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Warmwasser via Solar Lohnt sich das ?? Anlage gewinn nach erst 18 Jahren ?

Diskutiere Warmwasser via Solar Lohnt sich das ?? Anlage gewinn nach erst 18 Jahren ? im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Warmwasser via Solar Lohnt sich das ?? Anlage gewinn nach erst 18 Jahren ?

    Hallo zusammen

    mal eine Frage ich habe mir ein Haus gekauft dort ist eine Gas Brenwert terme von Weishaubt verbaut mit einem 180l warm wasser speicher .

    so weit so gut

    nun überlege ich mir gerade warmwasser mit solar einzurichten und habe mich mal im Netz ein klein wenig schlau gemacht .

    und dort wird gesagt das mann mit bis zu 22% der Gas kosten einsparen kann .
    so nun mal meine rechnung wen ich ZB 1000€ gas im jahr verbrauche dann könnt ich also 220€ im Jahr einspahren

    So eine anlage wird doch sicher bis zu 4000€ kosten oder irre ich mich da sommit bringt mir die Anlage ja erst nach 18 Jahren mal ein Gewinn ein ?!?

    und nach 3 oder 7 jahren wird eh irgend was kaput sein oder nicht ??

    was ich dammit sagen will ist

    es Lohnt sich doch garnicht sowas zu machen oder ?
    und jetzt kommt mir nicht ich soll an die Umwelt denken !
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  2. Warmwasser via Solar Lohnt sich das ?? Anlage gewinn nach erst 18 Jahren ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Das Thema wurde schon oft diskutiert.

    Grob gesagt, nur für die WW-Erzeugung lohnt es sich in einem EFH nicht. Mit einem entsprechenden Konzept, das auch Heizungsunterstützung bietet, kann sich so etwas rechnen. Man muss aber mit ganz spitzer Feder rechnen, vor allen Dingen die Investitionskosten muss man sehr genau durchleuchten.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    und dort wird gesagt das mann mit bis zu 22% der Gas kosten einsparen kann
    Wenn ich schon "bis zu" höre und lese!
    Nirgends gibst ein "mindestens soundsoviel"

    Ich glaube wenn diese beiden Worte den Marketingstrategen unter Strafe gestellt würden, dann fiel denen nix mehr ein, umSchadensersatzansprüche zu verhindern.

    und jetzt kommt mir nicht ich soll an die Umwelt denken
    Mal eine Nachfrage: Warum ist dieses doch im Grunde ehrwürdige Kriterium so deutlich jenseits deiner Investitionsbetrachtung?
    Wir hatten kürzlich sogar einen, der bereit war sich haushöher als nötig zu verschulden, die billigsten Türen etc.pp nimmt, nur um einen umweltfreundlichen Passivhausstandard zu erreichen. Der war partout nicht davon abzubringen. Das hat zuletzt sogar noch beeindruckt!
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  5. #4

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    Hallo,


    also meine eltern haben ihre solarthermie nun seit 1991 auf dem dach (damals noch wagner selbstbau indachsystem) läuft wie ein uhrwerk, bis jetzt ohne defekt.... was soll auch kaputtgehen, vielleicht irgendwann mal ein fühler oder ne pumpe.....

    wenn die 18 jahre um sind, hast du "kostenlosen" ertrag.
    gas und öl wird bis dahin sicher noch teurer sein als jetzt....
    klaro gehst du aber die ersten jahre in vorleistung
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  6. #5
    Avatar von Shai Hulud
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    Weissagung der Cree

    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.
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  7. #6

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    War diese Sprüchle auch der Auslöser für dich, aufs Autofahren gänzlich zu verzichten, Shai? Ich bin mir sicher, dass ihr in eurer Familie kein Auto besitzt und ausschleßlich öffentliche Verkehrsmittel benutzt.
    .
    mfg Ortwin
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  8. #7
    Avatar von Shai Hulud
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    Mit mir ist soweit alles in Ordnung, trotzdem danke für die Nachfrage.

    Ich kann auf Dauer dieses ewige Gefrage "lohnt sich Solar" nicht mehr ertragen. Wer umweltfreundliche Haustechnik nur des Geldes wegen einsetzen würde, kann von mir aus auch das diskutieren darüber gleich bleiben lassen. Die Antwort ist praktisch immer "Nein, lohnt sich nicht.".

    So, ich habe fertig. Entschuldigung an den Fragesteller für den Ausbruch. Bitte nicht persönlich nehmen, aber das mußte einfach mal raus. Shai ist eben auch nur ein Mensch.
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    was willste mit %-Werten?
    Wieviel Personen seid ihr, wieviel WW wird denn überhaupt benötigt?

    Und finanziel lohnen wird sich das ganze kaum.
    Abschreibung (die Anlage hält nicht ewig)
    Verzinsung
    Wartung (frag den Heizungsfritzen mal was die pro Jahr kostet)
    dann ist man ganz schnell mal jenseits der 200€

    und dafür kann man einiges an Gas kaufen
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  10. #9

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    Ich würde erstmal sehen, wo man sonst Energie einsparen kannst. Dann
    kann das ggf. das Sahnehäubchen sein, wenn Du eh Leitungen legen
    mußt, Heizungskomponenten auszutauschen sind oder schon dafür ausgelegt
    etc.
    Die % Zahlen sind insofern völlig witzlos, da es völlig davon abhängt, welchen
    Anteil das WW an Deinen Heizenergiekosten (Gas und Strom für die Pumpen)
    ausmacht. Bei einem fast "Passivhaus" wo nur das WW z.B. elektrisch gemacht
    würde, wären ggf. bis zu 60% drin. Unsere Energieberaterin, auf die wir momentan
    aus anderen Gründen nicht gut zu sprechen sind, wollte uns auch zu einer
    Solaranlage mit WW und Heizungsunterstützung überreden, das hätte uns allerdings
    zumindest mit den Edelkomponenten des Angebots dafür 25 000 statt 10 000
    für unsere Gas Brennwert Heizung und WW Zentralisierung gekostet und konkrete
    Ertragszahlen für unser Haus mit Westdach wollte sie auch nicht ausrechnen.
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  11. #10
    Avatar von sk8goat
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    Zitat Zitat von Haus0815 Beitrag anzeigen
    es Lohnt sich doch garnicht sowas zu machen oder ?
    du hast es richtig erkannt, finanziell lohnt sich eine Solarthermie nicht.
    Hättest du vorher etwas im Forum gelesen, dann wäre uns eine Frage erspart gweworden die schon x-mal gestellt wure.

    Für die Umwelt lohnt es sich aber schon und für ein gutes Lebensgefühl aber auch. Nur ist Idealismus für jemand der ein hohe Schulden hat und diese abzahlen muss höchst fragwürdig.
    In meinen Augen ist Solarthermie nur etwas für Leute die ihr Haus schon abbezahlt haben und praktisch schuldenfrei sind. Wenn man dann Geld übrig hat, dann kann man ja auch etwas sinnvolles für die Umwelt tun.
    Man hat ja schon genug Belastung mit dem Hauskredit und sollte besser schauen, dass man diesen möglichst schnell wieder los wird. Sollte es mal brenzlig werden und das Haus kommt evtl. unter den Hammer, dann nützt es einem nix wenn man sagen kann: "immerhin hatte ich Solarmodule auf dem Dach"

    Ausnahmsweise kann ich Ralfs Beitrag in #2 diesmal gar nicht zustimmen. Meine Erfahrung ist, dass sich Heizungsunterstützung noch viel weniger rechnet als die blose Warmwasserbereitung. So spitz kann der Bleistift gar nicht sein.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Ausnahmsweise kann ich Ralfs Beitrag in #2 diesmal gar nicht zustimmen. Meine Erfahrung ist, dass sich Heizungsunterstützung noch viel weniger rechnet als die blose Warmwasserbereitung. So spitz kann der Bleistift gar nicht sein.
    Ich hatte ja geschrieben, "kann" sich rechnen. Der Problematik bin ich mir schon bewußt.

    Mit der Solarthermie ist es, wie mit anderen Dingen auch,.....die Investitionskosten entscheiden über Sinn oder Unsinn. Dann muss auch noch sichergestellt werden, dass die erzeugte Energie genutzt werden kann. Wenn ich 5.000,- € für 4m2 FK und ein bischen Kleinkram auf den Tisch blättern muss, kann sich so eine Anlage niemals rechnen, schon garnicht wenn sie nur ein paar Liter WW erzeugen kann.

    Ich habe im letzten Frühjahr für einen Bekannten 5 Anlagen gerechnet. In 2 Fällen hat die Berechnung gezeigt, dass Solarthermie unsinnig wäre, in 3 Fällen dürften sich die Anlagen in < 5 Jahren amortisieren, in einem Fall sogar in spätestens 3 Jahren.

    Wie gesagt, man muss immer den speziellen Fall betrachten. EFH und WW-Erzeugung, da kann man rechnen soviel man will. Das wird nichts. Bei den o.g. Fällen handelte es sich aber um MFH, EFH mit Pool, Kleingewerbe mit hohem Energiebedarf (Wäscherei). Die verbrauchen jede kWh die von den Kollies geliefert wird, und was besonders wichtig ist, sie können auch Energie auf niedrigem Temperaturniveau "verwerten".

    Kollies gibt´s Dank Förderung fast schon gratis. Ob ich 10m2 oder 20m2 oder 30m2 auf´s Dach baue, das macht kostenmäßig kaum einen Unterschied. Ein zusätzlicher WT im Speicher spielt auch keine Geige. Was sich bemerkbar macht ist die Speichergröße, Verrohrung, Solarstation und natürlich der Montageaufwand.

    Wenn beispielsweise sowieso die Heizungsanlage erneuert, oder eine komplett neue Anlage geplant wird, dann lässt sich Solar meist mit geringem Mehrpreis realisieren.

    ABER jede Investition, und sei sie noch so gering, ist Unsinn wenn ihr kein Nutzen gegenübersteht (und sei es nur das gute Gefühl, das mir xxxx,- € wert ist)..

    Deswegen -> Mit spitzer Feder rechnen.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Avatar von sk8goat
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    Aha, Schwimmbad und Kleinstgewerbe? Natürlich gibt es Spezialfälle wie Wäscherei etc.
    Das hat leider mit dem Thema hier Solarthermie im EFH (mit Heizungsunterstütung?) nix zu tun.

    Kollies gibt´s Dank Förderung fast schon gratis.
    Welche Kollies sollen das sein?
    Selbst die billigsten Kollies aus Chinesischer Fertigung kosten inkl. MwSt mehr als €400 und das ist mehr als doppelt soviel wie die BAFA-Förderung.
    Und für Solarleitung, Pufferspeicher, Steuerung, Regelung usw. kommen inkl. Einbau auch schnell mehr als €2000 zusammen.

    Bitte hier keine falschen Hoffnungen/Vorstellungen bei Laien wecken.

    Der Standardfall für Solarthermie mit Heizungsunterstützung im 4 Pers. EFH sieht doch wohl eher so aus:
    Kosten Solaranlage 4 Kollies 10m² = €3500 abzgl. BAFA €1050 = €2450
    Kosten Solarleitung, Puffer, Kleinkram und Installation €1500
    Gesamtinvestition = ca. €4000 abzgl. Förderung inkl. MwSt
    Realistischer Ertrag: €150 Einsparung bei Warmwasser und €60 Einsparung bei Heizung.
    Fairerweise muss man Zinsen rechnen, weil man im Standardfall einen Hauskredit hat. Also verdoppelt sich die Investition während 20 Jahren auf etwa €8000. (ohne Solaranlage müsste man entsprechend weniger Kredit aufnehmen oder könnte Sondertilgen.)
    Natürlich nenne ich das jetzt 'Standardfall' aber es vermittelt eine realistische Größenordnung die für die allermeisten Fälle ziemlich zutreffend ist.
    Die Annahme man könnte durch Heizungsunterstützung einen mehrfachen Ertrag erzielen ist einfach unrealistisch.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Welche Kollies sollen das sein?
    Selbst die billigsten Kollies aus Chinesischer Fertigung kosten inkl. MwSt mehr als €400 und das ist mehr als doppelt soviel wie die BAFA-Förderung.
    Nur mal ein Beispiel, 5m2(Brutto) VRK liegen so um die 690,- €, Förderung bei Heizungsunterstützung ca. 525,- €, macht 165,- € oder ca. 33,- €/m2 Brutto Kollektorfläche.

    Gibt´s aber noch billiger wenn´s unbedingt sein muss und wenn nur der Preis eine Rolle spielt.

    Fazit: Der Preis für die Kollektoren ist nicht mehr das entscheidende Kriterium. Viel wichtig ist, dass man um die Kollektoren herum eine vernünftige Anlage basteln kann.

    Mir geht es aber nicht darum hier mit aller Gewalt eine Billig-Lösung hinzurechnen, sondern ich wollte damit nur zeigen, dass man mit spitzer Feder rechnen muss, und dass es Anwendungen gibt wo sich Solarthermie rechnen kann.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14

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    Hallo, wie kommst du auf die 60€ bei der heizungsunterstützung, die hab ich im februar und halben märz allein schon drinn??
    da hängt doch immer vom einzellfall ab, die letzten beiden wochen waren sonnentechnisch super ich habe jeden tag 3-5 std laufzeit auf meiner anlage gehabtdas sind etwa 30-40Kw/h am tag das sind in gas schon ca 2-3 €, bei einer 15m2 anlage kommen da ganz schön kw´s runter. außerdem giebts ne menge "spezialfälle" bei denen auch im sommer warmwasser benötigt wird! Waschmaschiene, spülmaschiene, Mein aquarium hängt an der zentralheizung, wir haben geschäftsräume "Friseur" im KELLER das muss beheizt werden, andere haben ein büro oder kino, sauna im keller, da muss man auch heizen. es giebt so viele anwendungsmöglichkeiten für heizungsunterstützend.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Für die Umwelt lohnt es sich aber schon
    Bist Du Dir da soooo sicher???

    Zumindest bei reinen Trinkwasser-Anlagen halte ich das für sehr fraglich, ob die sich je energetisch und schon gar von der Umweltbelastung her amortisieren! Die zu ihrer Herstellung verwendeten Materialien werden unter vergleichsweise hoher Umweltbelastung produziert (z.B. Cu und Gewürzmetalle).
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