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Entwässerung wasserdichtes Unterdach

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  1. #1

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    Entwässerung wasserdichtes Unterdach

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit meinem Dach, speziell mit dem wasserdichten Unterdach, festgestellt. Das Haus ist BJ 1997.

    Durch die geringe Dachneigung und den Betonziegeln gelangt bei starkem Niederschlag häufig Wasser auf das Unterdach. Das Unterdach entwässert jedoch nicht über die Dachrinne. Das Wasser läuft nach unten und entwässert dort über das Stirnholz. Bei sehr starkem Niederschlag gelangt auch Regenwasser in den Dachkasten. Das Holz dort sieht auch schon etwas mitgenommen aus. Diese Situation hat bis jetzt zwar zu keinen Schäden geführt, jedoch halte ich dies für nicht optimal gelöst. Da das Unterdach höhenmäßig unter der Dachrinne liegt, ist eine Entwässerung über die Dachrinne nicht ohne weiteres möglich. Ein Dachdecker hat vorgeschlagen, das Unterdach so anzupassen, dass die komplette Entwässerung über die Dachrinne im vorderen Bereich geschieht, d.h. hier zu vermeiden, dass Wasser in den Dachkasten sowie über das Stirnholz läuft.

    Anbei noch ein paar Fotos, welche die Situation besser darstellt.

    Wie sollte ich bei dieser Situation am besten vorgehen. Vielen Dank für Eure Anmerkungen.
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  2. Entwässerung wasserdichtes Unterdach

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  3. #2

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    Flachdach draus machen, sieht ja jetzt schon bescheiden aus. Sinn und Zweck einer Eindeckung ist es anfallenden Niederschlag sicher abzuführen. Das geschieht hier nicht, also ist die Eindeckung effektiv ohne großen Nutzen. Ggf. nur den Deckwerkstoff ändern. Das Einleiten in die Rinne täuscht ja nicht über die Tatsache hinweg dass hier etwas den Sinn nicht erfüllt. Ist natürlich die Frage was du zu gedenken bereit bist auszugeben. Ansonsten hat dir dein Fachmann ja schon die Kosten offeriert.
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  4. #3

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    So wie das auf dem ersten und zweiten Bild aussieht, ist zwar eine Schweißbahn verlegt, jedoch keine Konterlattung, d.h. über kurz oder lang, faulen eh die Traglatten weg, egal ob das Unterdach in die Dachrinne entwässert oder nicht. Evtl. mal in der Fläche ein paar Betondachsteine aufnehmen lassen und den Zustand der Traglattung begutachten, bevor man anfängt die Dachrinne zu ändern und dann in 5 Jahren doch das ganze Dach macht.
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  5. #4
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    Vielen Dank für Eure Antworten.

    @Kalle88: Du hast natürlich recht, die Lösung ist ingesamt nicht ganz optimal. Die Eindeckung lässt definitiv zu viel Wasser auf das Unterdach. Da das Dach allerdings erst 18 Jahre alt ist, möchte ich hier keinen sehr großen Aufwand betreiben. Das Unterdach und die Eindeckung machen insgesamt noch einen guten Eindruck (Aussage Dachdecker).

    @Elopant: Der Zustand der Traglatung ist gut. Eine Konterlattung ist defintiv auf dem Dach, dies sieht man nur auf den Fotos nicht gut.

    Was meint Ihr, ist eine Entwässerung über die Dachrinne am sinnvollsten mit der Prämisse, dass das Unterdach und die Ziegel insgesamt einen guten Eindruck machen?
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  6. #5
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    Noch eine Frage: Weiss jemand, welche Dachziegel dies sind? (Hersteller, Typ)
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  7. #6

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    Ich hätte jetzt aufgrund Wohnort und Optik auf Harzer-Dachstein von Braas getippt. Mag mich da aber auch irren. Genau weißt du es wenn du einen Ziegel umdrehst und auf die Prägung der Rückseite schaust.

    Wenn die Steinen keinen guten Eindruck mehr machen, dann machst du was? Was kostet dich denn der "Spass"?
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  8. #7
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    Die Steine machen noch einen guten Eindruck... Angebot habe ich noch nicht vorliegen (für die Anpassung des Unterdaches).
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  9. #8

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    Sollen die Steine nun einen schlechten Eindruck machen? Denn das tun sie ja, in dem sie NICHT funktionieren. Ich würde es nicht anbieten und auch nicht ausführen wollen. Entweder richtig oder gar nicht und das Zeug jemand machen lassen der auf so was Bock hat. Ich will mir am Ende nämlich nicht nachsagen lassen wollen würden, dass ich den Leuten Geld aus deren Tasche ziehen würde. Bezahlung hat irgendwo auch immer eine gewisse Gegenleistung zur Folge und einen Mehrwert durch den Invest hast du nicht.
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  10. #9
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    ok, d.h. du würdest das Unterdach so lassen und neu eindecken?
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  11. #10

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    Ich würde den Plunder in den Container werfen und einen der Dachneigung passenden Deckwerkstoff wählen. Ja kostet Geld aber nein es ist eben nichts halbes und nichts ganzes. Ich denke nicht dass du hier spottbillig bei wegkommen wirst und "Gefummel" ist immer teurer als Fläche... Ob ich da persönlich Geld ausgeben wollen würde? Nein. Dann lieber lassen, Geld ansparen und ein mal vernünftig.
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  12. #11
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    Ok. Gibt es denn Dachziegel für diese Neigung? Mit der Annahme, dass nur komplett neu eingedeckt werden muss, wass würde mir der Spass dann kosten?

    Gibt es auch noch die Möglichkeit, die bestehenden Dachziegel so zu versiegeln/verkleben, dass kein Wasser mehr drunter gelangt?
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  13. #12

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    Sind die Konterlatten denn auf der Abdichtung verlegt oder ist diese um die Latten herumgezogen???
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  14. #13

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    Nein gibt es nicht. Metalleindeckung oder Flachdach.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Sind die Konterlatten denn auf der Abdichtung verlegt oder ist diese um die Latten herumgezogen???
    Die Konterlatten befinden sich unter der Abdichtung.
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  17. #15

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    Denk mal über ein begrüntes Dach nach, das sähe an der Stelle bestimmt super aus
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