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  1. #1

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    Frage Vergütung für Schlitze und Dosen stemmen

    Hallo zusammen,

    ich baue gerade neu mit Architekt und das Gewerk Elektroinstallation wurde an einen Elektriker vergeben mit dem ich ausgemacht habe, dass die Schlitze und Dosen in Eigenleistung gestemmt / gefräst / gebohrt werden. Darüber hinaus habe ich alle Leerdosen in Eigenleistung eingegipst.

    Der Elektriker hat mir gesagt, dass er diese Arbeiten gem. "Tabelle" vergüten wolle (also hinterher beim Rechnungsbetrag abziehen will). Nachdem ich nun 75 Meter Schlitze gestemmt und 110 Leerdosen gesetzt habe, soll die "Vergütung" dafür schlappe 140,- EUR betragen. Er rechnet pro Dose inkl. eingipsen 3 min Zeit und pro Meter Schlitz ebenfalls 3 min und vergütet pro Stunde 15,- EUR.

    Ich bin sicherlich kein Profi in diesen Dingen und brauche daher auf jeden Fall länger als ein "Gelernter" für diese Arbeiten, aber 3 min finde ich doch einen ziemlichen Witz! Mit allem Ausmessen, Anzeichnen, Bohren, Fräsen, Stemmen, Ansetzbinder anrühren Dosen einsetzen und ausrichten, Saubermachen, Rüstzeiten usw. habe ich etwa 7 Tage zu tun gehabt....

    Meine Frage: Kann das mit den 3 min wirklich sein und welche Tabellen gibt es, wo das drinsteht?

    Danke für Eure Antworten
    Zambas
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  2. Vergütung für Schlitze und Dosen stemmen

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  3. #2

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    Eine professionelle Mauernutfräse ist nunmal recht schnell und ein guter Kronenbohrer mit leistungsstarker Borhmaschine von HiXXX & Co ebenso...

    Ich gehe ebenso davon aus dass sie wesentlich stärker/öfter mit Gips fixiert haben als es Ihr Eli tun würde.

    Also sehen Sie als sportliche Betätigung und nehmen Sie das Detailwissen um die Lage Ihrer Schlitze beim nächsten Regal/Bild zu berücksichtigen
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  4. #3

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    also 3 min pro dose und meter schlitz sind schon passend....

    allerdings die vergütung von 15 Euro pro Stunde sind wohl eher mau, würde da nochmal nachhaken!
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  5. #4
    Avatar von upD8R
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    Der Laie sagt: Krass!

    Ganz ehrlich? Für 140 EUR hätte ich mich (rein wirtschaftlich) keine Woche hingestellt. Oder ging's um den Selbermachen-Effekt?
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  6. #5
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    Differenz zwischen erhoffter Einsparung und 140 € ist halt Lehrgeld.

    Bestimmte Sachen klärt man einfach vorher, jetzt ist es zu spät.

    Und jetzt hoffen wir mal, dass insbesondere die Dosen der Mehrfachsteckdosen auch passen, sonst gibts einen Nachtrag, der mit Sicherheit die genannte Summe überschreitet.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von upD8R Beitrag anzeigen
    Der Laie sagt: Krass!

    Ganz ehrlich? Für 140 EUR hätte ich mich (rein wirtschaftlich) keine Woche hingestellt. Oder ging's um den Selbermachen-Effekt?
    ..er wusste es nicht, dass es so wenig ist, jetzt ist er verwundert und fragt hier nach...

    @Zambas: Frag den ELI mal was er für die Montage einer zusätzlichen Steckdose nimmt.
    Dann wunderst du dich wahrscheinlich noch mehr!
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  8. #7
    Avatar von upD8R
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ..er wusste es nicht, dass es so wenig ist, jetzt ist er verwundert und fragt hier nach...
    Ups. Bin nicht davon ausgegangen, dass man vorher nicht nach der "Ersparnis" fragt.
    @Zambas: Frag den ELI mal was er für die Montage einer zusätzlichen Steckdose nimmt.
    Dann wunderst du dich wahrscheinlich noch mehr!
    Meiner nimmt übrigens 29,95 EUR (brutto). Ist allerdings mit Kabel, Dose, Arbeit etc.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von upD8R Beitrag anzeigen
    Ups. Bin nicht davon ausgegangen, dass man vorher nicht nach der "Ersparnis" fragt.

    Meiner nimmt übrigens 29,95 EUR (brutto). Ist allerdings mit Kabel, Dose, Arbeit etc.
    klingt erstmal fair

    ...interessant ist aber auch der Aufschlag auf den Listenpreis für Steckdoseneinsatz und Rahmen
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Differenz zwischen erhoffter Einsparung und 140 € ist halt Lehrgeld.

    Bestimmte Sachen klärt man einfach vorher, jetzt ist es zu spät.

    Und jetzt hoffen wir mal, dass insbesondere die Dosen der Mehrfachsteckdosen auch passen, sonst gibts einen Nachtrag, der mit Sicherheit die genannte Summe überschreitet.
    Der Manfred hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Ich würde diese Erfahrung unter Lehrgeld verbuchen. Man könnte sich ja darüber streiten ob das mit den 140,- € gerechtfertigt war, aber wozu jetzt streiten? Das hätte man vorher klären sollen.

    Er setzt halt 15,- € für die Helferstunde an, daran kann man jetzt auch nichts mehr ändern. Wenn ich mich richtig erinnere, dann liegt der Satz für Helferstunden etwas höher.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    Hallo,

    vielen Dank für die konstruktiven Antworten.

    Natürlich hätte man das vor Arbeitsbeginn klären können (sollen) - allerdings: einen Vertrag habe zurzeit weder ich noch er unterschrieben - insofern ist es vermutlich noch nicht zu spät - aber wie auch immer - über die Vergütung werden wir wohl nochmal sprechen müssen (und dann den Vertrag unterschreiben).

    Gibt es denn eine Antwort auf den zweiten Teil meiner Frage hinsichtlich dieser "Tabellen". Kennt hier im Forum jemand derartige "Normzeittabellen"? Googeln brachte bislang nicht den gewünschten Erfolg.

    Danke und Gruß
    Zambas
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  12. #11

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    Zitat Zitat von zambas Beitrag anzeigen
    Hallo,

    vielen Dank für die konstruktiven Antworten.

    Natürlich hätte man das vor Arbeitsbeginn klären können (sollen) - allerdings: einen Vertrag habe zurzeit weder ich noch er unterschrieben - insofern ist es vermutlich noch nicht zu spät - aber wie auch immer - über die Vergütung werden wir wohl nochmal sprechen müssen (und dann den Vertrag unterschreiben).
    Ein "Vertrag" muss nicht unbedingt schriftlich geschlossen werden, auch mündliche Vereinbarungen haben ihre Gültigkeit. Da sind dann meist Missverständnisse vorprogrammiert.

    Habt Ihr Euch überhaupt schon geeinigt, was gemacht wird, und wieviel das kosten soll? Wenn ich das richtig sehe dann läuft der Auftrag doch schon.

    Zu den Zeitangaben kann ich nichts schreiben. Ich kenne nur x,- €/lfm.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Die Aufwandswerte beinhalten eigtl. nicht nur das reine Bohren und Stemmen, sondern auch die Rüstzeit sowie Beseitigen des Schutts, etc.
    Weiter sollte in dem vergüteten Aufwand ebenfalls die Einsparung des Elektrikers für Gerätschaften, Material, Hilfs- und Verbrauchsstoffe berücksichtigt werden.
    Im Hinblick auf diese Argumente nochmal mit dem guten Menschen reden; viel wird dabei nicht rauskommen, aber paar € wird er wohl noch 'drauflegen'.
    Ansonsten hat Manfred A. eigtl mal wieder alles Wichtige gesagt.
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  14. #13

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    Einige Dich mit dem Eli auf eine Zeitgutschrift, die mit Nachtragsarbeiten verrechnet wird. Und wenn er nicht will: Du entscheidest, wieviel Du von der Rechnung einbehältst, wenn der Eli damit nicht einverstanden ist, seht Ihr Euch eben vor Gericht.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Karlheinz Beitrag anzeigen
    Einige Dich mit dem Eli auf eine Zeitgutschrift, die mit Nachtragsarbeiten verrechnet wird. Und wenn er nicht will: Du entscheidest, wieviel Du von der Rechnung einbehältst, wenn der Eli damit nicht einverstanden ist, seht Ihr Euch eben vor Gericht.
    Hast DU die Eingangsfrage überhaupt gelesen?

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Hast DU die Eingangsfrage überhaupt gelesen?

    Gruß
    Ralf
    Du wirst es nicht glauben - ja, hab' ich. Und die Antworten sind auch prima auf die Frage eingegangen, aber ich fand sie dennoch nur begrenzt hilfreich. Deswegen mein Post. Berätst Du Deine Kunden auch immer so, dass Du ihre Fragen exakt beantwortest, auch wenn sie vielleicht falsch gestellt sind? Und wenn Dir das nächste Mal ein Post von mir nicht gefällt - einfach mal die Klappe halten. Besten Dank.
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