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"ebenheit" gewendelter ortbeton-treppenuntersichten?

Diskutiere "ebenheit" gewendelter ortbeton-treppenuntersichten? im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    "ebenheit" gewendelter ortbeton-treppenuntersichten?

    Hallo,
    eine Frage. Gilt für Ortbeton-Treppenuntersichten im gewendelten Bereich auch die DIN 18202 bzw. fällt sowas auch unter "nichtflächenfertige Wände und Unterseiten von Rohdecken"?
    Mir hat einer eine selbst geschalt und im Bereich wo die "Dreiecks-Schalbrettchen" im Treppenauge zusammenlaufen hat die Untersicht Versätze von bis zu ~2,5cm, ich bin nicht sicher ob ich dem Putzer das zumuten darf oder der Rohbauer nochmal nachbessern muss.
    Danke im Voraus.
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  2. "ebenheit" gewendelter ortbeton-treppenuntersichten?

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  3. #2

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    bitte mit bild und zollstock im bild!
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  4. #3
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    Das ist, je nach Größe der Treppe und / oder Treppenauge, bei mit Keilbrettern geschalten Treppen, normal.
    Wenn nichts anderes vereinbart muss das vom AG akzeptiert werden.
    Der Putzer sollte nichts anderes erwarten.
    Wenn doch, dann hätte er ein Anrecht auch Mehrputzdicken.
    Bei den wenigen qm kommt kaum etwas zusammen.
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  5. #4
    Avatar von bemi
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    @JY 75
    Hast du schon einmal so eine Treppe eingeschalt?
    Je nachdem wie eng das Treppenauge ist, lässt sich das gar nicht vermeiden.
    Stell mal bitte Bilder der treppe ein.
    bemi
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  6. #5
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    Geschalt hab ich vor Jahren im Praktikumssemester sowas tatsächlich schon mal und auch eine schriftliche Ausarbeitung drüber geschrieben. Damals bei der Firma sah es aber ordentlicher aus, hier die wurschtelt generell etwas unsauber daher.
    Dachte auch schon an eine Zulageposition. Besondere Glätte war nicht vereinbart.

    Fotos:





    das erste müsste eigentlich hochkant, war aber dann zu groß zum hochladen.
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  7. #6
    JamesTKirk
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    Das hat in meinen Augen nichts mehr mit "Ebenheits-Toleranzen" zu tun, das ist handwerklich völlig daneben. Aber jeder hat ja mal seine erste Treppe geschalt ...

    Da hilft eine Spachtelung, bei den Dicken fällt Dir aber ein normaler Feinspachtel bzw. "Betonkosmetik-Spachtel" runter. Somit die Vertiefungen mit einem Betonersatzsystem (PCC-Mörtel, vorher ne Haftbrücke drauf) zuspachteln, anschließend dünn einen Feinspachtel drüber, dann sieht die Treppe von unten schick aus. Würde ich zumindest so machen ...
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  8. #7

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    das sieht etwas zu wüst aus! was war denn für eine schalungsqualität vertraglich vereinbart?
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  9. #8

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    also perfekt glatt war unsere acuh nciht, aber um Welten besser! das sieht ja schlimm aus. Da hat sich jemand aber ganz viel NICHT Mühe gegeben.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Der arbeitet immer so, ihr ahnt gar nicht was der noch alles für Klopper bringt und schon nachbessern muss/-te. Dazu stur und nicht der Hellste. Und der AG mitleidig und mag ihm nicht kündigen. Macht echt Spaß.
    Also, in den ZTV zu den Betonarbeiten steht "Die Deckenuntersicht ist auf glatter, nichtsaugender Schalung herzustellen, mit regelmäßigen Stößen und mit gefasten Längskanten. Die Untersicht muss weitgehend frei sein von Flecken und Verunreinigungen und mit weitgehend einheitlicher Porenstruktur (Porengröße und Verteilung). Erkennbare Versätze sind zu vermeiden, anderenfalls großflächig beizuspachteln."
    Nicht direkt eine "besondere Glätte" aber ich denke mit dem letzten Satz hab ich ihn, oder?
    War halt nur nicht sicher ob das was für Decken gilt auch 1:1 auf diesen "Sonderfall" Wendelungsuntersicht übertragbar ist.
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  11. #10
    Avatar von bemi
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    Eine Deckenuntersicht ist keine Treppenuntersicht, das was da steht ist in der treppe nicht hestellbar.
    bemi
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  12. #11
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    Aber ja offenbar doch ordentlicher - inwieweit kann ich das einfordern? Sollen wir jetzt damit leben und dem Putzer bezahlen was der Rohbauer sich an Mühe gespart hat? Das kanns doch auch nicht sein?
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  13. #12

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    es gibt keine besondere beschreibung für gewendelte treppenuntersichten? das ist immer etwas anderes als eine decke oder eine grade laufplatte. hier muss schon eindeutig beschrieben werden, was für eine oberflächenqualität gewünscht wird. einzig die nicht saugende schalung hat er nicht erfüllt als abweichung vom vertrag. er hätte es auch ein wenig einfacher haben können, in dem er eine dünne schalung nochmals auf das holz draufbring, u. z. im gesamten treppenlauf, hat zwar einen hohen verschnitt im bereich der wendelung, bringt aber nicht die aufwändige nachbearbeitung und du hättest das ausschreiben müssen!

    hast du die schalung nicht kontrolliert vor dem bewehren? das sieht man doch von oben.
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  14. #13

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    JY 75:
    Erstmal muss der Rohbauer Dir beweisen, dass er ordentliche Arbeit gemacht hat. Sprich Du stellst ne Mängelrüge aus wegen nicht fachgerechter Oberfläche (ohne Verweis auf eine Norm, o.ä.; das brauchst Du nämlich nicht zwingend).
    Hier geht es ja auch nicht nur um Versätze; es sind zahlreiche Ausbrüche, etc. ersichtlich, die wie James schon geschrieben hat, fachgerecht mit PCC instand gesetzt werden müssen.

    Dann ist der Unternehmer in der Pflicht - entweder er zaubert etwas aus dem Hut, was ihm seinen Murks als fachgerecht bestätigt oder er bessert halt aus. Aber erst nach Einreichen eines von Dir geforderten Reparaturkonzepts. Das musst Du als Architekt aber wissen...
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  16. #14
    Avatar von bemi
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    Da gibt es nichts Instandzusetzen, wenn der Unternehmer mit einem Gutachter anrückt und der sagt ist zwar nicht schön, aber das was ausgeschrieben ist, bezahlt der BH den Gutachter und das wird hier so kommen.
    bemi
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  17. #15

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    bemi:
    Ganz so einfach ist es dann auch nicht. Wenn er direkt mit einem beauftragten Gutachter anrückt, dann muss das nicht zwingend der BH zahlen. Wieso sollte er?

    Eine Mängelrüge berechtigt einen ausführenden Betrieb nicht dazu, ihm entstandene Kosten um einen angezeigten Mangel zu entkräften, weiterzuverrechnen.

    Vor Abnahme, die auch eine Umkehr der Beweislast mit sich bringt, muss der Ausführende nachweisen/ beweisen, dass er korrekt gearbeitet hat. Wenn er dazu selber nicht in der Lage ist und sich Sachverstand dazukaufen muss, dann ist das sein Problem.

    Wobei ich im vorliegenden Fall sehr bezweifle, dass das die meisten Gutachter so für korrekt erachten.
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