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Duschwanne auf Balkendecke

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  1. #1

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    Duschwanne auf Balkendecke

    Hallo,

    in unserem Häuschen ist im ersten Stock eine kleines Bad mit Dusche.

    Die klassische hohe Duschwanne soll einer flachen Acryl - Duschwanne (ca. 6,5cm) weichen.

    Unser Problem ist, daß das Haus eine Holzbalkendecke hat, welche naturgemäß "geht", d.h. sich im Laufe der Zeit bewegt.

    Die 3 Wände, welche die Dusche umgeben, sind Rigips - Trockenbauwände.

    Wie wird in so einem Fall der Duschwannenunterbau sachgerecht getätigt?

    Wichtig ist, mir, was alles gemacht werden muß, nicht wie! Um das wie soll sich der Handwerker kümmern; nur was zu machen ist, würde ich gerne selber wissen.

    Danke
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  2. Duschwanne auf Balkendecke

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  3. #2

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    um das wie musst du dich im vorfeld in form einer detailplanung kümmern. das wie als ferndiagnose ist zu defizil, um eine korrekte detailausbildung mit allen randbedingungen zu erfassen.
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Nicht blos die Holzbalkendecke *geht*, mit der Acrylwanne haste dir die mechanisch instabilste Variante einer Duschwanne ausgeguckt. Die geht auch, wenn sie Gelegenheit dazu bekommt.

    Rundum Trockenbau ist natürlich auch die allerbeste aller Varianten um was zu befestigen ohne die ganzen Wände wieder zu öffnen und Verstärkungen einzubringen.

    Wie sieht denn das *Abdichtungskonzept* aus ?
    Soll neu gefliest werden ? Wenn ja wie ? Alte Fliesen runter, Fliese auf Fliese ... oder was ist da angedacht ?

    Wie nachgiebig ist die Holzbalkendecke - Erfahrungen aus der Vergangenheit vorhanden ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4

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    Hallo,

    vorher den Abfluss nicht vergessen zu prüfen .... reicht das Gefälle für eine flache Duschwanne?

    LG
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  6. #5
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    Vielen Dank für die sachbezogenen Antworten!
    Der Platz für den Abfluss reicht.

    Über das Abdichtungskonzept bin ich mir noch nicht ganz im klaren.
    Die alten Fliesen kommen weg(was ich bisher gesehen hab, ist dahinter alles in ordnung und fest.
    Über dem Dichtanstrich schwanke ich zwischen Fliesen und vorgesetzten Edelstahlplatten ( was mein Traum wäre, aber wahrscheinlich nicht schön realisierbar ist).

    Nochmal zur Wanne: Würde eine Stahlwanne die Sache vereinfachen? Direkt hinter der Rückwand der Dusche liegen die Balken auf einer Mauer auf. Der Boden bewegt sich durch begehen kaum meßbar. Was wäre bei einer Stahlwanne alles an Abstützung erforderlich?

    Gruß
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  7. #6
    Themenstarter

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    Es ist wie im wirklichen Leben: so lange Standartsachen gefragt werden, kriegt man von allen Seiten Tips und Hinweise. 5 Leute fragen, 5 verschiedene Meinungen.

    Ich hab auch hier bei mir einige Handwerker mit meiner Problemstellung konfrontiert; aber keiner traut sich, mir definitive Angebote zu machen.

    Nun, dann werd ichs einfach selber zusammenwursteln. Wenns wieder 20 Jahre hält, hab ich mehr als ich brauch!
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  9. #7
    Bauexpertenforum
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    Nunja ... ist einfach ne Sache bei der sich im voraus nicht alles bestimmen lässt.

    Wenn die alten Fliesen runter sollen ist die GK-Konstruktion im Eimer, heisst muss dann eh neu.
    In dem Fall könnte man zur Verstärkung um unteren Bereich an allen drei Seiten ne Schichtholzverstärkung mit ca. 25 mm, die auf dem Boden aufsteht, einbringen um die Wannenleisten *fest* zu bekommen.
    Doppelte GK-Beplankung seh ich da eh als Standard an. Die erste Lage der GK-Platten geht auf den Boden.

    Je nach Einbaumaß könnte man über eine Stahlwanne mit Zarge nachdenken. An der Zarge wird das Abrichtprofil befestigt.
    Die Wanne mit Wannenschienen *fixiert*. Sofern erforderlich kann unter den Wannenfüßen eine stabile *wasserfeste* Platte zur Lastverteilung eingebracht werden. Ich vergreif mich da immer an 4 oder 5 mm Stahl ;-)
    ... hebt solange ich dafür verantwortlich bin immer .

    Die zweite Lage GK-Beplankung wird auf OK Brausewanne geschnitten und überdeckt die Zarge.
    Abdichtsystem auf die Wanne ... und Fließen oder sonstiger Oberbelag drauf.

    Hält mit ziemlicher Sicherheit diese und die nächste Generation solange das Haus nicht umfällt.
    Infos zur *Zarge* gibts hier.

    Nachteil : Die dreiseitige Nische muss wirklich auf die ganze Wannenlänge und der Winkligkeit *perfekt* passen, ansonsten gehts daneben.
    Ganz *billig* ist die ganze Aktion auch nicht da aufwändig und Grobmotoriker sind fehl am Platz.
    Die Zargenwannen werden erst nach Bestellung gefertigt ... also brauchts auch entsprechend Vorlauf.
    Nichts für *Schnellschüsse* ....

    Richtig gemacht ist die Variante allerdings auch Unkaputtbar was den Anschluß ans Bauwerk und die Abdichtung angeht.

    *Wursteln* geht gar nicht .... *Plan haben* hat da schon deutliche Vorteile.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  10. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Nunja ... ist einfach ne Sache bei der sich im voraus nicht alles bestimmen lässt.

    Wenn die alten Fliesen runter sollen ist die GK-Konstruktion im Eimer, heisst muss dann eh neu.
    In dem Fall könnte man zur Verstärkung um unteren Bereich an allen drei Seiten ne Schichtholzverstärkung mit ca. 25 mm, die auf dem Boden aufsteht, einbringen um die Wannenleisten *fest* zu bekommen.
    Doppelte GK-Beplankung seh ich da eh als Standard an. Die erste Lage der GK-Platten geht auf den Boden.

    Je nach Einbaumaß könnte man über eine Stahlwanne mit Zarge nachdenken. An der Zarge wird das Abrichtprofil befestigt.
    Die Wanne mit Wannenschienen *fixiert*. Sofern erforderlich kann unter den Wannenfüßen eine stabile *wasserfeste* Platte zur Lastverteilung eingebracht werden. Ich vergreif mich da immer an 4 oder 5 mm Stahl ;-)
    ... hebt solange ich dafür verantwortlich bin immer .

    Die zweite Lage GK-Beplankung wird auf OK Brausewanne geschnitten und überdeckt die Zarge.
    Abdichtsystem auf die Wanne ... und Fließen oder sonstiger Oberbelag drauf.

    Hält mit ziemlicher Sicherheit diese und die nächste Generation solange das Haus nicht umfällt.
    Infos zur *Zarge* gibts hier.

    Nachteil : Die dreiseitige Nische muss wirklich auf die ganze Wannenlänge und der Winkligkeit *perfekt* passen, ansonsten gehts daneben.
    Ganz *billig* ist die ganze Aktion auch nicht da aufwändig und Grobmotoriker sind fehl am Platz.
    Die Zargenwannen werden erst nach Bestellung gefertigt ... also brauchts auch entsprechend Vorlauf.
    Nichts für *Schnellschüsse* ....

    Richtig gemacht ist die Variante allerdings auch Unkaputtbar was den Anschluß ans Bauwerk und die Abdichtung angeht.

    *Wursteln* geht gar nicht .... *Plan haben* hat da schon deutliche Vorteile.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung dieser Möglichkeit!

    Gruß Chris Berger
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