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  1. #1

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    Bruchstellen an den Steinen

    Hallo zusammen,

    wir bauen eine Doppelhaushälfte mit dem Stift (beide Hälften werden gleichzeitig errichtet).

    Heute haben die Rohbauer mit dem Mauern begonnen. Sie haben die Haustrennwand zwischen den beiden Häusern gemauert. Diese Mauer ist aus Schallschutz-Gründen aus Kalksandstein, dazwischen ist eine Dämmung.

    Nun zu unserer Frage:

    Diese Trennmauer ist nun fast fertig und uns ist einiges aufgefallen, was wir sehr eigenartig finden. An einigen (unserer Meinung nach an zu vielen!) Steinen sind größere und kleinere Stücke rausgebrochen. Diese Steine wurden jedoch nicht ausgetauscht sondern es wurde einfach weiter gemauert. Am Ende der Mauer kam das wohl nicht ganz aus mit den Steinen, da wurden die Steine einfach so gesetzt, dass zwischen dem jeweils letzten und vorletzten Stein eine Lücke von ca. 2-3 cm ist. Auf der Nachbarseite haben wir gesehen dass diese Lücke einfach mit Mörtelgemisch zugespachtelt wurde.

    Schaut euch mal die Bilder an. Das kann doch so nicht richtig sein? Oder ist das völlig ok und wir sehen das einfach nur zu kritisch?!?

    Wenn die Wand hinterher viele reparierte Stellen hat (von Anfang an schon), dann wird sie doch z.B. wohl kaum so schalldicht sein wie sie sein sollte oder?!? Sollten wir das besser reklamieren? Was meint ihr? Wir denken der Rohbauer wird direkt eine Abwehrposition einnehmen und sagen das wäre so normal, wenn wir ihn drauf ansprechen.

    Wir hoffen ihr könnt uns helfen. D

    Noch eine Frage: Die Rohre die in der Bodenplatte vergossen wurden sind nach oben hin offen (es ist kein Deckel drauf oder sonstiges). In einem Rohr haben wir dicke Zementreste gesehen, in ein anderes Rohr ist auch schon etwas reingefallen. Das kann doch allen ernstes nicht besonders gut sein oder? Muss der Rohbauer die Rohre nicht abdecken? Oder ist das tatsächlich unsere Aufgabe?!?!?

    Liebe Grüße
    Alex & Iris
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  2. Bruchstellen an den Steinen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Habt Ihr denn niemanden, der auf Eure Baustelle Acht gibt? Eine Bauleitung? Im Besten Fall 'nen Schwiegervater ;-)
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  4. #3
    Themenstarter

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    Wir haben den Bauleiter vom Stift ... bevor wir diesen allzusehr gestressten Mann (der immer schon extrem genervt ist wenn ich anrufe... ) damit konfrontieren, wollten wir von euch erfahren ob unsere Aufregung über diese dicken Macken und Spalten denn richtig ist. Fällt das in die sogenannte "Toleranz"?!?

    Oder ist das "nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik" so richtig?!?
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  5. #4
    Gast
    Gast
    wenn die Fugen vollfugig vermörtelt werden ist kein Probelm,
    kleine "Macken" ebenso vermörteln.
    Könnt im ganzen besser gemacht werden mit Passteinen zuschneiden.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    hmmm,
    für ein nachträglich "vollständiges" verfüllen / zuschmeißen der Schlitze erscheinen diese fast wieder zu eng.
    Nur verspachteln gilt nicht.
    Fordern Sie den Ersteller auf, die Fugen vollständig zu verfüllen. Damit dieses gewährleistet ist, soll er es zeitgleich bei aufmauern machen. Wenn er es nicht machen möchte, teilen Sie ihm mit, dass Sie kurz vor Abnahme mal einige Probebohrungen in den Fugen machen werden.
    Evtl hilft das ja dann.

    Zu den Rohren.
    Wenn die vom Rohbauer verlegt wurden, muss er dieses auch schützen.
    Wo ist denn dass Problem da ein paar Deckel drauf zu machen.
    Teilen Sie Ihm mit, dass wenn er dieser Bitte nicht Folgeleisten wird, veranlassen Sie eine Kamerabefahrung um späteren Schäden vorzubeugen. Die Kosten - Drohung - würden Sie dann einbehalten.

    Das alles gilt nur für besonders undeinsichtige Charaktere.
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  7. #6
    Wieland
    Gast
    Das vermörteln solcher Schadstellen,(Press vermörteln) halte ich persönlich für
    unbedenklich die Stossfugen sollten das übliche Mass nicht überschreiten u.
    ebenfalls press vermörtelt sein.

    Die Rohre sind natürlich gegen Verschmutzung zusichern.
    Doch es ist Sache des örtlichen Bauleiter dem Polier zu sagen was Sache ist.

    No Panik reden Sie mit Ihrem Bauleiter.

    Grüsse
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo

    Danke für die Tipps. Wir wollten morgen früh nochmal zur Baustelle, dann werden wir die Rohbauer mal drauf ansprechen. Auch auf die ungeschützten Rohre.

    Der Bauleiter ist leider nicht immer vor Ort. Wir sind täglich auf der Baustelle (oft aber schon nach Feierabend), wir haben die Baustelle wohl schon deutlich häufiger gesehen als unser Bauleiter. Den Bauleiter haben wir seit Baubeginn noch gar nicht gesehen, nur am Telefon gesprochen. Heute Morgen war er wohl mal kurz da. Da die Rohre immer noch offen sind, wird er dazu wohl nix gesagt haben.

    Was das betrifft würde ich mit unserem Generalunternehmen wohl nie wieder bauen. Aber da müssen wir nun durch. Da ist leider besonderes Aufpassen angesagt!

    LG
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  9. #8
    Gast
    Gast
    eines ist mir noch aufgefallen:
    die Sperrschicht (Pappe) über Rohdecke ist ja vorhanden, aber über der 1. Schicht seh ich nichts, selbst bei Vergrößerung des Fotos.
    Würde den BU mal fragen ob die überhaupt eingebaut ist und wie.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Guten Morgen,

    mit Sperrschicht/Pappe meinen Sie diesen schwarzen, grobkörnigen Streifen unter der Steinreihe oder?

    Muss so ein Streifen auch nochmal nach der ersten Steinreihe angebracht werden? Oder was meinen Sie mit der "Sperrschicht über der ersten Schicht"???

    Mir ist wohl aufgefallen, dass die untere Steinreihe aus anderen Steinen ist als die darüber. Also die Steine der unteren Steinreihe sind flacher und ich meine auch dass die Farbe etwas anders ist (ich kann nachher mal ein Foto machen und reinsetzen wenn das hilft).

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    LG
    Iris
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  11. #10
    Wieland
    Gast
    Kalksandstein - Infomaterial - Fachinformation
    Zur Nutzung des KS-Downloadcenters ist die kostenfreie Registrierung über das
    ... Sonderdruck aus Handbuch Arbeitsorganisation Bau, Ausgabe 2009, 24 Seiten.
    ...
    Über Google einzusehen.

    Grüsse
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  12. #11
    Themenstarter

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    Danke für den Tipp, ich hatte selbst schonmal gegooglet hab aber nix gutes gefunden. Ich habe mir gerade schon angelesen, dass es sich bei dem untersten Stein um einen Wärmedämmstein handelt.

    Von der Sperrschicht habe ich noch nichts gefunden, muss ich heute Abend nochmal genau lesen. Danke.

    LG
    Iris
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  13. #12
    Wieland
    Gast
    [QUOTE=AlexIris;469028]Danke für den Tipp, ich hatte selbst schonmal gegooglet hab aber nix gutes gefunden. Ich habe mir gerade schon angelesen, dass es sich bei dem untersten Stein um einen Wärmedämmstein handelt.

    Von der Sperrschicht habe ich noch nichts gefunden, muss ich heute Abend nochmal genau lesen. Danke.

    LG
    Iris

    Normalerweise wurden bei allen EG.böden die nicht höher als 1.20m über
    Geländeniveu lagen 2.Sperrschicht eingebaut und zwar 12cm über Rohboden
    bzw.kapp über Fertigfussboden.

    Das sollte meiner Meinung nach bei Ihrem Bau auch so sein.


    Grüsse
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Wieland Beitrag anzeigen
    ..Normalerweise wurden bei allen EG.böden die nicht höher als 1.20m über
    Geländeniveu lagen 2.Sperrschicht eingebaut und zwar 12cm über Rohboden
    bzw.kapp über Fertigfussboden...
    Beständig ist nur der Wandel - die Welt ändert sich.
    Norm und Ausführung angepasst an Großformate, Bauweise und Nutzung.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Wieland
    Gast
    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Beständig ist nur der Wandel - die Welt ändert sich.
    Norm und Ausführung angepasst an Großformate, Bauweise und Nutzung.


    Nur die Kappilarität wurde noch nicht agepasst.


    Grüsse
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ich war eben auf der Baustelle und habe den Rohbauer mal direkt drauf angesprochen. Er meinte eine zweite Sperrschicht wäre nicht nötig. Wenn ich die letzten beiden Postings so lese glaube ich fast, dass hier die Meinungen auseinander gehen wie man es machen sollte?!?

    Wozu ist denn diese Sperrschicht? Aufsteigende Feuchtigkeit?

    Ist es nötig zu erwähnen, dass bei uns das Gelände modeliert wurde (Unser Grundstück war ein "Loch") und unser Haus daher auf ca. 2 mtr. aufgeschüttetem und verdichtetem "Sand" gebaut wird? Zudem haben wir 90 cm tiefe Frostschürzen. Aber das alles hat mir Feuchtigkeit wohl recht wenig zu tun?!?

    LG
    iris
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