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  1. #1
    unbekannt
    Gast

    Einfluss leichter, massiver Innenwände auf den Schallschutz trennender Bauteile

    Hallo,
    vielleicht kann mir jemand einen kompetenten Rat geben.

    Mein Problem:
    Ich habe eine Eigentumswohnung gekauft, direkt unter dem Penthaus.
    Mittlerweile habe ich rausbekommen, dass die Wände im Penthaus weniger massiv als in den anderen Wohnungen ausgelegt worden sind.
    Konkret gibt es über meinem Wohnzimmer einen langen Flur (etwa 1x6Meter) dessen lange dünnen Kalksandsteinwänden (10 cm dick) meines Erachtens für eine große Luftschallübertragung verantwortlich sind.

    Die Wände stehen direkt auf der Betonplatte, ohne Mörtel, dies ist scheinbar bei leichten dünnen Wänden zulässig!?

    Wie ist eine solche Konstruktion nun schalltechnisch zu beurteilen.
    Bei einer biegesteifen Verbindung (Mörtel zwischen Wand und Decke) wäre nach Din EN 12354-1 der Mindestschallschutz nicht erfüllt.( Bauschalldämm-Mass R’w von 50,2 dB ).
    Bei einer schalltechnisch entkoppelten Verbindung würde sich ein Bauschalldämm-Mass R’w von 55,72 dB ergeben. (Ermittelt mit dem Schallschutzrechner nach der Din EN 12354-1, downloadbar unter http://www.kalksandstein.de)

    Wie gesagt, die kritischen Wände stehen ohne Mörtel auf der Betonplatte sind also nicht biegesteif verbunden. Allerdings kann man wohl auch nicht von einer schalltechnischen Entkopplung ausgehen. Das effektive Bauschalldämmmass muss irgendwo zwischen 50 und 55 dB liegen. Kann jemand einschätzen wo, bzw. kennt das Stoßstellendämm-Maß für derartige Wände?

    In diesem Zusammenhang habe ich einen interessanten Artikel gefunden:
    „Einfluss leichter, massiver Innenwände auf den Schallschutz trennender Bauteile“
    http://www.wienerberger.de/news/fach...ege_start.html
    Leider wurde hier eine Hochlochziegel und kein Kalksandstein untersucht!

    Bin auf das Feedback gespannt.
    Danke im voraus.
    Grüße
    Ralf
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  2. Einfluss leichter, massiver Innenwände auf den Schallschutz trennender Bauteile

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Steine ohne Mörtel..

    auf die Decke gestellt??? Irgendwas MUSS zwischen Stein und Decke sein.
    Und wie haben Sie das festgestellt?? Ist das PH noch Rohbau?
    ***
    Zu den Schalldämmmassen.
    Anspruch haben Sie auf die Mindestschalldämmung - und zwar praktisch.
    Was Ihnen irgendwelche Rechner oder Fachbeiträge mitteilen sind Planungshilfen, aber nichts, worauf Sie einen Anspruch bauen können.
    Wenn beide Wohnungen den Endzustand erreicht haben - so noch nicht fertig - können Sie MESSUNGEN machen (lassen) und aus den Ergebnissen die Einhaltung oder Unterschreitung der Mindestdämmwerte herleiten.
    Eine Wand-Decken-Kombi mag im Schallschutzrechner glatt durchfallen und in der Praxis funktionieren - oder umgekehrt.
    MfG
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  4. #3
    unbekannt
    Gast

    RE:Steine ohne Mörtel..

    Ich habe Fotos vom Robau, darauf ist klar zu erkenne,
    dann die leichten KS-Innenwände ohne Mörtel zwischen Decke und Wand aufgestellt worden sind.

    Wäre Mörtel verwendet worden, so würde es sich um eine
    biegesteife Verbindung handen und dann würde die
    Flächenbezogene Masse (rechnerisch) nicht ausreichen.

    Der Wohnungseigentümer über mir will eine schallteschnische
    Untersuchung nicht zulassen!

    ;-((

    Um gegenüber diesem und dem Bauträger schlüssig argumentieren
    zu können habe ich die Rechnung angestellt, ...
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