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  1. #1

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    Aushub am Nachbargrundstück

    Hallo zusammen.

    wir wollen in ein paar Wochen mit unseren Aushub beginnen doch jetzt ist mir ein entscheidender Punkt aufgefallen.

    Im Kellergeschoss haben wir eine Wand angrenzend zum Nachbar (Kellerabgang). Das ganze wurde so genehmigt von der Gemeinde aber ich habe jetzt bedenken bekommen bei dem Aushub.
    Ich muss ja mein Arbeitsraum und die Böschung komplett bei meinem Nachbar auf dem Grundstück ausheben, darf ich dieses nach der Genehmigung einfach oder muss ich mir eine Genehmigung bei dem Eigentümer einholen?

    Was kann ich machen wenn mein Nachbar dies nicht gestatten sollte?



    Vielen Dank schon mal im Voraus.
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  2. Aushub am Nachbargrundstück

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  3. #2

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    Natürlich musst du dazu das Einverständnis des Eigentümers einholen!

    Sollte er sich weigern und sofern die Weigerung unverhältnismässig ist hast du die Möglichkeit juristisch vorzugehen.
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  4. #3

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    kannst auch gleich einen verbau machen, dann brauchst du den nachbarn nicht zu fragen. wenn er nein sagt, musst du auch einen verbau machen!
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  5. #4

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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Natürlich musst du dazu das Einverständnis des Eigentümers einholen!

    Sollte er sich weigern und sofern die Weigerung unverhältnismässig ist hast du die Möglichkeit juristisch vorzugehen.
    was soll den in so einem Fall "verhältnismäßig" sein ???
    wenn der Nachbar nicht zustimmt, dann ist das so.
    Egal wie "verhältnismäßig" einer das sieht...
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Gonzo1989 Beitrag anzeigen
    Ich muss ja mein Arbeitsraum und die Böschung komplett bei meinem Nachbar auf dem Grundstück ausheben, ...
    das meinst du vielleicht, aber müssen tust du das bestimmt nicht.
    Wäre halt am Einfachsten und am billigsten
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  7. #6

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    Zitat Zitat von reezer Beitrag anzeigen
    was soll den in so einem Fall "verhältnismäßig" sein ???
    wenn der Nachbar nicht zustimmt, dann ist das so.
    Egal wie "verhältnismäßig" einer das sieht...
    Google mal nach Hammerschlags- und Leiterrecht, für Bayern z.B. Art. 46b AGBGB
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  8. #7
    Avatar von rose24
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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Google mal nach Hammerschlags- und Leiterrecht, für Bayern z.B. Art. 46b AGBGB
    Schön und gut - aber ich könnte mir verstellen, dass der Aufpreis für einen Baugrubenverbau noch nicht unter die Unverhältnismäßigkeit fällt.
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  9. #8

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    hammerschlag- und leiterrecht ist etwas anderes als eine baugrube, die beim nachbarn ins gelände geht, besonders wenn es technische möglichkeiten gibt, ohne dass auf nachbars grund ein krater entsteht.
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  10. #9

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    Was befindet sich denn auf dem Nachbargrund? Wohnhaus mit angelegtem Garten und so? Oder Bauland, Acker, Wiese, Gestrüp?

    Ich würde bei letzterem auch sehen, dass ich erstmal den Nachbar frage.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Google mal nach Hammerschlags- und Leiterrecht, für Bayern z.B. Art. 46b AGBGB
    Das wird in einem solchen Fall nicht greifen.... Hier geht es ja nicht darum, dass einer nur mal seine Leiter auf Nachbars Grundstück stellen will, oder von der Seite aus streichen o.ä.
    Eine Baugrube auf seinem Grundstück muss der Nachbar in einem solchen Fall nicht dulden. Hatte ich erst im letzten Jahr, endete mit einem Vergleich der Nachbarn vor dem LG.....
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  12. #11
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    hammerschlag- und leiterrecht ist etwas anderes als eine baugrube, die beim nachbarn ins gelände geht, besonders wenn es technische möglichkeiten gibt, ohne dass auf nachbars grund ein krater entsteht.
    Technisch ist es ja leider nicht möglich, meine Außenwand vom Keller ist exakt an der Grundstücksgrenze also muss bei einem Verbau genauso etwas vom Nachbargrundstück weg. Es ist zwar verhältnismäßig kaum etwas aber ein wenig kommt dort trotzdem zusammen.


    Zitat Zitat von toxicmolotow Beitrag anzeigen
    Was befindet sich denn auf dem Nachbargrund? Wohnhaus mit angelegtem Garten und so? Oder Bauland, Acker, Wiese, Gestrüp?
    Ich würde bei letzterem auch sehen, dass ich erstmal den Nachbar frage.
    Auf dem Nachbargrundstück ist bisher nur Bauland bzw. Wiese.



    Für was macht eigentlich eine Gemeinde eine Nachbarschaftsbefragung wenn ich dann im Nachhinein trotzdem eine Genehmigung einholen muss. Wenn ich etwas unterirdisch an eine Grundstücksgrenze Baue brauch ich immer auch wenn es nur minimal ist etwas Platz vom Nachbargrundstück.
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  13. #12

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    Irgendwie liest es sich so, als gehst du gerade etwas kontra. Insofern nun ein gut gemeinter, vielleicht aber übertriebener Rat.

    Komm einfach mal runter, entspanne dich und lerne deinen neuen (zukünftigen) Wohnnachbarn kennen, sofern das noch nicht passiert ist.

    Wäre ich dein Nachbar und du sagst: "Hör mal, dir gehört ja das Nachbargrundstück, macht es dir was aus, wenn ich das 1,2,x m auf einer Länge von y m abbösche und danach wieder ordentlich verdichte, oder mache ich da was kaputt?" sage ich, klar, Kiste Bier und gut ist.

    Wenn man aber mit dem Gesetzbuch um die Ecke kommt, wird man recht schnell etwas anders... nur so ein Rat.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Gonzo1989 Beitrag anzeigen
    Technisch ist es ja leider nicht möglich, meine Außenwand vom Keller ist exakt an der Grundstücksgrenze also muss bei einem Verbau genauso etwas vom Nachbargrundstück weg. Es ist zwar verhältnismäßig kaum etwas aber ein wenig kommt dort trotzdem zusammen.




    Auf dem Nachbargrundstück ist bisher nur Bauland bzw. Wiese.



    Für was macht eigentlich eine Gemeinde eine Nachbarschaftsbefragung wenn ich dann im Nachhinein trotzdem eine Genehmigung einholen muss. Wenn ich etwas unterirdisch an eine Grundstücksgrenze Baue brauch ich immer auch wenn es nur minimal ist etwas Platz vom Nachbargrundstück.
    etwas seltsam diese Vorstellungen, vor allem wenn man den Beruf des Schreibers berücksichtigt.
    Da mag man auf die einzelnen Aussagen gar nicht eigens antworten,
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Gonzo1989 Beitrag anzeigen
    Wenn ich etwas unterirdisch an eine Grundstücksgrenze Baue brauch ich immer auch wenn es nur minimal ist etwas Platz vom Nachbargrundstück.
    Nee, Möglichkeit wurde hier ja doch schon genannt. Kostet halt Geld.

    Aber wenn Du Deinen Nachbarn fragst, dann gibt es doch eine Chance. Und vorher Fragen ist doch wohl das Mindeste. Ich stelle mir gerade Dich vor, wenn eines Tages Dein Nachbar ohne vorherige Ankündigung auf DEINEM Grundstück herumbuddeln würde...
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  17. #15

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    Ein Verbau ist sehr teuer und nützt Gonzo auch nur bedingt. Die Verhältnismäßigkeit sollte in dem Fall schon ziehen, weil der Verbau entsprechend kostet. Wenn der Bau genehmigt ist, hat er auch das Recht zu bauen. Aber das ist die juristische Seite, die ich nicht beantworten kann.

    Du musst mit dem Nachbar reden. Wenn er nicht gleich will, ist es besser einen Teil der Kosten für einen Verbau für die zeitweise Miete des Arbeitsraumes auf dem Nachbargelände zu zahlen, als den Verbau ganz zu berappen.
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