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drückendes Grundwasser nach Einbau Rückstauautomat

Diskutiere drückendes Grundwasser nach Einbau Rückstauautomat im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    drückendes Grundwasser nach Einbau Rückstauautomat

    Ich habe mal wieder eine Frage an die Experten,

    vor knapp 2 Jahren habe ich mir im Keller meines Hauses (Baujahr 1959) wegen eines Defektes einen neuen Rückstauautomat durch ein Bauunternehmen einbauen lassen.
    Funktioniert alles wunderbar mit automatischer Verriegelung bei Rückstau etc.

    Aber: Seit ca. einem halben Jahr habe ich Probleme mit drückendem Grundwasser genau in diesem Schacht, sonst an keiner Stelle.

    Steigt der Grundwasserspiegel nach ausgiebigen Regenfällen, drückt das Grundwasser genau an dem Rückstauautomat durch und ich kann es regelmäßig wieder mit einem geeigneten Bodensauger absaugen.
    Ich habe die Stellen auf dem beiliegenden Bild markiert.

    Bei normalen auch starken Regen passiert nichts, es scheint nicht an den Rohren zu liegen.
    Ich habe daraufhin den Bauunternehmer kontaktiert und er hat sich den "Schaden" angeschaut.
    Seiner Meinung ist hier nichts zu machen, das läge wohl an den alten Rohren, ein Ausbau und eine neue Abdichtung wäre nicht möglich nur eine sehr kostenintensive Einbringung von Abdichtungsmaterial per Druck durch ein Spezialunternehmen.

    Rueckstau-Keller-062014.jpg

    Mein Wunsch bzw. meine Frage:
    Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
    Der jetzige Zustand ist jedenfalls so nicht haltbar, ich muss zeitnah etwas unternehmen, aber nur was ??
    Ich freue mich über jede Anregung oder Ratschlag.

    Gruß

    Stephan
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  2. drückendes Grundwasser nach Einbau Rückstauautomat

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Servus Stefhan,

    nur zum Verständnis Bodenplatte wurde raus geschlagen ... die neue Rückstauklappe eingesetzt
    und alles wieder mit Beton vergossen ?

    Gruss

    Josef
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  4. #3

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    wird wohl so sein, man sieht zumindest mauerwerk!!!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Josef,

    danke für die schnelle Antwort.

    Bodenplatte m.E. nicht rausgeschlagen, alte Rückstaurohre entfernt, neue Rohre inkl.Rückstauautomat eingesetzt, mit Beton vergossen, fertig.

    So sah es vorher aus:
    07022013-keller2.jpg
    08022013-keller1.jpg

    Gruß
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  6. #5

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    da wurde gestemmt!

    die fugen zwischen altem neuen beton sollten mit harz verpresst werden.

    die neuen rohre bestehen aus und sind mit wieviel cm beton überdeckt???
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    ach du ahnst es nicht ,......

    zu der ausführung passt der KSstein richtig gut .....

    norbert , sieht man doch , einfach PVC-KG und betondeckung ganz genau nicht viel
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  8. #7

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    Die Kalksandsteine würde ich als "Auftriebssicherung" beim Betonieren interpretieren.
    Und die Beton Überdeckung über den KG Rohren ist so viel oder so wenig wie halt durch den Bestand vorgegeben ist
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  9. #8

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    einfach PVC-KG und betondeckung ganz genau nicht viel
    ich schätze mal 4 cm, denn da wurde in einem 2. arbeitsgang noch etwas drauf gebracht, ist wahrscheinlich auch nur ein estrich.

    also keine konstruktion gegen temporär drückendes wasser.
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  10. #9
    Themenstarter

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    voarb danke für die vielen konkreten und professionellen Antworten.

    Meine konkrete Frage noch dazu:

    Was soll ich jetzt am besten jetzt tun, um das Problem zu beseitigen ??

    Ich freue mich über jeden Tipp oder Ratschlag!
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  11. #10

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    wurde bereits geschrieben - die fugen versuchen mit harz zu verpressen.
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  12. #11
    JamesTKirk
    Gast
    Der Versuch, die Sache zu verpressen, wird wohl die unkomplizierteste Lösung sein. Sie muss aber von einer Fachfirma ausgeführt, das ist nichts für DIY. Und es kann sein, dass man da öfter ran muss und das nicht beim ersten Mal klappt.
    Da das ganze im Wasser steht und alles feucht ist und Bewegungen wohl nicht ausgeschlossen sind würde ich ein Reaktionsharz auf Polyurethanharzbasis (PUR-I) nehmen. Instandsetzungsziel "bedingt dehnfähiges Verbinden" bzw. "Abdichten" nach DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Danke, jetzt bin ich schon mal einen Schritt weiter.
    Es sieht ja aus meinem laienhaften Verstand wohl so aus, als ob nichts aufgestemmt werden muss.

    Gibt es ggfs. Empfehlungen bzw. Referenzen, welches Unternehmen ich damit beauftragen kann?
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Zitat Zitat von Stephan1958 Beitrag anzeigen
    Es sieht ja aus meinem laienhaften Verstand wohl so aus, als ob nichts aufgestemmt werden muss.[/B]
    das wird dir niemand aus der ferne bestätigen.

    sprich mit deinem bauunternehmer, ob er das machen kann, dann hast du die gewährleistung in einer hand.
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  16. #14
    Themenstarter

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    Vielen Dank an alle, ich werde das jetzt so wie vorgeschlagen über den Bauunternehmer beauftragen.

    Mal wieder hat mir das Forum sehr geholfen ! Großes Lob !
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