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  1. #1

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    Mysteriöse Wassertropfen an Leitung für Potentialausgleich

    Liebe Bauexperten,

    ich weiß nicht, ob mein Problem unter "Elektro" richtig eingeordnet ist, aber ich versuche es einfach mal:

    In den letzten beiden Tagen habe ich in unserem Keller auf dem Kellerestrich Wasserflecken entdeckt, direkt an der Kellerwand, und zwar unter der Abwasserleitung. Zuerst habe ich vermutet, es könnte eventuell etwas Wasser durch die Wanddurchführung durchgekommen sein, aber bei genauerer Betrachtung kommen die Tropfen von einer Leitung an der Potentialausgleichsschiene (siehe Bilder - es ist die Leitung ganz rechts). Es scheint auch nicht so zu sein, dass es von oben auf die Leitung oder die Schiene tropft - jedenfalls ist ein Blatt Papier, das ich zur Kontrolle zwischen Schiene und Abwasserrohr geklebt habe, über mehrere Stunden trocken geblieben, obwohl es weiter getropft hat.

    Bei der Leitung handelt es sich - wenn ich mich nicht sehr irre - um den Potentialausgleich von unserer Sat-Schüssel (2 1/2 Etagen höher), aber durch eine isolierte Kupferleitung wird doch wohl kein Wasser fließen können?

    Kann es sein, dass es sich hier um ein elektrisches Problem handelt?
    Die Enden der Kupferdrähte sind bereits leicht korrodiert, d.h. es könnte sein, dass es auch schon länger getropft hat, ohne dass ich es gemerkt habe. (Falls das in diesem Zusammenhang relevant ist: Höchstwahrscheinlich ist der Fundamenterder bei uns falsch ausgeführt worden, d.h. er ist durch den WU-Beton der Bodenplatte gut vom Erdreich isoliert ...)

    Vielen Dank für jegliche Hinweise,

    WS
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  2. Mysteriöse Wassertropfen an Leitung für Potentialausgleich

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  3. #2

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    Mhhh...

    OHDOCH!!!

    So ein Kabel kann Wasser leiten! Kappillareffekt...

    Hat Land-Rover beim Defender TD5 nette Effekte mit gehabt, da saugten die Kabel das Öl aus dem Motor raus und beförderten es ins Steuergerät...

    Dochteffekt, ist eine nette Geschichte gewesen die LR richtig Kohle gekostet hat...

    Wenn das Kabel oben frei liegt kann da gut Wasser reinlaufen und runterziehen...
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    warum sollte in einer verdrillten kupferlitze wasser nicht zwischen den drähten vom dach in den keller gelangen ? ....
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  5. #4
    Themenstarter

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    Wow, das ging ja schnell!

    Dann werde ich mal nachschauen, wie es mit der Leitung oben an der Sat-Schüssel aussieht.

    Vielen Dank für die prompten Antworten!

    WS
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  6. #5

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    Ein Litze (feindrähtig) ist das zwar nicht, sondern entweder eine mehrdrähtige (16mm²) Feuchtraum-Mantelleitung (NYM).

    Und genau da habe ich Bauchschmerzen, da diese Leitung als NICHT blitzstromtragfähig gilt!
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für den Hinweis! Genau, die Leitung müsste so eine wie diese hier sein:

    http://www.bsf-store.de/Erdungskabel-16mm2

    Die Satschüssel hat ein Antennenbauer angebracht und an die Erdungsleitung angeschlossen, die Leitung selbst hat der Elektriker (Bauträger) verlegt und an die Ausgleichsschiene angeschlossen.

    Hätte der Elektriker nach DIN/VDE eine andere Leitung nehmen müssen oder wäre es "nur" sinnvoll gewesen? (Baujahr war 2007/2008)
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    (Falls das in diesem Zusammenhang relevant ist: Höchstwahrscheinlich ist der Fundamenterder bei uns falsch ausgeführt worden, d.h. er ist durch den WU-Beton der Bodenplatte gut vom Erdreich isoliert ...)
    Da hätte ich noch mehr Bauchschmerzen mit, zumal seit kürzlich lediglich die feindrähtige Ausführung als ungeeignet genannt wird (was ergo leider die mehrdrähtige nicht mehr verbietet).

    Wichtiger wäre ausserdem die korrekte, möglichst im Außenbereich vorzunehmende Verlegung, was auch das aktuelle Phänomen ausgeschlossen hätte...
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  9. #8
    Themenstarter

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    Richtig, das Erdungskabel ist "natürlich" innen verlegt - schön zu wissen, dass auch das falsch oder zumindest nicht besonders gut ist.

    Den Fundamenterder haben wir zwar noch nicht messen lassen, aber die Verlegung ist eindeutig nicht DIN-gerecht - immerhin sind wir an diesem Thema inzwischen dran, aber Bauchschmerzen haben wir deswegen in der Tat.
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  10. #9

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    Ist das jetzt die Leitung von der PA Schiene oder ist das die Masterdung?

    Oben schreibst du Potentialausgleich.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Sorry, wahrscheinlich habe ich als Laie die Begriffe einfach falsch verwendet.

    Also: Die Schiene auf dem Bild ist links direkt mit dem Fundamenterder verbunden. Die rechte Leitung ist, meines Wissens, direkt mit der Sat-Schüssel verbunden. Welche Aufgabe genau die anderen beiden NYM-Leitungen haben, weiß ich nicht, da keine Beschriftung existiert. (Ein Ringerder außen ist jedenfalls nicht vorhanden, nur derjenige in der Bodenplatte.)
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  12. #11

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    Ich bin kein Elektriker. Ich kenn mich nur mit Sat Antennen aus

    lies mal:

    http://www.netzwelt.de/forum/sat-tec...nenanlage.html
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  13. #12
    Themenstarter

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    Danke für den Link. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber doch soviel, dass unsere Sat-Schüssel wohl nicht normgerecht angeschlossen ist:

    Es gibt nur die eine 16mm-NYM-Leitung, die an der Schüssel/dem Mast befestigt ist (kann ich nicht so genau sehen) und an der Erdungsschiene im Keller endet.

    In den Multischalter führen nur die Koax-Kabel von den LNBs (und eins von einer kleinen zusätzlichen Flachantenne für DVB-T), und raus gehen die Koax-Kabel zu den Sat-Dosen. Ein Anschluss für einen Potentialausgleich ist am Multischalter allerdings auch gar nicht vorhanden.

    Stellt sich nur die Frage, ob das alles angesichts des wahrscheinlich nicht funktionierenden Fundamenterders überhaupt noch etwas ausmacht. ...
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  14. #13
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    .............. des wahrscheinlich nicht funktionierenden Fundamenterders überhaupt noch etwas ausmacht. ...

    das ist jetzt aber erstmal nur eine vermutung .....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    In Bezug auf die noch ausstehende Messung stimmt das. Dass die Ausführung des Fundamenterders bei uns nicht richtig ist, ist aber eindeutig - jedenfalls wurden wir von fachkundiger Seite darauf hingewiesen (und was ich selbst mittlerweise zu diesem Thema gelesen habe, bestätigt das auch).

    [Edit: Wort vergessen]
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    ich glaube nicht das es vom elektrischen Teil kommt es sei denn
    die 3 Kabeln gehn nach aussen ???

    m.e. und das war gleich der erste Gedanke als ich noch nichts
    gelesen sondern nur die Bilder betrachtet habe ... kommt das
    Wasser von den HT Leitungen ... entweder Kondensat oder
    einer dieser Bögendichtungen ist etwas undicht.

    wenn dort Wasser austritt triff es natürlich auf des elektrische
    Zeug ... drum würde ich per Klebeband und Papier unter den
    Rohren für ein paar Tage mal abhängen ... wenn´s nicht feucht
    wird vergiss meinen Beitrag (!)
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