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Dampfsperre oder Dampfbremse einbauen?

Diskutiere Dampfsperre oder Dampfbremse einbauen? im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Dampfsperre oder Dampfbremse einbauen?

    Hi,

    derzeit plane ich den Ausbau unseres Dachgeschosses, EFH. Der Dachdecker hatte bereits bei erneuerung der Ziegel die Sparren aufgedoppelt und eine Unterspannbahn eingezogen.
    Ich plane nun 180 cm Zwischensparrendämmung einzubauen, darunter eine Dampfsperre oder Dampfbremse, dann Lattung eventuell mit 2 cm Untersparrendämmfliz, dann Rigips.

    Vor einigen Jahren hatte ich noch bei einem DG Ausbau mit einer totalen Dampfsperre gearbeitet, jetzt lese ich doch des öfteren das es sich nun empfiehlt eine feuchtevariable Dampfbremse einzubauen um eine Rückdiffusion in den Wohnraum zu ermöglichen, falls Feuchtigkeit in der Dämmung sein sollte.

    Ist dies tatsächlich nun Stand der Technik und zu empfehlen? Ich dachte z.B. an die ProClima Intello.

    für Ratschläge wäre ich dankbar,

    viele Grüsse, Armin Schäfers
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  2. Dampfsperre oder Dampfbremse einbauen?

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  3. #2

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    Dieses Thema ist sehr komplex, siehe z.B. hier !
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  4. #3
    Themenstarter

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    tatsächlich komplex... denke...

    wenn ich den ganzen Text richtig interpretiere macht es also durchaus Sinn eine Dampfbremse statt einer Dampfsperre einzubauen...
    Gibt es noch weitere Erfahrungen, Meinungen hierzu?

    viele Grüsse, Armin Schäfers
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Der Aufsatz von Künzel ist aus 2003 und ich wüßte nicht, daß ihm danach jemand mit gleichem Rang widersprochen hat.

    Alu-Dampfsperren im Dachbereich sind nicht mehr aRdT.
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  6. #5

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    @Minar,

    Einfluss und Bedeutung von Feuchteprozessen in Dämmebenen werden im Hinblick auf die dämmtechnisch immer dichter werdende Bauweise ständig anwachsen, jedoch sind die Diffusionsprobleme in Deinem Fall gewiss das kleinere Übel ...

    Weitaus schadensträchtiger können wohl Mängel sein, die aus nicht durchgängigen Anschlussmöglichkeiten der Dampfbremsfolie an die Luftdichtheitsebene der unteren Geschossebene resultieren.

    Feuchtigkeitseinträge über konvektive Wärmebrücken erfolgen (bezogen auf gleiche Zeiteinheiten) in weitaus stärkerem Maß, als es bei den wesentlich langsamer verlaufenden Diffusionsprozessen zu erwarten ist.

    Arbeiten an der wärmetauschenden Hülle im Dachgeschoss sollten fachkundigen Planern () und solchen Montageunternehmen vorbehalten bleiben, die über hinreichend Erfahrung bzgl. der Abklärung aller örtlich vorherrschenden Rahmenbedingungen zur mängelfreien Ausführung dieser sensiblen Teilleistungen verfügen ( und diese auch konsequent umsetzen ).

    Baubegleitende Qualitätskontrollen (und deren Dokumentation !) - inkl. differenzdruckgestützter Leckageprüfungen- sollten bei derartigen Arbeiten mittlerweile selbstverständlich sein.
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