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Potenzialausgleichsschiene

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  1. #1

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    Potenzialausgleichsschiene

    Wie kann ich feststellen ob in einem 60er Jahre Haus eine Potenzialausgleichschiene vorhanden ist? Im keller ist nichts zu finden.

    Vor dem Einbau der E-Heizung in den 80er war nur eine klassiche Nullung vorhanden. Ob damals nachgerüstet worden ist weiß ich nicht. Wäre die Vorrausetzung gewesen?

    An welchen Stellen könnte ich noch suchen? Sicherungskasten?

    Wie und mit welchem Aufwand kann sowas nachgerüstet werden?

    Blitzableiter sind am Haus vorhanden. Hilft das weiter?

    Hintergrund ist das der Kablenetz Betreiber einen Potenzialausgleich für die Installation von Tel./I.Net voraussetzt.

    Danke
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  2. Potenzialausgleichsschiene

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  3. #2

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    Wie wär´s mit einem Elektriker?
    Der weiß wo er suchen muss, und kann Dir auch noch sagen, wie evtl. nachgerüstet werden kann, falls dies überhaupt erforderlich ist.

    Ganz nebenbei darf er auch im Vorzählerbereich arbeiten, was Dir sowieso verwehrt bleibt.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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  5. #4

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    Was heisst - klassische Nullung? 2-Ader Installation mit PEN?

    Und was will Dein Kabelanbieter?
    L-N-PE Installation im ganzen Haus?
    Eigenen Potentialausgleich des Hauses (Fundamanet-,Ring-;Staberder)?
    Verbindung zwischen PE des EVU und seinem Übergabepunkt?
    Gibts überhaupt im Netz des EVU einen durchgehenden PE oder wird aus PE und N im HAK PEN?

    ***

    Sorry, aber wenn Du nicht mal das Fachwissen hast, zu prüfen, ob Deine E-Installation einen getrennte PE und N hat (komplett), dann solltest Du wirklich einen Fachmann herholen.
    Ausserdem:
    Stell Dir mal vor, mit Deinem Halbwissen sagst Du dem Kabelbetreiber - Ich hab PE -, tatsächlich aber hast Du PEN und es kommt zu Schäden, die der Kabelbetreiber auf Dich zurückführt (egal ob zu Recht oder nicht).
    Möchtest DU diese Schäden tragen?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von gnu0815 Beitrag anzeigen
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    Das hoffe ich doch, denn hier gibt´s ehrliche Antworten und kein Honig um´s Maul schmieren.

    Haus Bj. 1960, in 1980 irgendwas irgendwie nachgerüstet. Vielleicht klassische Nullung, evtl. aber auch nach-/umgerüstet, oder mangelhaft umgebaut (wer weiß das schon).
    Glaubst Du ernsthaft man kann aus der Ferne einem Laien erklären, wie man hier am besten "sucht", zumal hierzu mit höchster Wahrscheinlichkeit der Vorzählerbereich geöffnet werden muss, an dem ein Laie sowieso nichts verloren hat.

    Gerade bei solchen "gewachsenen" Installationen ist man vor Überraschungen niemals sicher. Da ist von Kleinigkeiten bis hin zu lebensgefährlichen Konstruktionen alles möglich. Das sieht man aber nur vor Ort.

    Einfach mal darüber nachdenken, warum hier manche Antworten gegeben werden, auch wenn man den Sinn nicht auf den ersten Blick erkennt.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Ein HPA hätte damals bei der Heizungsinstallation nachgerüstet werden müssen.
    Ob das passiert ist, scheint fraglich, denn sonst sollte man etwas davon erkennen können. Suchen kann man im Bereich der Hausanschlüsse für Wasser und ggf. Gas.
    Also muß nun ein HPA eingebaut werden, am besten mit Erder!
    Ggf. kann man den der Blitzschutzanlage mit nutzen (hängt von deren Ausführung ab).
    In den kann dann auch die BK-Anlage eingebunden werden.

    Die Notwendigkeit des PA und der Einbindung der BK-Anlage hängt im Übrigen in keiner Weise davon ab, welche Netzform(en) im Gebäude vorhanden ist/sind und welche der VNB liefert.
    Es ist stets der Hauptschutzleiter einzubinden, auch wenn er aus einem PEN hervorgeht.

    Also klarer Fall für einen Eli.
    Der Aufwand ist ohne Kenntnis der örtlichen Verhältnisse schwer abzuschätzen, aber mit ein paar Hundertern sollte das getan sein.

    @ Ralf D.
    Von sehr seltenen Ausnahmen (einzelne Zechensiedlungen, umgewidmete ehermalige Großgewerbebauten etc.) abgesehen, wird in deutschen öffentlichen Versorgungsnetzeln kein separater Schutzleiter mitgeführt. Entweder gibts ein TT (also nur Neutralleiter, PE muß im Haus "erzeugt" werden) oder ein TN-C (mit PEN, der dann ggf. regelgerecht aufzuteilen ist und in Neuanlagen meist auch noch örtlich gestützt werden muß).
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  8. #7

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    @ Ralf D.
    Von sehr seltenen Ausnahmen (einzelne Zechensiedlungen, umgewidmete ehemalige Großgewerbebauten etc.) abgesehen, wird in deutschen öffentlichen Versorgungsnetzeln kein separater Schutzleiter mitgeführt.
    Entweder gibts ein TT (also nur Neutralleiter, PE muß im Haus "erzeugt" werden) oder ein TN-C (mit PEN, der dann ggf. regelgerecht aufzuteilen ist und in Neuanlagen meist auch noch örtlich gestützt werden muß).
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ausserdem:
    Stell Dir mal vor, mit Deinem Halbwissen sagst Du dem Kabelbetreiber - Ich hab PE -, tatsächlich aber hast Du PEN und es kommt zu Schäden, die der Kabelbetreiber auf Dich zurückführt (egal ob zu Recht oder nicht).
    Möchtest DU diese Schäden tragen?
    Sagt der Elektriker zum Architekt

    Danke Julius für die Antwort zum Thema.

    Irgenwie wurde mir hier unterstellt das ich irgendetwas selbst machen will. Keine Angst der Handwerker bekommt den Auftrag. Nur möchte ich mich gerne zum Thema informieren, damt man nichts vom Pferd vom Handwerker erzählt bekommt. (solls´ja geben)

    Die Notwendigkeit des PA und der Einbindung der BK-Anlage hängt im Übrigen in keiner Weise davon ab, welche Netzform(en) im Gebäude vorhanden ist/sind und welche der VNB liefert.
    Es ist stets der Hauptschutzleiter einzubinden, auch wenn er aus einem PEN hervorgeht.
    Meinst du damit das der normale Schutzleiter von einer zentralen Stelle aus(also Verteilerschrank) ausreichen würde?

    Hintergrund der Frage ist der, das bei einem bekannten der Elektriker die Installation der BK-Anlage nicht durchfürhrte weil der Potentialausgleich (für ihn) nicht auffindbar war.

    Nur zum Verständnis für mich:
    Worin liegt der Unterschied wenn meine Anlage mit Schutzleiter und FI arbeitet aber keinen Potentialausgleich hat zu einer Analge die beide hat?

    Nochmals: Ich will nichts daran selber ausführen sondern nur verstehen!
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  10. #9

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    Ganz laienhaft formuliert:
    Getrennter Schutzleiter (gelb-grüne Ader) und FI schützen (erstmal) nur für Personenschäden durch Leckströme an Gehäuseteilen oder anderen unplanmäßig zugänglichen Leitern innerhalb Deines Hausstromnetzes.
    Potentiale können sich in diesem Netz aber ggf. sogar aufbauen, wenn die Verbindung zum öffentlichen Netz getrennt ist.

    So wie Du einen "gewischt" bekommst, wenn Du einen Kunstfaserpulli anziehst und dann an ein Metallgeländer fasst.
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  12. #10
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    Danke für die Erklärung. Es gibt also einen Potential Unterschied zwischen "Schutzeiter im Haus" und Potential in der "Erde". Das Potential des BK Netzes soll durch diese Maßnahme das gleiche haben wie das bei mir im Haus.
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  13. #11

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    Der Potentialausgleich, soll die eventuell möglichen Potentiale zwischen allen elektrisch Leitfähigen Teilen im Gebäude ausgleichen. Daher der Name.

    Es könnte ja z.B. sein dass durch ein Isolationsfehler deine Heizungsrohre unter Spannung stehen, dies würde solange unbemerkt bleiben bis Du dran langst. Der Potentialausgleich soll dies verhindern.
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