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Heizung Befüllung Härtegrad

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  1. #1

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    Heizung Befüllung Härtegrad

    Der Subunternehmer (Heizungsbauer) behauptet er habe die Heizungsanlage mit enthärtetem Wasser befüllt, auch wenn alle Indizien dagegen sprechen. Unter anderem kann man an den Durchflussmengenanzeigern der Fußbodenheizung kaum mehr durchsehen.

    Der Bauträger will jetzt den Härtegrad in der Heizungsanlage prüfen lassen. Nach meinem Verständnis löst sich der Kalk aus dem Wasser, setzt sich an einigen Elementen fest und ist im Wasser nicht mehr nachweisbar.

    Kann man nach 4 Jahren noch feststellen, ob die Heizungsanlage mit enthärtetem Wasser befüllt wurde?
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  2. Heizung Befüllung Härtegrad

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  3. #2

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    Jenach gefahrenen Temperaturen dürfte der Kalk inzwischen am Wärmetauscher hängen.
    Dann hast Du jetzt halt enthärtetes Wasser in der Anlage. Ist doch das, was Du wolltest. Welchen Grund gibt es, nach vier Jahren die Geschichte aufzurollen?
    Wenn es Dich wirklich bewegt hätte, wäre der Lackmustest, den Du sogar selber machen kannst, vor vier Jahren fällig gewesen.

    Die Durchsichtigkeit ist übrigens kein Indiz für hartes oder weiches Wasser.

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  4. #3
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    Im Laufe der Jahre wurden einige Durchflussmengenanzeiger undicht. Laut Hersteller kommt das nur bei stark kalthaltigem Wasser vor. Also habe ich jetzt die nicht funktionsfähigen Durchflussmengenanzeiger und einen Wärmetauscher der nicht mehr die volle Leistung bringt. Genügt das um die Geschichte nach vier Jahren aufzurollen?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Dann hast Du jetzt halt enthärtetes Wasser in der Anlage. Ist doch das, was Du wolltest. Welchen Grund gibt es, nach vier Jahren die Geschichte aufzurollen? Wenn es Dich wirklich bewegt hätte, wäre der Lackmustest, den Du sogar selber machen kannst, vor vier Jahren fällig gewesen.
    Warum sollte man die Geschichte nicht aufrollen? Ist der Errichter nicht zuständig dafür die Anlage fachgerecht zu installieren? Wenn er bei der Installation normales Leitungswasser genommen hat, und evtl. der Hersteller der Heizung / Rohre selbst vorschreibt das VE Wasser genommen werden muss, dann liegt doch ein Mangel vor. Auch nach 4 Jahre, oder nicht? Das die Dinger undurchsichtig werden ist ein anderes Thema. Aber trotzdem denke ich das der Heizungsbauer (wenn nachweisbar) da noch in der Pflicht ist, oder nicht? Das der Kalk im wärmetauscher hängt ist ja auch nicht das Optimum.
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  6. #5

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    Und wie will er nach vier Jahren noch beweisen, dass der Errichter mangelhaft geleistet hat?
    Schon deshalb fragte ich nach dem Grund, erst jetzt aus der Deckung zu kommmen.

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  7. #6
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    Ich war vorher nicht in Deckung, ich hatte einfach kein Problem!

    Kann man nicht einfach die Ablagerungen im Durchflussmengenanzeiger prüfen: Wenn die nicht kalkhaltig sind ist/war alles OK?
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  8. #7

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    Erst jetzt aufgefallen dadurch das die Röhrchen nicht mehr durchsichtig sind. Obwohl da natürlich die Frage ist, ob es wirklich der Kalk wäre im Wasser. Das die Dinger irgendwann nicht mehr so durchsichtig sind wie am Anfang wird auch bei VE Wasser denke ich sein, oder nicht ? Es sind ja generell Schmutzpartikel.

    Aber wenn man jetzt nach 4 Jahren wirklich rausfindet das DAMALS nicht nach Vorschrift gearbeitet wurde, und man damals da noch keine Ahnung von hatte, dann ist das doch ein Mangel. Als Laie war ihm das beim Hausbau damals vermutlich nicht bewusst was für Wasser da rein muss.

    Die Frage bleibt aber, war damals wirklich entkalktes Wasser eingefüllt worden. Ich denke, würde der Wärmetauscher voller Kalk sein, dann ist dies wohl nicht der Fall gewesen.

    Gruss
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  9. #8

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    Ich spiel jetzt mal HB-Männchen:
    Natürlich haben wir damals nach Herstellervorschrift entsalztes Wasser eingefüllt. Wir wissen aber nicht, was der Betreiber alles aufgefüllt hat.
    Im Ernst: Ich hatte mal nen Kunden, der mir stolz berichtete, dass er immer im Frühjahr und im Herbst das Wasser von der Anlage lässt und frisches sauberes Leitungswasser auffüllt.
    Und nun kommen Sie...

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  10. #9

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    Es ist ja klar, das es schwierig bis unmöglich sein kann, das de TE es dem Heizungsbauer nachweisen kann. Es wird so oder so Aussage gegen Aussage stehen. Es ging ja nur um den Punkt des "aufrollens" Wie man sowas nachweisen kann, habe ich keine Ahnung ob und wie möglich. Evtl. hätte der HB ja nen Kaufbeleg von so einer Patrone um Wasser aufzubereiten.

    Unsere HB haben gleich ne Probe entnommen und es zur Analyse geschickt. Das Protokoll habe ich bekommen. Und selbst damit kann ich nicht sicher sein. Wer weiß nicht ob sie die Probe nicht vertauscht haben unterwegs.
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  11. #10

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    Die Durchflussmengenanzeiger gehen in der Regel durch den Schlamm in der Anlage kaputt und nicht durch den Kalk...da ist es völlig Wurscht welches Wasser eingefüllt wurde...hat deine Anlage einen Schlammabscheider? Wenn nein dann wirst du weiterhin mit Defekten an der Anlage rechnen müssen...der Schlammabscheider ist übrigens nicht vorgeschrieben...sprich du kannst niemanden belangen...erst Recht nicht nach vier Jahren
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  12. #11
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    Im Laufe der Jahre wurden einige Durchflussmengenanzeiger undicht.
    Das ist doch wohl ein Dichtungsproblem/Konstruktionsproblen und keine Frage der Wasserhärte.
    Manche Ausreden der Hersteller funkionieren einfach nach dem St. Floriansprinzip.

    Wenn es sich bei den Durchflussmenenanzeigen um ein belastetes Bauteil handeln würde das am Tag noch 1000+1 Regelvorgänge vollzieht .... aber die Dinger sind statisch eingebaut und werden im Jahr wenn überhaupt 1 bis 5 mal angefasst .... und dann fangen sie an zu schiffen ??

    Kreuz Sacka ... der Hersteller soll sich einfach einsalzen lassen.
    Dass die Kunststoffschaugläser im Laufe der Zeit eintrüben ist ganz normal.
    Das Dichtungen nach 4 Jahren den Geist aufgeben - ganz und gar nicht.

    Thermostatventile haben seit 50 Jahren Gummidichtungen am Betätigungsstiftdurchgang.
    Da hat sich 46.5 Jahre keine Sau nen Kopf gemacht welche Wasserhärte vorhanden waren.
    Die Thermostatventile hats auch genau 0,00 gejuckt .... aber heute Fallen die Durchflussanzeigendichtungen ab einem gewissen Härtegrad vom Stengelchen und schiffen ?

    Die Argumentation ist schlicht und ergreifend lächerlich .... und wenn dann noch einer meint er muss ein Fass aufmachen ... könnte schwer daneben gehen.

    Wie groß ist denn der Wasserinhalt der Anlage und wie *Härte* hat das Leitungswasser ?
    Ich verwette meinen Allerwertesten dass da keine 50 Gramm Kalk ausfallen können.
    Also hört auf mit der Schwarzmalerei und tretet dem Hersteller auf die Socken dass er seine Krampfkonstuktion richtet und nicht Grimms Märchenstunde abhält.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Ich verwette meinen Allerwertesten dass da keine 50 Gramm Kalk ausfallen können.
    Die Wette hast Du schon gewonnen.

    Wie schlimm war denn das Wasser das da in die Heizungsanlage gefüllt wurde? 10°dH oder 20°dH?
    Wieviel Wasser ist denn überhaupt in der Anlage?
    Mit welcher Temperatur wird sie gefahren?

    Nehmen wir einfach mal an 4mmol (also über 20°dH) und einen Wasserinhalt von 100 Litern, dann wären das theoretisch 40gr. Kalk. verteilt auf die ganze Anlage. Dann muss man dem Kram auch noch sagen, dass es sich als Kalk ablagern soll, denn von alleine hat es keine Lust dazu. Vorteilhaft wären hier sehr hohe Wassertemperaturen, die aber bei einer FBH wohl kaum auftreten dürften. Dann muss man halt dem CO2 sonst irgendwie sagen, dass es sich verflüchtigen soll.....ob es darauf hört?

    Was das mit den undichten Durchflussmengenmessern zu tun hat, erschließt sich mir sowieso nicht. Das weiß wohl nur der Hersteller.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Mycraft Beitrag anzeigen
    ...hat deine Anlage einen Schlammabscheider? Wenn nein dann wirst du weiterhin mit Defekten an der Anlage rechnen müssen...der Schlammabscheider ist übrigens nicht vorgeschrieben...sprich du kannst niemanden belangen...erst Recht nicht nach vier Jahren
    Ist ein Schlammabscheider aber immer notwendig ? Bei sauerstoffdichtem Rohr ?
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  16. #14

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    Dazu einfach mal bei bosy nachlesen...sauerstoffdichte Rohre jedenfalls bei Plastikfussbodenheizung gibt es nicht...auch wenn der Heizi was anderes behauptet...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Mycraft Beitrag anzeigen
    Dazu einfach mal bei bosy nachlesen...sauerstoffdichte Rohre jedenfalls bei Plastikfussbodenheizung gibt es nicht...auch wenn der Heizi was anderes behauptet...
    Da widerspreche ich. Die üblicherweise eingesetzten Verbundrohre sind dicht. Erzähle mal dem Sauerstoff, dass er durch die Aluschicht diffundieren soll. Da gibt es bei einer Anlage ganz andere Schwachstellen, beispielsweise Entlüfter & Co.
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