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Kombination Aufsparrendämmung / Zwischensparrendämmung - Aufteilung?

Diskutiere Kombination Aufsparrendämmung / Zwischensparrendämmung - Aufteilung? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Kombination Aufsparrendämmung / Zwischensparrendämmung - Aufteilung?

    Liebes Forum,
    erst einmal ein paar Details zu unserem Hausbauprojekt:
    - geplant und defintiv begleitet durch freien Architekten
    - 15m * 8,5m
    - KFW 40 (nicht schöngerechnet)
    - 25° Satteldach / 2 geschossig
    - Wandaufbau: KS PE 17,5/24cm zzgl. WDVS 25cm (WLG 032)
    - Kein Dachüberstand außer die Dachrinne
    - OG hat keine Decke, freie Sicht auf die Dachschräge

    Vorab möchte ich betonen, dass die geforderte Lösung wirtschaftlich nicht die Beste ist zur Erreichung des U-Werts X. Das Haus ist eher modern orientiert, daher soll der Dachstuhl vom OG unten nicht sichtbar sein.
    Durch den nicht vorhandenen Dachüberstand, soll das WDVS unterbrechungsfrei mit der Aufsparrendämmung verbunden werden.

    Lösungsansatz bisher:
    12CM AUFSPARRENDÄMMUNG - POLYURETHAN HARTSCHAUM WLG 024
    20CM ZWISCHENSPARRENDÄMMUNG MINERALWOLLE - WLG 035
    2-FACH LATTUNG ALS INSTALLATIONSEBENE UND GIPSKARTONVERKLEIDUNG

    Mehrfach habe ich gelesen, dass entsprechender Aufbau anfällig ist für etwaige Taupunktproblematiken. Wer hat Tips zur Systematik und evtl. Links zu entsprechender Fachliteratur?

    Vielen Dank!
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  2. Kombination Aufsparrendämmung / Zwischensparrendämmung - Aufteilung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wieso solte das taupunktmäßig ein Problem sein?

    Raumseitig muß natürlich eine Dampfsperre angeordnet werden, wie ja sonst auch.

    Würde mich auch interessieren, wo da das Problem sein sollte.....
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Thomas,
    ich gebe zu, dass meine Recherche etwaige Forenbeiträge umfasste, die wahrscheinlich Laienmeinungen darstellten.
    Meine erstellten U-Wert Berechnungen zeigten auch keinerlei Problematik.

    Die Aussteifung des Dachstuhls ist derzeit über Windrispenbänder geplant. Sollte man bei dem Aufbau evtl. OSB Platten o.ä. zur Aussteifung verwenden?

    Lieben Dank.
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  5. #4

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    Wenn Windrispenbänder geplant sind und gemacht werden, gibt es i. d. R. keinen Grund OSB-Platten als Aussteifung zu verbauen.
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  6. #5

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    ich würde selbst mit Dampfsperre diesen Aufbau in dieser Art auch nicht vorschlagen.

    Denn:
    - Ein PU-Schaum in dieser WLG ist alukaschiert, also dampfdicht.
    - Leider muss man bei Dampfbremsen auch mal davon ausgehen, dass diese unsauber geplant und/oder ausgeführt werden.
    - Sollte dies tatsächlich der Fall sein, dann muss u.U. mit Tauwasserbindung an der Unterseite der PU-Dämmung gerechnet werden.

    Dieser Aufbau ist leider nicht im geringsten fehlertolerant... Ich persönlich bin eher ein Freund von (wie ich es nenne) "gutmütigen" Konstruktionen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Lieber Alfons, vielen Dank.
    Liegt es dann an der Aufteilung der Dämmungen?
    Wie sähe es bei einer stärkeren Aufsparrendämmung aus? Beispielsweise 200mm

    Durch den Gebrauch der Aufsparrendämmung erhoffe ich mir minimierte Kältebrücken, da wir mit keinem realen Dachüberstand arbeiten und derart auch keine Durchstoßungen des Dachstuhls ins WDVS haben.
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  8. #7

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    Nimm doch PUR Vlieskaschiert und nicht mit Alueinlage, hat soweit ich weis in der WLG 0,27 inzwischen Unterspannbahn ist auf der ausenseite drauf.
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  9. #8

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    0,24 wenn ich mich vorhin nicht auf der Baustelle verguckt habe... Bin am Gauben zimmern und die Anderen machen Aufdachdämmung drauf... Deswegen hab ich da nicht SOOO viel mit zu tun gehabt diese Woche... Ich guck morgen mal eben nach...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ich habe mir mal etwaige Produkte der Hersteller angesehen. 027 ab 120mm
    Deckschicht oben Mineralvlies; oberseitig zusätzlich mit diffusionsoffener und blendfreier Spezialbahn
    Deckschicht unten Mineralvlies
    Plattenkante Nut- und Feder, umlaufend

    Vorgesehen war eine DampfBREMSE (keine Dampfsperre wie oben erwähnt) unter der Traglattung des Gipskartons.

    Das Haus hat keine Gauben, keine Dachfenster!
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  11. #10

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    mit einer stärkeren Aufsparrendämmung wird es besser. Wieviel man braucht, müsste man rechnen (da verweise ich mal an Ihren Aufsteller des EnEV-Nachweises, ich gehe davon aus, dass der das kann).
    Aber nur wegen der Diffusionsproblematik solch starken PU-Schaum einbauen?
    Warum nicht ein nach oben offenes System, z.B. auf Basis von Holzweichfaser oder Mineralfaser?

    Wenn ich lese, dass Sie die Dampfbremse unter die Traglattung des Gipskartons einbauen wollen, frage ich mich, ob Ihr "unter" das gleiche "unter" ist, wie für mich. Meines Erachtens sollte nämlich die Dampfbremse über die Traglattung (vom Raum aus gesehen)...
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  12. #11

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    Über die Traglattung wenn ich das richtig verstehe, dann hat er ja keine Installationsebene mehr...
    Bei uns gibs viele Reihenhäuser wo das Dachgeschoss ausgebaut ist, ich Dämm dann auch immer zwischen den Sparren und oben drauf die Pur Dämmung wls 0,27 , da mit HWF erstens mal ein großes Gewicht auf das Dach kommt und der Aufbau wird riesig und das sieht dann zu den Nachbarhäusern nicht toll aus, allerdings würd ich immer soviel Pur drauf packen wie ich zwischen den Sparren packe, dann ist eigentlich Tauwasserfrei ggf. Nachrechnen nochmals.
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  13. #12

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    - Sollte dies tatsächlich der Fall sein, dann muss u.U. mit Tauwasserbindung an der Unterseite der PU-Dämmung gerechnet werden.
    Naja,´....wenn unsauber gearbeitet wurde (Dampfbremse nicht dicht) dann kann es dort natürlich tatsächlich zu Tauwasserausfall kommen. Selbiges gilt aber natürlich auch für eine konventionelle Sparrenfelddämmung. Da hat man dann Tauwasser in der Dämmebene, wenn nicht sauber gearbeitet wurde, wenngllich hier das Ablüften natürlich viel einfacher funktioniert als wenn da noch eine dampfdichte Schicht oben drauf ist.
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  14. #13

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    Aber man hat leider nicht immer die Wahl, bin auch für Holzweichfaserplatten, aber wie gesagt ist halt nicht immer möglich, was mich immer wundert ist halt warum so häuser wo man das vor 10 Jahren gemacht hat ohne dampfsperre das diese auch alle Funktionieren, wenn man hinkommt. Ich geh mal von aus wenn man normal lebt und lüftet so wie es sich gehört sollte es eigentlich keine Probleme geben.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Dampfbremse soll auf die Sparren gebracht werden, dann zur Raumseite Traglattung mit Installationsebene, darauf Gipskarton. Soll heißen der Gipskarton ist "hinterlüftet"
    Der Aufpreis für 160mm PUR statt 120mm ist okay, soweit ich dafür ne höhere Taupunktsicherheit bekomme.

    Wenn man hier im Forum seit zwei Jahren mitliest, wird man fast paranoid. (Dach-Tauwasser / Weiße Wanne etc)
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  17. #15

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    Zitat Zitat von CastleInGT Beitrag anzeigen
    Der Aufpreis für 160mm PUR statt 120mm ist okay, soweit ich dafür ne höhere Taupunktsicherheit bekomme.
    Achtung: das muss man rechnen. Dabei würde ich rechnerischbei einem solchen Aufbau erst mal davon ausgehen, dass eine raumseitige Dampfbremse nicht vorhanden ist und dann für den nach oben hin dichten Aufbau abschätzen, wie anfällig dieser überhaupt für Tauwasserbildung ist. Dann nochmal mit einer mäßigen Dampfbremse, um einschätzen zu können, in welcher Größenordnung eine Verbesserung erreicht wird.
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