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  1. #1

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    Aussagen eines Bautenschützers irritieren mich - Riss in Kellerwand; Horizontalsperre

    Ein freundliches Hallo an alle!

    Ich habe eine Frage zur Sanierung eines Risses im erdberührten Kellerbereich. (Hanglage, bindiger Boden)Wir haben aufgegraben (sind noch nicht komplett fertig), weil in diesem Kellerbereich der Stein sehr naß war bzw. ist, und sich Schimmel gebildet hat. Klar ist, dass sich auch Kondenswasser dort bildet, aber weil in dieser Ecke an der Hausfassade auch ein Regenfallrohr nach unten führt, wollte ich auf Nummer sicher gehen, besonders weil ich weiß, wie schlecht ein anderes Abwasserrohr verlegt worden ist. Die Wand ist aus Hohlblocksteinen gemauert.

    Nun habe ich entdeckt, dass ca. 30 cm über dem Fundament ein horizontaler Riss im Mauerwerk verläuft. Dieser Riss läuft auch durch die Bitumenbeschichtung. Vom Innenraum her ist ein Haarriss zu erkennen, so weit ich es abschätzen kann, (noch nicht nachgemessen), könnte dieser zu dem außen sichtbaren Riss gehören.

    Ich habe mit einem Bautenschützer, der schon etwas betagt ist, gesprochen. Dieser meinte so ein Riss müsste nicht verpresst werden. Es würde reichen, wenn man Bitumen mit Gewebeeinlage und Hohlkehle aufbringt. Er ist ebenfalls der Meinung, dass eine Horizontalsperre mittels Injektion nicht nötig sei; eine Bitumendickbeschichtung wäre ausreichend. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Dachpappe, die damals eingelegt worden ist, nicht mehr ihre Funktion erfüllt, da ich an anderer Stelle festgestellt hatte, wie bröckelig sie ist. Diese Aussagen hat er bereits am Telefon getroffen, ohne vorher eine Besichtigung gemacht zu haben.

    Ich hätte gerne eure Meinung zu den Aussagen des betreffenden Handwerkers gehört. Er ist als "Bautenschützer" in den gelben Seiten eingetragen und macht u. a. auch Hochdruck- und Schleierinjektionen.

    Bin gespannt auf eure Meinung(en). Mich würde natürlich auch interessieren, wie man mit einem Riss in einem Hohlbetonstein umgehen muss. Danke schon mal vielmals!
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  2. Aussagen eines Bautenschützers irritieren mich - Riss in Kellerwand; Horizontalsperre

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  3. #2

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    was meinst du denn, was mit dem riss passieren sollte? wenn du dem sachverständigen und seiner aussage nicht traust, weil er die situation vor ort nicht gesehen hat, wir können sie jetzt auch nicht sehen, was soll man da antworten?
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  4. #3

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    Was ist denn das für ein „Experte“, der sich vor einer Beurteilung nicht ein mal die Mühe macht, die Situation vor Ort anzugucken? Es wird doch in Würzburg noch andere Fachleute/Fachfirmen geben, die man fragen kann, oder?
    Bei einem horizontal verlaufenden Längsriss, so wie du ihn beschreibst, liegt die Vermutung nahe, dass sich das Fundament ein wenig gesetzt hat…
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  5. #4

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    Ortwin - wenn du solche vermutungen gezielt aussprechen kannst, dann darfst du gerne die weitere begutachtung übernehmen, der TE wird es dir danken.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zunächst mal danke für die Antworten. .... Ich bin weit davon entfernt, sofort zu glauben, dass ein Mensch, der sich als Bautenschützer in den gelben Seiten eintragen lässt, auch wirklich als "Sachverständiger" angesehen werden kann. Er hat mir am Telefon erklärt, man müsse das Fundament seitlich auch freilegen, um die Abdichtung daran runterziehen zu können. Soviel ich mal gehört habe, darf man so etwas auf keinen Fall tun. Darf man doch?

    @ Rolf - welche Gründe könnte es noch geben für einen horizontalen Riss 30 cm oberhalb des Fundaments und welche Rolle spielt die Ursache? Euren Antworten entnehme ich, dass Riss nicht gleich Riss ist und dass es Risse gibt, die man mit Dickbeschichtung und Gewebeeinlage dicht bekommt. Was für Risse müssten es sein? Oder andersrum - welche Risse müssen verpresst werden?
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Ein Riss ist ein Risss ist ein Riss.

    Wesentlich ist die Rissursache. Sprich - das da anno tuckvordickemilch mal was passiert (einmalig) oder ist dort noch immer "Musik drin".
    Ersteres wäre leicht zu beheben, bei letzterem wären Sanierung und Abdichtung auf die Ursachen der Bewegung abzustimmen, diese ggf. sogar vorher zu beseitigen!

    Welcher Aufwand für die Ursachenfindung anfällt, kann so nicht gesagt werden!
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  9. #7

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    wie schon geschrieben - es muss die rissursache herausgefunden werden um die geeigneten maßnahmen zu veranlassen. du wirst um die genaue untersuchung nicht umhin kommen. da solltest du schon jemanden einschalten, der die qualifikation zur ergründung von rissursachen hat und nicht die meinung eines bautenschützers als bare münze annehmen.
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