsstarken, was aus meiner Sicht automatisch für eine gleichmässigere Verteilung der dezentralen Kraftwerke sorgen wird.
    Nach dieser Logik wird dann dort an höchsten gefördert (und damit auch gebaut), wo die Erträge gegen Null gehen...
    Das nenne ich nicht intelligent, sondern hochgradig schwachsinnig.
    Schließlich sind die Erträge schon in den besten mitteleuropäischen Lagen eigentlich zu gering, um den Einsatz dieser Technik zu rechtfertigen!
    Paßt aber insoweit in die Philosophie der derzeitigen "Solarstromförderung".
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