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  1. #1

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    Frage Empfehlung für Luft Wasser Wärmepumpe

    Hallo Leute

    Für unser kleines Bauvorhaben suchen wir eine Luft Wasser Wärmepumpe ohne Heizstab.
    Bauvorhaben EFH ½ Wfl. 124 m²

    Nach ich schon etwas länger Online recherchiere bin ich über mehrer Modelle gestolpert.
    Wäre es möglich hier eine Empfehlung zu erhalten. Ich gehe davon aus das 10KW reichen sollte mit ca. 600 Liter Speicher?

    Mir hat die altherma luvitype von Preis her gut gefallen jedoch soll die laut sein.

    Hat jemand evtl. Alpha Therm Zero, Heliptherm , Ochsner oder Zubertherm verbaut ?

    Bin für alles und jeden offen.

    Mit freundlichen Grüßen
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  2. Empfehlung für Luft Wasser Wärmepumpe

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Insbesondere, wenn man ohne Heizstab auskommen will, ist ne echte Heizlastberechnung Pflicht!!!

    Stattdessen einfach von irgendwas "auszugehen", dürfte übel enden...

    Ach ja:
    Was ist ne halbe Wohnfläche?
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  4. #3

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    ich werde nie verstehen, warum Leute eine Luft/Wasserwärmepumpe ohne Heizstab und mit Puffer betreiben wollen. Beides geht zu Lasten der Effizienz.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von bauenistschwer Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus das 10KW reichen sollte mit ca. 600 Liter Speicher?
    Das ist eine denkbar schlechte Entscheidungsgrundlage. Heizlast nach EN12831 ist angesagt, dann weiß man mehr. Ansonsten würde ich mal sagen, das kleine Häuschen ist verdammt schlecht gedämmt.

    Über die einzelnen Hersteller zu diskutieren bringt nichts, denn solche Eindrücke sind immer subjektiv. Deswegen vermeiden wir hier im Forum solche Herstellerdiskussionen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das ist eine denkbar schlechte Entscheidungsgrundlage. Heizlast nach EN12831 ist angesagt, dann weiß man mehr. Ansonsten würde ich mal sagen, das kleine Häuschen ist verdammt schlecht gedämmt.

    Ralf
    Hallo

    Jedoch werben viele Anbieten ohne Heizstab auszukommen und das bei -15 ohne Effizienzverlust. Z.B. xxxx.

    Heizlastberechnung habe ich noch nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Geändert von R.B. (05.05.2011 um 10:43 Uhr) Grund: Jetzt hören wir mal auf mit den ganzen Namen.
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  7. #6

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    Was die Hersteller in Ihren Prospekten versprechen, hat mit der Heizungsplanung erst einmal nicht viel zu tun.

    Ja, es gibt LWP die liefern auch bei -15°C AT noch die volle Heizleistung, dann mit entsprechend schlechtem COP. Dort braucht´s auch keinen Heizstab.

    Viele LWP deren Leistung nicht geregelt ist, kämpfen mit drastisch sinkender Heizleistung bei sinkender Quellentemperatur (Außentemperatur). Da gibt es dann einen sogenannten Bivalenzpunkt ab dem ein weiterer Wärmeerzeuger einspringen muss, ansonsten müsste man die LWP extrem groß wählen, und hätte dann aber während der Übergangszeit einem enormen Leistungsüberschuß (den man auch erst einmal in den Griff kriegen muss).

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von bauenistschwer Beitrag anzeigen
    Jedoch werben viele Anbieten ohne Heizstab auszukommen und das bei -15 ohne Effizienzverlust. Z.B. xxxx.

    Heizlastberechnung habe ich noch nicht.
    Ist auch möglich, ich heize selbst mit einer LWP ohne Puffer noch bei -18 Grad ohne Heizstab.

    Ohne genaue Planung und Ausführung kann das aber eine Geldvernichtungsanlage sein. Dabei ist die Wahl der WP eigentlich zweitrangig, dass Gesamtsystem muss passen.

    1.) Niedrige Heizlast: ( 30W/qm sehe ich als Maximum am, besser Richtung 20W/qm gehen, aber das inkl. WW).
    2.) Niedrige VL-Temperatur: < 35 besser < 30 Grad anstreben. Das erfordert
    aber einen Mehraufwand bei der Planung, Ausführung und den Abgleich der Flächenheizung.
    3.) Ein System, dass ohne Puffer, Mischer und ähnlichem Unsinn auskommt.
    4.) Ein Hausbesitzer, der bereit ist, sich auch mit der Materie zu befassen.

    BTW: Ich habe vor 6 Jahren gebaut und beheize meine 185 qm inkl. WW für 4 Personen mit 3000 kWh pro Jahr und das mit eine Siemens LA7M
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  9. #8
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    Hi RoRo

    Danke für deine Aufstellung.

    Ich bin bereit mich mit der Materie zu beschäftigen jedoch ist das für mich sehr schwer.
    Für mein Bauvorhaben ist ein Planungsbüro verantwortlich. Ich habe eigentlich mit einer GAS- Brennwerttherme gerechnet , jedoch wurde die mir schnell ausgeschlagen. Mit Solar auf dem Grundstück wird nichts , Waldgebiet !!! Als kommt das nur eine LWP in Frage.
    Habe mich durch dieses Thema hier durchgelesen und muss immer wieder feststellen das die LWP nicht so arbeiten wie Sie sollen. Der JAZ Faktor ist viel zu gering.

    http://www.agenda-energie-lahr.de/le...rmepumpen.html

    Für Erdsonde oder Kollektoren habe ich nicht das Kleingeld ist würde wirklich nur eine Luft Wasser Pumpe in Frage kommen.

    Könntest du mir noch mehr Punkte geben was bei der Umsetzung beachtet werden muss.

    Mit freundlichen Grüßen
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  10. #9

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    Zitat Zitat von bauenistschwer Beitrag anzeigen
    Habe mich durch dieses Thema hier durchgelesen und muss immer wieder feststellen das die LWP nicht so arbeiten wie Sie sollen. Der JAZ Faktor ist viel zu gering.
    Ich würde nicht so viel auf irgendwelche Feldtests geben, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass eine WP IMMER so läuft wie in den Datenblättern genannt. Das Problem ist also nicht die WP an sich, sondern die Rahmenbedingungen die falsch gewählt wurden.

    Zitat Zitat von bauenistschwer Beitrag anzeigen
    Für Erdsonde oder Kollektoren habe ich nicht das Kleingeld ist würde wirklich nur eine Luft Wasser Pumpe in Frage kommen.
    Liegen Dir bereits Angebote vor? Ansonsten kann ich dieses Argument nicht verstehen. Die Preise für LWP werden künstlich hoch gehalten, und manche Heizungsbauer sind immer noch der Meinung, dass man sich mit einer WP eine goldene Nase verdienen kann.
    Da heißt es vernünftig planen und dann Angebote einholen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
    Themenstarter

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    Angebote liegen mir noch nicht vor.
    Du sagst immer eine Gute Planung , kannst du mir das etwas genauer erklären. Welche punkte müssen beachtet werden und was du damit überhaupt meinst.
    Danke

    Mit freundlichen Grüßen
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  12. #11

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    Zitat Zitat von bauenistschwer Beitrag anzeigen
    Angebote liegen mir noch nicht vor.
    Du sagst immer eine Gute Planung , kannst du mir das etwas genauer erklären. Welche punkte müssen beachtet werden und was du damit überhaupt meinst.
    Danke

    Mit freundlichen Grüßen
    Eine komplette Planung hier zu erläutern, würde wohl das Thema sprengen. Dafür ist die Sache zu umfangreich.

    Ich hatte oben schon geschrieben, zuerst mal die Heizlast nach EN12831 ermitteln. Dann den WW-Bedarf. Damit hat man schon einmal die max. Leistung die eine WP haben sollte. (Sperrzeiten lasse ich mal außen vor).

    Jetzt kommt es darauf an, was für eine WP eingesetzt werden soll. Die Berechnung bei einer LWP gestaltet sich etwas anders als bei einer Sole-WP oder DV.

    Auch das Anlagenkonzept spielt eine Rolle, vor allen Dingen in Hinblick auf die zu erzeugenden "Temperaturen", aber auch was Volumenströme, Leitungsdimensionierung usw. betrifft.

    Bei einer LWP habe ich beispielsweise eine stark schwankende Quellentemperatur (Lufttemperatur), und diese führt zu Leistungs-/COP-Unterschieden. Bei einer Sole-WP muss ich die Dimensionierung des Kollektors berücksichtigen, ich kann also nicht pauschal mit einer Quellentemperatur von sagen wir mal 0°C oder +2°C rechnen.

    Wie gesagt, das ist alles etwas umfangreicher.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Zitat Zitat von bauenistschwer Beitrag anzeigen
    Jedoch werben viele Anbieten ohne Heizstab auszukommen und das bei -15 ohne Effizienzverlust.
    Das ist Unsinn. Die Effizienz nimmt bei sinkener Umgebungstemperatur deutlich ab. Das ist ne naturgesetzliche Gegebenheit, die kann kein Hersteller außer Kraft setzen!

    Somit kann auch das
    Zitat Zitat von roro Beitrag anzeigen
    Ist auch möglich, ich heize selbst mit einer LWP ohne Puffer noch bei -18 Grad ohne Heizstab.
    nur die halbe Wahrheit sein.
    Es geht zwar, aber eben bei niedriger Außentempratur auch nur mit niedrigerer Effizienz.


    Heizlastberechnung habe ich noch nicht.
    Dann fang damit an!
    Hierzu sind (neben dem Gebäudeaufbau und dem Standort) auch Angaben zur Wunschtemperatur in jedem Raum nötig.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Es geht zwar, aber eben bei niedriger Außentempratur auch nur mit niedrigerer Effizienz.
    Aber immer noch effizienter als mit einem E-Stab!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Das kommt auf die Betrachtungsweise an:

    Auf den Momentanwert bezogen, dürfte das so sein.
    Hingegen bezogen auf das Jahresmittel kann es völlig anders aussehen (die Anlage mit Heizstab also durchaus sparsamer).

    Im Übrigen ging es hier nicht um das Ob oder Wieviel, sondern die (unsinnige) Behauptung von "ohne Effizienzverlust".
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  17. #15

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    Es gibt LWP, die liefern selbst bei -15°C AT noch ausreichend Leistung, dann sinkt der COP halt auf 1,7. Das ist aber immer noch besser als mit Heizstab.

    Bei LWP die nicht über so eine Leistungsregelung verfügen, steht bei niedrigen AT üblicherweise nicht ausreichend Heizleistung zur Verfügung, und die Differenz muss dann mit einem Heizstab zugeheizt werden.

    Gruß
    Ralf
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