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Müllentsorgung beim Nachbarn

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  1. #1

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    Unglücklich Müllentsorgung beim Nachbarn

    Hallo,
    wir haben im Juni angefangen zu bauen. Das Nachbargrundstück ist das letzte und war auch der Zugangsweg vieler Baumaschinen, dementsprechend verdichtet und wurde gerne als Abstellbereich genutzt.

    Nun fängt also unser Nachbar an zu bauen und bekommt nach dem Kelleraushub von seiner Baufirma eine Rechnung für Müllentsorgung (Rohre, Gitter, Stahlbänder etc.)

    Jetzt meint er, wir hätten unseren Müll bei ihm untergebuddelt.
    Das kann natürlich jeder gewesen sein, knapp 30 Häuser wurden in den letzten Monaten in der Strasse gebaut.

    Beweise ist natürlich schwierig, man kann ja nicht dauernd dabei stehen.
    Sehen kann man den Müll auch nicht mehr.

    Hat jemand Erfahrung in diesem Bereich, man möchte sich das ja nicht gleich die Nachbarschaft verderben, aber auch nicht für etwas zahlen, was man selbst nicht gemacht hat. Wir sind da etwas ratlos.

    Grüße
    ahornblatt
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  2. Müllentsorgung beim Nachbarn

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  3. #2

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    ein ratloser Berater.....SCNR

    Naja, ich kann zwar verstehen, dass der NAchbar verärgert ist, aber es einfach so euch unterzuschieben ist schon auch etwas "seltsam".

    Ich würde mit ihm reden und sagen, dass man ihn zwar gut verstehen kann, aber nach bestem Wissen und Gewissen von euch kein Müll bei ihm auf dem Grundstück gelandet ist. Punkt!

    Es wäre an ihm euch die Schuld zu beweisen.
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  4. #3

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    Ist denn ein Teil des Mülls von euch? Dann noch einmal tief in euch gehen, sich beim Nachbarn entschuldigen und die Rechnung übernehmen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ahornblatt Beitrag anzeigen
    Das Nachbargrundstück ist das letzte und war auch der Zugangsweg vieler Baumaschinen ... und wurde gerne als Abstellbereich genutzt.
    Habt Ihr den dafür um Erlaubnis gefragt, oder das fremde Grundstück einfach genutzt. Vielleicht kommt die Verärgerung daher ...
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  6. #5

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    Leider ists in vielen Neubaugebieten so, dass die zu guter Letzt bebauten Grundstücke eher per wilder Deponie erschlossen werden müssen und damit erhöhte Kosten anfallen.

    Beweislast liegt bei Grundstückseigentümer und hier eine genaue zweifelsfreie Zuordnung Müll-Nachbarbaustellen dürfte so gut wie aussichtslos sein.
    Finden sich Lieferscheine, etc. dann siehts anders aus.
    Wenn ihr euch nichts vorzuwerfen habt und zudem Abrechnungen eigener Müllcontainer vorweisen könnt, würde ich dies so mitteilen und fertig.
    Anteilig bezahlen, wenn ihr nichts abgeladen habt, würde ich in keinem Fall!
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  7. #6

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    Hat er denn wirklich eine Rechnung bekommen und wenn, in welcher Höhe?

    Vielleicht ist er auch einfach nur sauer, weil jeder ohne zu fragen das Grundstück genutzt hat. Für drei Schubkarren Unrat wird ja nicht gleich was fällig.

    Natürlich sind die Firmen selbst für ihren Müll verantwortlich. Aber der Anstand gebietet es, dass man regelmäßig nach dem Rechten sieht. Die Mitarbeiter der Baufirma müssen es nicht die nächsten 20 Jahre mit dem Nachbarn aushalten, sondern du.

    Da nützen auch die hilfreichen Ratschläge mit der Beweislast wenig, wenn anschließend der Krieg am Gartenzaun tobt.
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  8. #7

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    1. er ist ja wohl nicht der einzige, der in den letzten Monaten dort gebaut hat
    2. also mache ich brav Zahlemann für andere, nur damit Ruhe ist?
    3. Je mehr Präsenz gezeigt wird nach dem Erwerb des Grundstücks, desto höher wird auch die Hemmschwelle der anderen, dort etwas /weiterhin etwas abzuladen.
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  9. #8

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    Es wird ja schon einen Grund haben, dass man mal bei dem Nachbarn nachfragt.....

    Ansonsten gibt es es eine ganz einfache Lösung für solche Probleme:
    Man benutzt nicht einfach fremde Grundstücke ohne Rücksprache mit den Eigentümern. Dann würde es solche Diskussionen nicht geben!!!

    Für das was man verursacht steht man auch gerade. Diese Haltung ist aber ein gesellschaftliches und charakterliches Problem heutzutage.

    lg fm
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  10. #9
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    Hier ist aber gar nix bewiesen.....für was soll er gerade stehen?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Genau diese Einstellung meine ich

    Es geht nicht darum, wer was beweisen kann. Wenn ich alle zwei Tage am Bau vorbei fahre kann ich doch wohl einschätzen, ob da "meine" Handwerker was hinterlassen haben. Wenn es so ist, kläre ich das mit direkt mit den Handwerkern.

    Ich vermisse leider die Aussage: "Das Zeug war nicht vor mir".

    Aber dir wäre das sicherlich nicht passiert, du achtest ja auf den Grenzverlauf
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  13. #11

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    Zitat Zitat von ahornblatt Beitrag anzeigen


    Jetzt meint er, wir hätten unseren Müll bei ihm untergebuddelt.
    Das kann natürlich jeder gewesen sein, knapp 30 Häuser wurden in den letzten Monaten in der Strasse gebaut.


    tt
    ...das wage ich zu bezweifeln.....Betrachten wir mal die Stahlbänder....damit waren wohl irgendwelche Baustoffe insgesamt und auf der Palette fixiert.
    Ich sags mal so: Kein Unternehmen lässt das Zeug irgendwo abladen und transportiert es dann wenn es gebraucht wird 100m weiter....
    Wenn es nicht Euer Verpackungsmaterial war, dann das von den Bauherren im nahen Umfeld.
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