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Horizontaler Riss in Innenwand, durch Ringanker?

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  1. #1

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    Horizontaler Riss in Innenwand, durch Ringanker?

    Ich habe in einer nichttragenden Innenwand (Poroton T0,8, 175), links und rechts einer Tür und auf beiden Seiten einen Riss, jeweils ca. 100 cm lang und momentan ca. 0,5 mm breit.
    Der Riss stört mich jetzt nicht sonderlich, es wird mir auch nicht das Dach auf den Kopf fallen aber mich würde trotzdem mal dessen Ursache interessieren.

    Kurz zum Haus:
    Die Innenwand besteht wie gesagt aus Poroton T08, 17,5 cm, steht direkt auf der EG Decke (Filigrandecke, 24 cm) und direkt darunter befindet sich eine tragende Innenwand (ebenfalls Poroton T0,8, 24 cm).
    Über sämtliche Innenwände im OG läuft ein Ringanker. Das Dach ist ein Pfettendach mit zwei Mittelpfetten (die Auflagerpunkte sieht man im Ringankerplan).

    Kann es sein dass der Ringanker aufgrund fehlender Auflast schüsselt und mir die Innenwand "hochzieht"?

    Gruß,
    Sebastian

    bewehrung.jpgCIMG3231.jpgringanker.jpgIMG_4436.jpgverformung.jpg
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  2. Horizontaler Riss in Innenwand, durch Ringanker?

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  3. #2

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    ISt der Riss auf beiden Seiten gleich zu erkennen? Also von der anderen Raumseite?
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  4. #3
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    Ja, der verläuft auf beiden Seiten mit gleicher Länge und Breite.
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  5. #4

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    Wurde mich auch interessieren, was die Experten evtl. dazu sagen können, da ich das gleiche "Phänomen" habe.
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  6. #5

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    Wenn der Riss an beiden Seiten gleich ist ist sehr wahrscheinlich horizontale Verformung auszuschließen.

    Es ist also denkbar, dass der Ringanker Steine mit nach "oben" genommen hat. Interessante Theorie wäre, der Beton kann durch die Systemschalung nur recht langsam trocknen und verkürzt sich... Frage wäre dann wieso nach oben? Da muss ich nochmal drüber nachdenken...

    Andere Möglichkeit die aber anhand der Pläne nicht sehr wahrscheinlich ist wäre Deckendurchbiegung.
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  7. #6

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    Nun ja ... vielleicht ist es auch nur ein normales Setzungsverhalten und der Putz ist gerissen deswegen ... Die Putznorm legt nicht umsonst nahe, dass erst verputzt werden sollen, wenn die Setzungsvorgänge abgeschlossen sind ... aber wer will heute schon so lange warten.
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  8. #7

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    Risse können überall entstehen, ( Lastwechsel, Schwund, usw. ). Den Ringanker hätte ich direkt unter der Kehlbalkenlage angeordnet.
    Zumindest auf den Fotos, sieht es sehr ordentlich aus. Schwund oder schüsseln des Ringbalkens für die Risse schließe ich aus.

    Grüße.
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  9. #8

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    Bei Ziegeln eher weniger aufgrund kaum/kein chemisches Quellen / Schwinden... Wie gesagt ich finds interessant

    Nächste Theorie... wie sind die Kehlbalken auf dem Ringanker befestigt?
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  10. #9

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    Nächste Theorie: Das aufliegende Holz ist geschwunden und/oder hat sich nach oben durchgebogen (z.B. durch verschiedene Stützweiten) und dabei die Wand mitgenommen.
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  12. #10

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    Dahin zielte meine letzte Theorie ja auch hin, aber .... warten wir ob es eine Verbindung gibt
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  13. #11
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    Zitat Zitat von Halbwissender Beitrag anzeigen
    Bei Ziegeln eher weniger aufgrund kaum/kein chemisches Quellen / Schwinden... Wie gesagt ich finds interessant

    Nächste Theorie... wie sind die Kehlbalken auf dem Ringanker befestigt?
    Guten Morgen,

    die sind gar nicht verbunden, zwischen Kehlbalken und Ringanker (bzw. den Ziegeln auf dem Ringanker) befinden sich ca. 1-2 cm Luft. Die Kehlbalken sind auch nur an den Mittelpfetten befestigt und nicht an den Sparren.

    Gruß,
    Sebastian
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