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Dämmung Decke im Bauernhaus

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  1. #1

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    Dämmung Decke im Bauernhaus

    Hallo,
    In meinem Bauernhaus von 1821 (zuletzt renoviert im EG 1996) haben wir immense Heizkosten durch die Einfachabhängung (Fermacell mit etwas Glaswolle ca. 5 cm) zum unbeheizten,ungenutzten Dachboden (Strohlager etc) ohne Dämmung zum Dach (Lattung, Dachpfanne) hin. Ein Energieberater hat nun vorgeschlagen, denn gesamten Dachboden (250 qm) mit 30cm Zellulose Einblasdämmung zu dämmen.

    Meine Idee wäre daher, den alten Dielenbelag aufzunehmen, komplett neuen Dielenbelag zu verlegen auf den 250qm und dann eben die Einblasdämmung darauf zu verteilen. Der Boden muss nicht begangen werden (jedenfalls nicht die nächsten 10 Jahre). Aber soll man Zellulose nehmen oder eben herkömmliche Glaswolle-Matten oder Rollisolierung. Was kommt mich günstiger UND ist trotzdem noch sinnvoll und effektiv? Glaswolle in Eigenleistung zu verlegen oder eben die Einblasdämmung durch Fachfirma?


    Viele Grüße
    Alexander
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  2. Dämmung Decke im Bauernhaus

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  3. #2

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    Zitat Zitat von AlexD1979 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    In meinem Bauernhaus von 1821 (zuletzt renoviert im EG 1996) haben wir immense Heizkosten durch die Einfachabhängung (Fermacell mit etwas Glaswolle ca. 5 cm) zum unbeheizten,ungenutzten Dachboden
    Immens ist relativ, und ob die schlecht gedämmte Decke die alleinige Ursache ist, darf auch angezweifelt werden. Ich will damit nicht sagen, dass man die Decke ungedämmt lassen soll, sondern mir geht es nur um einen Hinweis, dass es noch andere Schwachstellen geben kann (sehr wahrscheinlich auch gibt), und die Deckendämmung allein zwar eine Einsparung bringt, diese jedoch nicht unbedingt in der erwarteten Höhe.

    Ich würde mich vermutlich für MiWo entscheiden, denn diese ist unkritischer bei der Verarbeitung.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Immens ist relativ, und ob die schlecht gedämmte Decke die alleinige Ursache ist, darf auch angezweifelt werden. Ich will damit nicht sagen, dass man die Decke ungedämmt lassen soll, sondern mir geht es nur um einen Hinweis, dass es noch andere Schwachstellen geben kann (sehr wahrscheinlich auch gibt), und die Deckendämmung allein zwar eine Einsparung bringt, diese jedoch nicht unbedingt in der erwarteten Höhe.

    Ich würde mich vermutlich für MiWo entscheiden, denn diese ist unkritischer bei der Verarbeitung.

    Gruß
    Ralf
    naja der Bericht des Energieberater hat allein für die Maßnahme Deckendämmung,hyd Abgleich schon jährich 1100Euro Einsparung errechnet.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von AlexD1979 Beitrag anzeigen
    naja der Bericht des Energieberater hat allein für die Maßnahme Deckendämmung,hyd Abgleich schon jährich 1100Euro Einsparung errechnet.
    Kommt mir etwas hoch vor, aber was soll´s, richtig ist eine gute Deckendämmung auf jeden Fall.

    Einfach mal die U-Werte vergleichen, dann sieht man weiter.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Zitat Zitat von AlexD1979 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    In meinem Bauernhaus von 1821 (zuletzt renoviert im EG 1996) haben wir immense Heizkosten durch die Einfachabhängung (Fermacell mit etwas Glaswolle ca. 5 cm) zum unbeheizten,ungenutzten Dachboden (Strohlager etc) ohne Dämmung zum Dach (Lattung, Dachpfanne) hin. Ein Energieberater hat nun vorgeschlagen, denn gesamten Dachboden (250 qm) mit 30cm Zellulose Einblasdämmung zu dämmen.

    Meine Idee wäre daher, den alten Dielenbelag aufzunehmen, komplett neuen Dielenbelag zu verlegen auf den 250qm und dann eben die Einblasdämmung darauf zu verteilen. Der Boden muss nicht begangen werden (jedenfalls nicht die nächsten 10 Jahre). Aber soll man Zellulose nehmen oder eben herkömmliche Glaswolle-Matten oder Rollisolierung. Was kommt mich günstiger UND ist trotzdem noch sinnvoll und effektiv? Glaswolle in Eigenleistung zu verlegen oder eben die Einblasdämmung durch Fachfirma?


    Viele Grüße
    Alexander
    Gibts Kehlbalken und wenn ja, welche Höhe hast Du zur Verfügung? Jetziger Belag noch alte einfach Dielen ohne Spundung?

    Vielleicht erst mal ein paar qm Belag aufnehmen und gucken, was unten drunter ist. Wenn Du Glück hast, ists einfache Strohschüttung und einige tote Mäuse.
    Dann könntest Du beidseitig der Balken vernünftige Bretter/Dielen mit Überstand der gewünschten Dämmung entsprechend anbringen und dann mit Klemmdämmung arbeiten. Neben Mineral-/Glaswolle gibts auch zB Hanfdämmung. Und dann die alten Dielen - oder eben neue wieder obendrauf. Mit 16 cm bist Du dann schon ganz gut dabei. Ich würds zweilagig fugenüberdeckend machen, ist bequemer beim Einschneiden oberhalb der Balkenlage.
    Eklig wird die Arbeit in jedem Fall im Winkel zur Dachneigung. Da mußt Du aufpassen, daß der alte Abstand bleibt und trotzdem die Dämmung herumgezogen wird. Bleibt immer ein gewisser Schwachpunkt.
    Wegen Dampfbremse nach dem Aufmachen evtl. noch mal mit dem Energieberater reden.
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