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Blechziegel erforderlich ?

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  1. #1

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    Blechziegel erforderlich ?

    Hallo,

    habe folgende Frage:

    Mein Dach hat eine 14 cm dicke Aufsparrendämmung von Bauder erhalten, darauf kam Lattung und Konterlattung und dann wurde mit dem Tonziegel MZ3von Creaton das Dach gedeckt.
    Nun soll eine PV-Anlage auf dieses Dach. Das Haus steht in einem Bereich mit Schneelastzone 3.

    Ich als Laie meine, das dafür Blechziegel unter den Haken verwendet werden müssen, die PV-Firma sagt, dass dies nicht erforderlich sei.

    Was meint Ihr dazu ? Wo kann ich in dieser Hinsicht ein Regelwerk, DIN-Normen oder so was ähnliches finden ?
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  2. Blechziegel erforderlich ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    vielleicht mal einfach den Statiker fragen!
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  4. #3

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    Was für ein Montagesystem soll verwendet werden?
    Was sagt der Hersteller des Montagesystems dazu?

    Es gibt Montagesysteme die an den Latten verschraubt werden, aber auch Distanzstücke damit man die Haken durch die Aufsparrendämmung mit den Sparren verschrauben kann.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Da gehts doch gar nicht drum...

    es geht um die Haken, auf denen die Metallstützen stehen
    und die drücken auf die Ziegel.

    Ich würde ehrlich gesagt eher zu Blechziegeln tendieren, habe im Winter davon zu viele ausgetauscht, ist eine Scheißarbeit, dafür muß die Anlage teilweise demontiert werden...
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  6. #5

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    Dann war ich auf dem falschen Dampfer. Haken die aufgrund der Last die Ziegel zerstört haben, sind mir bisher noch nicht untergekommen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    hallo
    doch ralf wenn die elis die montieren und keine ahnung haben und die halter und haken an den 30 mm dachlatten anschrauben.
    darauf kam Lattung und Konterlattung und dann wurde mit dem Tonziegel MZ3von Creaton das Dach gedeckt.
    ich hoffe doch zuerst konterrahmen und dann die dachlatten.
    wenn auf ein dach mit aufsparrendämmung eine pv-anlage montiert werden soll dann sollten die konterrahmen in einer stärke gewählt werden, dass die erfoderlichen schrauben für die halter da überhaupt platz finden und die erforderlichen einschraubtiefen und randabstände eingehalten sind.
    prognose wenn wir wieder einen sturm wie wiebke oder lothar kriegen werden verschiedene pv- anlagen das segeln lernen .
    gruss aus de pfalz
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  8. #7

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    hallo
    bei sinnvoller montage mit verstand, dem richtigen halter usw. sind da keine blechziegel erforderlich.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    doch ralf wenn die elis die montieren und keine ahnung haben und die halter und haken an den 30 mm dachlatten anschrauben.

    ich hoffe doch zuerst konterrahmen und dann die dachlatten.
    wenn auf ein dach mit aufsparrendämmung eine pv-anlage montiert werden soll dann sollten die konterrahmen in einer stärke gewählt werden, dass die erfoderlichen schrauben für die halter da überhaupt platz finden und die erforderlichen einschraubtiefen und randabstände eingehalten sind.
    prognose wenn wir wieder einen sturm wie wiebke oder lothar kriegen werden verschiedene pv- anlagen das segeln lernen .
    gruss aus de pfalz
    na klar umgekehrt. Die Konterlattung ist 40/80, reicht dies aus ?
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  10. #9
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Da gehts doch gar nicht drum...

    es geht um die Haken, auf denen die Metallstützen stehen
    und die drücken auf die Ziegel.

    Ich würde ehrlich gesagt eher zu Blechziegeln tendieren, habe im Winter davon zu viele ausgetauscht, ist eine Scheißarbeit, dafür muß die Anlage teilweise demontiert werden...
    Gibt es irgendwelche Richtlinien, wann Blechziegel erforderlich sind ?
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  11. #10
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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    bei sinnvoller montage mit verstand, dem richtigen halter usw. sind da keine blechziegel erforderlich.

    gruss aus de pfalz
    Gibt es in der Pfalz auch Gebiete mit Schneelastzone 3 ?
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  12. #11

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    Gibt es in der Pfalz auch Gebiete mit Schneelastzone 3 ?
    hallo
    jojo meint ihr ihr habt den schnee alleine.

    gruss aus de pfalz
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  13. #12

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    doch ralf wenn die elis die montieren und keine ahnung haben und die halter und haken an den 30 mm dachlatten anschrauben.
    Tja, das ist wohl der Unterschied zwischen denen die meinen, man könnte 30kW mal so locker an einem Nachmittag montieren, und denen die bei 5kW noch Abends auf dem Dach sitzen.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Die Konterlattung ist 40/80, reicht dies aus ?
    hallo
    das hängt davon ab was für und wieviel eumels der da reindreht.
    geh mal davon aus, dass der erforderliche randabstand, je nachdem ob vorgebohrt oder nicht oder welche schraubenart mit oder ohne bohrspitze senkrecht oder parallel zum rand zwischen 3ds und 7 ds betragen muss und die erforderliche mindesteinschraubtiefe bei voller zul. belastung auf zug 8ds = gewindelänge betragen muss.
    rückrechnung bei 40mm rahmen gehen max 5mm schrauben. randabstände jetzt wirds kompliziert in die din 1052 schauen abstände wie nägel vorgebohrt zwischen 3ds und 10ds.
    bei steildächern wirkt eine doppelbelastung auf die schrauben. einmal windsog auf herausziehen und dann abscheren II zur dachfläche aus schneelast und eigengewicht der pv anlage ---> resultierende minderung der zul belastung.
    für eine schraube 5mm mit 8ds einschraubtiefe beträgt die zulässige zuglast 3x 40 x 5 =
    600 N entspricht 60 kp und auf abscheren 1,25 x 17 x 5² = 531 N = 53,1 kp
    und jetzt muss das ganze noch unter einfluss der dachneigung untersucht werden.
    bei 45° dachneigung zul. auf abscheren ca 37,6 kp und zul. zuglast ca.42,6 kp.
    die absolute härte für die pv-verankerung ist aber, dass eine tragende schraubverbindung mit schrauben durchmesser 5mm aus mindestens 4 scherflächen bestehen muss.
    und spätestens hier wirds kritisch mit dem konterrahmen der ja auch noch für die anfallenden kräfte auf den sparren befestigt werden muss und dort auch noch schraubenplatz benötigt wird.
    prognose wenn wir wieder einen sturm wie wiebke oder lothar kriegen werden verschiedene pv- anlagen das segeln lernen .
    so das war die erläuterung zu meiner oben zitierten aussage.
    vielleicht liest das ja auch der eine oder andere eli und beschäftigt sich mal mit der materie und randabständen und hört auf die schrauben mit dem hammer rein zu dengeln.

    gruss aus de pfalz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    hallo
    hab da mal ein beispiel für so einen dachhaken reingestellt.
    wieviel schrauben will man den da bei 80 mm rahmenbreite mit den erforderlichen randabständen versenken.
    http://www.oberhauser-pv.de/Dachhaken%20schwer_167.html

    gruss aus de pfalz
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  17. #15
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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    hab da mal ein beispiel für so einen dachhaken reingestellt.
    wieviel schrauben will man den da bei 80 mm rahmenbreite mit den erforderlichen randabständen versenken.
    http://www.oberhauser-pv.de/Dachhaken%20schwer_167.html

    gruss aus de pfalz
    Hallo Gunther,

    danke für die umfangreiche Information

    Bei mir ist eine 14 cm dicke Aufsparrendämmung und jeweils wo der Sparren liegt, wurde eine Konterlattung 40/80 auf die Dämmung montiert und dann die normale Lattung.
    In welcher Länge werden dann die Schrauben verwendet ? Über dies Thematik hatte ich mir noch keine Gedanken gemachtl.

    Bisher ist meine Hauptbefürchtung, dass durch Schneelast der Haken den Tonziegel kaputt drückt. Welchen dieser Haken würdest Du bei Schneelast 3,
    Dachneigung 25 Grad und Tonziegel MZ3 verwenden ?
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