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Stumpfstoss bei Bimsbetonstein

Diskutiere Stumpfstoss bei Bimsbetonstein im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Stumpfstoss bei Bimsbetonstein

    Wie wird ein Stumpfstoss bei Bimsbetonsteinen üblicherweise ausgefürt?
    Flachstahlanker in jede 2. Lagerfuge. Muß man den Stoß satt ausmörteln, reicht ein Klecks Klebemörtel oder gehts auch mit einem Knirschstoss ohne Mörtel?
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  2. Stumpfstoss bei Bimsbetonstein

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  3. #2
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    Tragende Wände müssen Zug- und Druckfest mit einander verbunden werden, sofern hier eine unverschiebliche Halterung angenommen wurde.
    Bei KS z.B. geht ein satter DM Bett - bei Ziegel und Bims der großen Zahnungen wegen nicht.
    Ob in jeder 2. Fuge ein Flanker rein muss - teilt im Zeifelsfall der Statikus mit.
    Der Nachweis wird anlehnend an die DIN 1045 geführt.
    Hierbei sind sie so zu bemessen, dass in den Drittelspunkten der Wandhöhe jeweils 1% der vertikalen Last der auszusteifenden Wand aufgenommen werden kann.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Heißt das jetzt, dass man den Mörtel weglassen kann?
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  5. #4
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    NEIN
    Da muss Normalmörtel hin, DM geht nicht.
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  6. #5
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    1. sollte das auf den Ausführungsplänen angegeben werden.

    2. Gibt es neben statischen auch konstruktive Gründe.
    Oder andersherum - sollen die Fugen als Dehnungsfugen ausgebildet werden - kontrollierte Rissbildung mit geradem Riss = Fuge?

    3. ist Schallschutz und Brandschutz zu beachten. Vorher immer egal, hinterher ein Drama.

    -> Fugen vermörteln, Anker einbauen - spart eh nix weltbewegendes.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Also schonmal danke für die Antworten.

    Die Maurerarbeiten sind bei mir schon abgeschlossen. Es wurde meist bei jeder zweiten oder dritten Steinreihe etwas Dünnbettmörtel hingechmiert. Flachstahlanker in jeder zweiten Lagerfuge. Ist dass nun ein ernstzunehmender Mängel und muß nachgebessert werden, oder kann man das so lassen? Die Maurer sagen alles o.k., machen sie immer so.

    Ist übrigens ein Einfamilienhaus. Deswegwegen denke ich, ist Schallschutz und Brandschutz nicht so tragisch.
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  8. #7
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    Welche Anforderungen sind an de Fugen, das Mauerwerk gestellt?

    Was ist bestellt? Was ist geplant?
    Planer raus und klären lassen.



    Welche Infos haben wir? Fast keine , also ist nur eine globale Antwort möglich.
    Was spielt alles mit:
    Innenwand, Außenwand, statischer Ansatz, Schallschutz, Brandschutz, Putz, Wärmedämmung, ... EFH, MFH, ETW, Büro, Gewerbe, ...
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  9. #8
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    Wie gesagt ein Einfamilienhaus, es geht um Stöße zwischen Ausenwänden 36,5 und tragenden Innenwänden 24er. Der Architekt ist gleichzeitig auch der Rohbauunternehmer und sagt halt das wär so in Ordnung. Da ich im Netz aber immer die Angabe -satt ausmörteln- gefunden habe, bin ich nun verunsichert.
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  10. #9
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    Ergänzung: 4 Wände im Keller, 4 im Ergeschoss
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  11. #10
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    Ich weiß jetzt immer noch nicht ob die Wand 2-, 3- oder 4 Fach gehalten gerechnet ist.
    Meistens sind die Anschlüsse aber als gehalten gerechnet - und dann ist das erst einmal ein Regelverstoß.
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  12. #11
    Gast
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    Herr Ingenieur sollte mal genaueres über die verwendeten Bimsbetonsteine erzählen
    damit man überhaupt einen Ansatzpunkt hat.
    Welcher Bimsstein ist überhaupt gemeint.??
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  13. #12
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    Es wurde ausen Bisoplan11 und innen Normaplan verwendet.
    Zur Geometrie: das Haus ist etwa quatratisch 10 mal 10 Meter. An jede Ausenwand schliest ganz grob etwa mittig eine 24er Innenwand an.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von sauber78 Beitrag anzeigen
    Der Architekt ist gleichzeitig auch der Rohbauunternehmer und sagt halt das wär so in Ordnung.

    Mhhh, und DAS soll zulässig sein???

    Meines Wissens nach ist das nicht zulässig...

    Und Du hast damit die A-Karte gezogen, nu brauchst du eigentlich einen zweiten Archi, damit dein Rohbauer überwacht wird...
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  16. #14
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    hmmm - Nomaplan

    da hättest Du dann auf der Seite auch selber ein wenig suchen können

    Die Anbindung der Innenwände an die Außenwände kann neben den
    Möglichkeiten der Verzahnung nach DIN 1053 auch mittels
    Stumpfstoßtechnik erfolgen. Da Innen- und Außenwände die gleiche
    Schichthöhe haben, können diese mit nicht rostenden
    Flachstahlanker in der Lagerfuge verbunden werden. Dabei sind ca.
    alle 50cm Höhenabstand die 30cm langen Flachstahlanker
    einzulegen, sofern keine gesonderten Angaben in der
    Ausführungsplanung und/oder den statischen Berechnungen
    vorhanden sind. Die Einbindung muß mind. 15 cm betragen. Die
    Herstellerangaben sind zu beachten. Die Anschlußfugen sind aus
    statischen und schallschutztechnischen Gründen satt zu
    vermörteln.
    Ausnahmen
    So wie ich den Stein auf den Bildern erkenne, hätte ich keine Probleme damit, sofern die Nut zugewandte Seite Richtung Stumpfstoß gestellt wird, ein sattes DM Bett aufzubringen. Der scheint hierfür Glatt genug zu sein.
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  17. #15
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    Schon mal Danke für Eure Mithilfe.
    Die Verarbeitungsrichtlinien von Bisotherm hatte ich auch gelesen. Hab darauf dort mal angerufen und mir wurde geraten die Stumpfstösse unbedingt nachbessern zu lassen. Nachdem ich das meinem Bauunternehmer mitgeteilt habe und der dann selbst mit Bisotherm geredet hat (ist dort ein guter Kunde), hieß es von dort Stumpfstoss ohne Mörtel ist in Ordnung, der Rest des Mauerwerks würde ja auch knirsch gestossen.
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