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  1. #1
    Ulli
    Gast

    Frage Mal wieder Bodenplatte :-)

    Hallo Experten,

    wollen eine Stahl-Doppelfertiggarage ca. 6x6m als Art Lagerraum aufstellen. Da die Teile ja keinen Boden haben, bietet sich ja gleich die Erstellung einer Bodenplatte an.
    15-20cm verdichteter Schotter, Folie, 20cm (tun's auch 15?) B25 vom Betonwerk mit 2 Lagen Q188 - brav mit 3 Maschen Überlappung, mit Abstandshaltern verdrahtet, 2-3cm Abstand zum Rand, mit geliehenem Rüttler verdichten.

    Geht das mit entsprechenden Abstandshaltern auch ohne Beton-Sauberkeitsschicht? 2x den Mischer anfahren lassen kostet halt mehr und rund 2m³ vor Ort anmischen (und sauber eben bekommen) ist ja auch nicht so der Hit ...
    Zur Schotterschicht: Was nimmt man da eigentlich genau? So groben Schotter wie man ihn von Eisenbahnschwellen kennt oder eher ein Schotter-Kies-Erde-Gemisch, das sich doch wohl besser verdichten lässt?
    Muss der Beton abgezogen werden um eine möglichst glatte und ebene Oberfläche zu bekommen oder nivelliert der sich durch die Rüttelei selbst - wohl eher nicht, oder?
    Grundlegend vielleicht die Frage, ob sich so'ne Platte von handwerklich halbwegs begabten, aber diesbezüglich weitgehend unerfahrenen Leuten in Eigenarbeit mit ein paar Tips von hier machen lässt, oder ob da die Katastrophe doch eher schon vorbestimmt ist?
    Soll wie gesagt kein fettes Haus drauf, sondern nur 'ne "popelige" Garage ...

    Danke & viele Grüße - Uli -
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  2. Mal wieder Bodenplatte :-)

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Wie wäre es mit auspflastern - dann haste mit dem Wasser auch nicht sone Probleme
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  4. #3
    Avatar von Biker
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    Moin Ulli,

    falls für das Stahlgerüst keine Kontaktplatten oder Anschlußverschraubungen
    eingebaut werden müssen, könntest du es so machen:

    Vorschlag:

    1. Mutterboden runter, falls vorhanden?
    2. Kies rein und lagenweise verdichten.
    3. Frostschürze / Streifenfundament ausheben (Minnibagger, oder mit Hand)
    4. 2 12er Eisen ins Streifenfundament unten
    5. Randschalung aufstellen (Kantholz + Bohle) sind dann ca. 15 cm
    6. Baufolie auf Feinplanum auslegen.
    7. Untere Bewehrungslage z.B. Q 188A auf Unterlegleisten (Abstandshalter)
    auslegen
    8. 2 12er Eisen im Streifenfundament oben einbauen
    9. obere Bewehrungslage auf Abstandshalter auslegen
    10. dann alles zusammen (Streifenfundamente und Sohlenplatte) betonieren,
    verdichten und abreiben.

    bei der Einfahrt würde ich event. einen Stahlwinkel mit einbetonieren, damit man in diesem Bereich nichts kaputt fährt.

    Auch kann eine ACO-Drain Rinne davor nicht schaden, um anfallendes Wasser abzuleiten.

    Ach so, einen Maurer oder Stahlbetonbauer aus der Nachbarschafft um Hilfe zu fragen kann nie falsch sein.

    hoffe ich konnte dir helfen mfg Biker
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  5. #4
    Ulli
    Gast
    Erstmal danke für die Antworten - Pflastern hatten wir uns auch überlegt, aber sooo viel weniger Beton hat man für ein Streifenfundament ja auch nicht, das Pflaster gibt's nicht für umme und selbst legen tut sich's auch nicht ;-)
    Laut Angaben vom Garagenhersteller entweder Streifenfundament frostfrei die berühmten 80cm oder 20cm Bodenplatte auf verdichtetem Untergrund - warum nun beides und ich dachte, man wäre sich einig, dass gemeinsames betonieren "Murks" wäre?
    Wenn wir einen Maurer o.ä. in der Nachbarschaft hätten, müsste ich ja nicht hier fragen und mit den fünf Schreinern ist echt nix anzufangen ;-)
    Vielleicht erbarmt sich ja noch ein Profi mit der einen oder anderen Antwort - BTW: Wenn jemand zufällig aus der Gegend von Bad Dürkheim (Pfalz) kommt - 'nen Kasten Bier steht bereit :-)

    Grüße - Uli -
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Erst dem Maurer besoffen machen und dann über die Qualität der Arbeit mosern - dass haben wir gen.
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  7. #6
    Ulli
    Gast
    Datt Bier gibbet natürlich erst hinterher - quasi zum gemeinschaftlichen Glätten von Fundamentunenbenheiten ;-)

    Hicks - Uli -
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