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Netzwerk - möglichst einfach?

Diskutiere Netzwerk - möglichst einfach? im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Netzwerk - möglichst einfach?

    Hallo Zusammen,
    habe eine Frage, die schon in mehreren Threads aufgegriffen wurde:
    Wir bauen ein Haus (EFH; 2 Stockwerke; kein Keller; FH) und planen hierfür auch ein Netzwerk-LAN.
    Was ist denn die simpelste Möglichkeit, dies in einer zukunftsorientierten Art und Weise einzubauen? Oder besser formuliert einbauen zu lassen da wir keinen Hintergrund im Thema Netzwerk-Konfiguration haben. Reicht es aus, LAN-Leitungen jetzt legen zu lassen und dann noch ein Patchfeld zu installieren?
    Unser FHH hat uns Homeway empfohlen. Ich habe aus den Threads hier gelesen, dass die Nachteile sind, dass es proprietär, unflexibel und teuer ist. Der Vorteil, den ich sehe, ist, dass man es dann als komplette Fertiglösung bekommt, richtig?
    Ist es aus eurer Sicht wirklich realistisch, Netzwerkkabel legen zu lassen und die Konfiguration hier mit vertretbarem Aufwand selber durchzuführen?
    Danke schon mal für Feedback.
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  2. Netzwerk - möglichst einfach?

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  3. #2

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    Was ist denn die simpelste Möglichkeit, dies in einer zukunftsorientierten Art und Weise einzubauen?
    Dosen dort Platzieren wo du Sie haben willst, von dort aus Sternförmig zu einem Zentralen Punkt die Kabel legen. Dort Patchfeld montieren und einen Switch. Router kann wenn gewünscht auch woanders stehen...

    Ist es aus eurer Sicht wirklich realistisch, Netzwerkkabel legen zu lassen und die Konfiguration hier mit vertretbarem Aufwand selber durchzuführen?
    Was für eine "Konfiguration"? zum Patchen benötigt man das passende Werkzeug, einstecken in den Switch sollte man auch hinbekommen... bleibt noch das Konfigurieren des Routers aber das ist ja unabhängig von deiner LAN-Verkabelung.
    Und was meinst du mit realistisch?
    Natürlich sind Netzwerkkabel (z.B. Cat7) eine gängige Möglichkeit um ein Lan im EFH aufzubauen... Telefondosen würde ich btw so behandel als würde es sich um Netzwerkdosen handeln! also auch Cat7 legen. Koax würde ich getrennt vom LAN ebenfalls Sternförmig zu allen gewünschten TV Dosen laufen lassen. Wenn Du Internet über Kabel hast/willst würde ich da wo der Router hinkommen soll 1 Koax und 1 Cat Kabel hinlegen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Bauprojekt Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,
    habe eine Frage, die schon in mehreren Threads aufgegriffen wurde:
    Wir bauen ein Haus (EFH; 2 Stockwerke; kein Keller; FH) und planen hierfür auch ein Netzwerk-LAN.
    Was ist denn die simpelste Möglichkeit, dies in einer zukunftsorientierten Art und Weise einzubauen? Oder besser formuliert einbauen zu lassen da wir keinen Hintergrund im Thema Netzwerk-Konfiguration haben. Reicht es aus, LAN-Leitungen jetzt legen zu lassen und dann noch ein Patchfeld zu installieren?
    Unser FHH hat uns Homeway empfohlen. Ich habe aus den Threads hier gelesen, dass die Nachteile sind, dass es proprietär, unflexibel und teuer ist. Der Vorteil, den ich sehe, ist, dass man es dann als komplette Fertiglösung bekommt, richtig?
    Ist es aus eurer Sicht wirklich realistisch, Netzwerkkabel legen zu lassen und die Konfiguration hier mit vertretbarem Aufwand selber durchzuführen?
    Danke schon mal für Feedback.
    Ich hab in unserem Fertighaus ca. 20 Dosen Ethernet und 20 Dosen SAT selber verlegt - waren drei Tage Arbeit zusammen mit einem Freund. Die Bauweise mit Holrahmen macht es relativ einfach die Dosen zu setzen und die Kabel zu verlegen - man muss keine/kaum Stemmarbeiten durchführen. Das Material waren ca. 400 EUR - mit hochwertigeren Dosen vielleicht 600 EUR. Für das Geld bekommst du in den meisten Aufpreislisten vielleicht 5 Dosen.

    Homeway ist IMHO Käse - das reicht nur für den nicht anspruchsvollen Anwender.

    Denk einfach mal darüber nach was heute alles Ethernet-Anschlüsse hat. Ich habe z.B.

    4 x Netzwerk im Wozi am TV-Platz (TV, BlueRay Player, Playstation, VDR - dann ist es schon voll)
    4 x SAT für den VDR

    Die Kinderzimmer haben 4xSat und 4xNetzwerk - jeweils 2 in gegenüberliegenden Ecken - da ist man bei der Einrichtung flexibler. Und auch die Kinder wollen später vielleicht ne Playstation, Streaming Client, TV mit Netzanschluss etc.

    Im Büro hab ich am Arbeitsplatz 6 x Netzwerk - PC, LaptopDock, Telefon, Drucker - und Reserve.

    Man kann natürlich auch überall nur eine Netzwerkdose setzen und dann einen Switch hinstellen, dann hat man aber einen Verbraucher mehr und das Kabelwirrwar macht es nicht schöner.

    Und ob man zwei oder ein Kabel zieht wenn man eh dabei ist macht kaum einen Unterschied beim Aufwand...

    Also eher die Kabel selber ziehen und sich dann jemanden holen der die Sachen aufschaltet - denke das macht mehr Sinn als umgekehrt ;-)
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  5. #4

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    Wir haben alles über doppelt CAT7-Kabel mit CAT6-Dosen gelöst, mit EDV-Wandverteiler im HWR.

    Dort kommt auch das SAT-Signal an und geht dann über SAT-to-IP ins Netzwerk.
    So haben wir Telefon, Fernsehen, Internet (LTE) über ein Netzwerk flexibel gelöst.

    Also ja, reicht aus.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Oliver82 Beitrag anzeigen
    Dort Patchfeld montieren und einen Switch. Router kann wenn gewünscht auch woanders stehen...
    Da viele Router auch einen Anschluss für VoIP-Telefonie habe, kann es nicht schaden, den Router in der Nähe des Patchfeldes zu haben. Wenn auch noch eine WLAN-Nutzung geplant ist, sollte man den Router möglichst zentral platzieren, wenn man nicht noch extra einen zusätzlichen Stromverbraucher für einen Access Point haben möchte.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Da viele Router auch einen Anschluss für VoIP-Telefonie habe, kann es nicht schaden, den Router in der Nähe des Patchfeldes zu haben. Wenn auch noch eine WLAN-Nutzung geplant ist, sollte man den Router möglichst zentral platzieren, wenn man nicht noch extra einen zusätzlichen Stromverbraucher für einen Access Point haben möchte.
    Bei zwei Stockwerken wirst du eher nicht mit einem AP eine ausreichende Abdeckung erreichen. Geht zumindest bei mir nicht - ging auch in der vorherigen Wohnung nicht (Maisonette)...
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  8. #7

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    Kommt immer drauf an. In einem Haus vom Ende der 1950er klappte das gut. In meinem Neubau von 2012 bekomm ich mit dem Handy in der Küche im EG keinen Empfang, mit dem Uralt-Laptop hingegen schon. Dafür deckt der WLAN-Router im OG den gesamten Garten hinter dem Haus ab.

    Wenn mir WLAN mit dem Handy in der Küche wichtig wäre, würde ich einen weiteren Access Point aufstellen, allerdings wäre mir dessen Stromverbrauch zu wider, auch wenn es nur drei Watt wären.

    Man sollte nur nicht den WLAN-Router in den Keller hängen, wenn man im Garten WLAN haben möchte.
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  9. #8

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    Ich bin für #2
    Auch wenn W-Lan eine feine Sache sein kann .
    Aber nur,wenn es gescheit realisiert wurde.
    Die 08/15 W-Lan Erzeuger wie z.B Speedport oder Fritzbox stoßen da u.U.schnell an ihre Leistungsfähigkeit.
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  10. #9

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    Wenn auch noch eine WLAN-Nutzung geplant ist, sollte man den Router möglichst zentral platzieren, wenn man nicht noch extra einen zusätzlichen Stromverbraucher für einen Access Point haben möchte.
    deswegen schrieb ich ja dass der Router nicht unbedingt dort stehen muss wo das Patchfeld ist. Dies landet in unterkellerten Häusern oft im Technikraum und da ist der Router dann imho nicht so gut aufgehoben...

    Da viele Router auch einen Anschluss für VoIP-Telefonie habe, kann es nicht schaden, den Router in der Nähe des Patchfeldes zu haben.
    Mir ist nicht ganz klar warum der Router deshalb in der Nähe des Patchfeldes stehen sollte.

    Die Patchfelder etc laufen bei mir im Keller im Technikraum zusammen. Den Router habe ich aber gerne im Arbeitszimmer bei den Rechnern etc stehen.
    meine Gründe:
    - besserer W-LAN Empfang im Wohnbereich
    - man kann den Router als Switch im Arbeitszimmer nutzen (NAS, Netzwerkdrucker z.B.)
    - man hat ihn im Blick für Diagnose, Reset etc
    - für DECT Telefone besserer Empfang als im Keller -> weniger Sendeleistung notwendig.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Oliver82 Beitrag anzeigen
    Mir ist nicht ganz klar warum der Router deshalb in der Nähe des Patchfeldes stehen sollte.
    Weil man dann direkt vom Router auf das Patchfeld gehen kann und bei kleinen Netzen keinen Switch braucht. Alternativ kann man natürlich auch sieben Kabel (1xDSL, 2xTelefon und vier Mal Netzwerk zu den Rechnern) zum Router ziehen.
    Die Patchfelder etc laufen bei mir im Keller im Technikraum zusammen. Den Router habe ich aber gerne im Arbeitszimmer bei den Rechnern etc stehen.
    meine Gründe:
    Deine Gründe kann ich alle nachvollziehen. Mangels Keller ist mein Büro allerdings im OG. Dort befindet sich auch die Hausautomatisierung, wo dann jede Menge Kabel zusammenlaufen.
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  12. #11

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    Weil man dann direkt vom Router auf das Patchfeld gehen kann und bei kleinen Netzen keinen Switch braucht.
    Ok ich bin jetzt davon ausgegangen dass der integrierte Switch in den Routern so oder so zu klein ist um die Kabel vom Patchfeld zu verbinden.
    Ich nutze den integrierten Switch dann eher um im Arbeitszimmer Geräte wie NAS und Netzwerkdrucker anzuschließen und komme dort dann mit weniger Netzwerkdosen bzw ohne zusätzlichen Switch im Arbeitszimmer aus.

    Alternativ kann man natürlich auch sieben Kabel (1xDSL, 2xTelefon und vier Mal Netzwerk zu den Rechnern) zum Router ziehen.
    Da stehe ich gerade auf dem Schlauch... warum sollte man diesen Kabelstrang vom Technikraum zum Router ziehen müssen/sollen?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Oliver82 Beitrag anzeigen
    Ok ich bin jetzt davon ausgegangen dass der integrierte Switch in den Routern so oder so zu klein ist um die Kabel vom Patchfeld zu verbinden.
    Für Dich und für mich mag diese Aussage zutreffen, auch wenn ich noch 6 Ports an meinem 16-Port-Switch freihabe. Viele andere (normale?!?) Menschen werden mit 4 Ports auskommen, weil WLAN doch viel toller ist und die meisten Tablets oder Smart Phones gar keine LAN-Anschluss haben.

    Da stehe ich gerade auf dem Schlauch... warum sollte man diesen Kabelstrang vom Technikraum zum Router ziehen müssen/sollen?
    Wenn man des Router weit entfernt vom Patchfeld unterbringt und die volle Funktionalität nutzen möchte, müsste man ihn so verkabeln. In der Praxis wird man aber nur ein LAN-Kabel verbinden und einen Switch am Patchfeld haben.
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  14. #13

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    Wenn man des Router weit entfernt vom Patchfeld unterbringt und die volle Funktionalität nutzen möchte, müsste man ihn so verkabeln. In der Praxis wird man aber nur ein LAN-Kabel verbinden und einen Switch am Patchfeld haben.
    Achso du dachtest um auf einen Switch am Patchfeld zu verzichten könnte man von dort auch alle Kabel einmal durchs Haus zum Router ziehen? da könnte man das Patchfeld dann ja gleich zum Router in Arbeitszimmer verlegen ^^
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Bauprojekt Beitrag anzeigen
    Wir bauen ein Haus (EFH; 2 Stockwerke; kein Keller; FH) und planen hierfür auch ein Netzwerk-LAN.
    Was ist denn die simpelste Möglichkeit, dies in einer zukunftsorientierten Art und Weise einzubauen? Oder besser formuliert einbauen zu lassen da wir keinen Hintergrund im Thema Netzwerk-Konfiguration haben. Reicht es aus, LAN-Leitungen jetzt legen zu lassen und dann noch ein Patchfeld zu installieren?
    da die Frage ja nach der simpelsten Möglichkeit war: alles WLAN, Verteilung über Repeater -> keine Netzwerkabel nötig
    alternativ: Powerlan, Daten über Stromleitungen schicken.

    und ganz ehrlich: ich finde beides nicht schlecht. Habe selbst in jedem Zimmer (mehrfach)LAN CAT 7 Kabel legen lassen, aber ehrlich gesagt würde ich persönlich auch mit WLAN oder Powerlan sehr gut auskommen.
    Kommt imho auf die Kosten an, die eine LAN Verkabelung ausmacht. Über BT/GU/GÜ kann das richtig ins Geld gehen..
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  17. #15

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    was hast denn mit dem Netzwerk überhaupt vor?
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