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  1. #1

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    Frage Nachträglich LED Spots in Rigips Decke -> Dampfsperre wieder abdichten?

    Hallo Zusammen,

    ein nicht selten vorkommendes Problem stellt sich auch bei uns. Ich habe schon etwas hier gelesen, aber bin mir nicht sicher, ob das auf meinen Fall passt.

    Wir haben im Badezimmer nur einen Deckenlampenauslass. Nun möchten wir dort nachträglich aber statt diesem noch ein paar Spots (5x) einbauen.
    Über dem Badezimmer befindet sich der Dachboden. Dazwischen die Dampfsperre. Von oben kommt man an die Decke noch sehr gut ran, da kein Fußboden darüber ist.

    Mein gedachter Plan hierzu ist:

    Von unten den Rigips rund einschneiden, wo die LEDs hinein sollen. Von oben vorher die Zugänglichkeit prüfen.
    Die Kabel unter der Folie durch schieben von Loch zu Loch verbinden und dann von unten Kaiser ThermoX Dosen reingedrück, befestigen, verspachteln und die Lampen rein.

    Und nun die Hauptfrage, falls es mit der darüberliegenden Folie nicht passt oder ich diese beschädige ist mein Plan, Folie öffnen, neuen Dampfsperrfolienflicken von oben drüber und mit Eurasol Klebeband von oben und unten verkleben.

    Wie seht Ihr diese Idee? Inbesondere wegen den Flicken?

    Danke im Voraus.

    Gruß
    Marc
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  2. Nachträglich LED Spots in Rigips Decke -> Dampfsperre wieder abdichten?

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  3. #2

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    Von einer Seite (hier: von oben) zu verkleben reicht. Von unten kommt man doch auch gar nicht mehr vernünftig heran.

    Ansonsten geht das im Prinzip so. Wird aber ne üble Frickelei (v.a. wegen der Einbautiefe der Thermoxe).
    Warum nicht vernünftige (flache) LED-Leuchten?
    Wenn schon LED-Technik, dann sollte man doch deren Vorteile nutzen und nicht nur ihre Nachteile mit den Nachteilen von Halogenlampenleuchten kombinieren...!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo und vielen Dank.

    Hatte halt Bedenken im Fall der Fälle die Dampfsperre zu öffnen.

    Könnt Ihr da vielleicht auch Klebeband oder Folie für diesen Zweck empfehlen?
    Material welches wirklich gut ist?

    Danke im Voraus.

    Gruß
    Marc
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  5. #4

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    wer hat´s erfunden? richtig, die Schweizer.....
    es gibt aber auch andere sehr gute, die kann man im guten Fachhandel beziehen
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Zusammen,

    ich habe mal geschaut, was dort bereits für eine blaue Folie benutzt worden ist.

    Darauf steht allerdings nur:

    PE-Dampfbremsfolie 120 Typ B Klasse E DIN EN 13984 CE 15.03.2013/08:23
    Als Klebeband habe ich Eurasol 992 700 050 gefunden.

    Ich wollte allerdings dann als Klebeband SIGA Sicrall verwenden.

    Kennt jemand diese Folie oder ein Alternativ, welches man für meinen Anwendungsfall benutzen sollte?

    Danke im Voraus.

    Gruß
    Marc
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  7. #6
    SteveMartok
    Gast
    Hallo,

    ich habe bei mir im Bad auf genau diese Weise Spots eingesetzt. Auf dem Dachboden vorsichtig die Dämmung an den richtigen Stellen hochgenommen. Dann nach Methode der minimalinvasiven Chirurgie die Folie an den entscheidenden Stellen eingeschnitten mit einem Schnitt, der gerade so ausreicht. Kabel verlegt, teilweise unter der Folie lang geschoben zum nächsten Schnitt. Alles mit Schutztöpfen ausgestattet, war kein Problem.
    Die einzelnen Schnitte in der Folie habe ich mit dem Klebeband verschlossen, was auch so verwendet wurde, da ist auf jeden Fall anzuraten, im Dichtsystem des Herstellers zu bleiben.
    Meine Schnitte waren nicht mehr als 30 cm lang, insgesamt waren es glaube ich vier oder fünf Schnitte.
    Auf keinen Fall würde ich als Laie da anfangen und große Stücke der Folie rausschneiden und dann alles wieder anstückeln. Das bekommt man mMn nicht mehr richtig luftdicht.

    Wenn man schon herausgefunden hat, welches Klebeband und welche Folie dort verwendet wurde, warum dann nicht das auch weiter benutzen und statt dessen Risiken eingehen, weil gerade was anderes zur Hand ist! Zur Not bei Fragen an das Unternehmen wenden, welches die Luftdichtheit hergestellt hat. Ansonsten findet man ja die benannten Produkte auch im Netz.
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