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WU Keller nicht dicht...

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  1. #1

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    WU Keller nicht dicht...

    Hallo an alle...

    ich habe ein Haus mit einem WU-Beton Keller. Das Haus ist jetzt ca. 6,5 Jahre alt (also außerhalb der Gewährleistung).

    Nun haben wir vor ein paar Wochen festgestellt, dass die Farbe vom Putz (mineralischer Putz) abblättert.

    Die Versicherung hat ein Ortungsunternehmen beauftragt, die "nur" mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen konnten, dass das Wasser zwischen Bodenplatte und Kellerwänden eindringt.
    Sozusagen eine defekte oder falsch montierte Dichtung im WU Beton.
    Unser Haus hat Staunäße/drückendes Wasser (Lehmboden) und da würde sich das wohl schon über die letzten Monate/Jahren langsam hineindrücken.

    - das Wasser kommt von unten, da nur bis zu Horizontalsperre auf den ersten Stein die Wände feucht sind
    - In der Dämmschicht steht auch Wasser und der Estrich müsste getrocknet werden (Anhydritestrich!)
    - Es ist eine DDH mit einer gemeinsamen Bodenplatte (gefühlt ist der Schaden aber eher bei mir)
    - bei uns wurde schon mal der Estrich getrocknet, das wir vor 6 Jahren bei Starkregen Wasser im Keller hatten. Ich vermute heute, das mit dem bisschen Wasser im Keller damals gar nicht der Grund war, sonder da ggf. schon Wasser von außen kam.
    - Bei unseren Nachbarn ist auch schon zwei/dreimal Wasser in den Keller gelaufen :-( (immer wenig, kommt immer über den Lichtschacht durch die Fenster)

    Nun habe ich eigentlich zwei Fragen:
    Die erste ist eher rechtlicher Natur: Kann man da noch gegen den Bauträger vorgehen? Die Gewährleistung ist ja schon abgelaufen.
    Da ich eh schon mit dem vor Gericht bin, lohnt es sich nicht mit Ihm zu sprechen :-(.

    Die zweite Frage ist technischer Natur:
    Wie kann man am besten den Keller jetzt abdichten?

    Gruß aus Hessen...
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  2. WU Keller nicht dicht...

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  3. #2

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    Hallo dolphin,

    ich glaube so viele werden sich nicht mehr melden. Das Forum ist scheinbar tot.

    Bei uns war das auch so. Nur wir haben es schon während der Bauphase gemerkt. Deshalb sind wir auch mit der Baufirma vor Gericht, weil die eben sagen, dass der Keller dicht ist. Das ist jetzt aber ein anderes Spiel.

    1. Rechtlich kann ich Dir dazu keine Antwort geben, nachdem Du aber vor Gericht stehst hast Du offensichtlich noch offene Punkte und da stellt sich die Frage der Abnahme? Wurde schon abgenommen?
    2. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten (aber jetzt nur mal in Kurzform):

    - Von außen Abdichten wird wohl keine Option sein, das wäre aber vermutlich die beste Lösung
    - Von innen her kann man auch Verpressen, aber man muss dann genau lokalisieren wo denn die "offenen" Stellen sind.
    Es stellt sich also die Frage wo diese Stellen wirklich befinden, dringt also Wasser über eine gerissene Bodenplatte ein oder über die undichten Fugen. Die Fugen würden sich ja Verpressen lassen. Dazu muss man den Estrich aufstemmen, das ist aber nun auch nicht so lustig. In jedem Fall wird's vermutlich dreckig, entweder innen oder außen. Ist es die Bodenplatte wird vermutlich etwas aufwändiger.

    Es stellt sich auch die Frage, ob Du einen Ortbetonkeller, Sandwichelemente oder Fertigbauteile hast, dementsprechend muss man zusätzlich schauen. Hast Du denn Pläne, welche Fugendichtungen eingebaut wurden?

    Gruss
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  4. #3
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    Hallo msedi,

    das ist schade, das hier nicht mehr so viel los ist.

    Ja, von außen abdichten ist nicht wirklich eine Option.

    Ich habe bereits eine Lösung angeboten bekommen. Diese enthält zwei Komponenten:
    - Einspritzen von epoxidharz (viele Löscher in den Beton bohren und mit druck einpressen) - das könnte man auch machen, ohne dass man den Boden öffnet. Würde aber nur bedingt dicht machen.
    - zusätzlich ein Flexband zwischen Bodenplatte und wand anbringen (das würde dann wirklich sicher dicht machen). Da müssen dann die Fliesen und der Estrich raus!

    Allerdings ist diese Lösung sehr teuer und aufwändig.
    Und an einer Stelle auch nicht durchführbar, da dort die Heizung steht.

    Bzgl. der Einzelelemente kann ich nicht all zu viel sagen. Die Bodenplatte wurde gegossen. Die Wände waren Fertigbauteile.
    Das Haus wurde von einem Bauträger gebaut. Dementsprechend habe ich nur rudimentäre Pläne und Angaben.

    Gruß
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  5. #4

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    Ein WU-Keller aus Beton hat neuerdings "Steinreihen " ??? siehe # 1

    Auch vor 6,5 Jahren war das eigentlich unmöglich ...
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  6. #5

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    Zitat Zitat von jodler2014 Beitrag anzeigen
    Ein WU-Keller aus Beton hat neuerdings "Steinreihen " ???
    Das habe ich auch schon gelesen, ich hatte angenommen, dass er damit die Innenwände meint.
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  7. #6
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    Genau so ist es.
    Außenwände Beton und Innenwände gemauert. Und auf den Innenwänden liegt die Horizontalsperre. Un auch nur an den Innenwände ist der Schaden zu erkennen gewesen, da sich dort der Putz vollgezogen hat.
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  8. #7

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    Die Frage stellt sich aber dann wirklich ob die Fugen der Außenwände undicht sind, oder die Bodenplatte selbst.
    Ich glaube um die Frage zu beantworten muss man tatsächlich mal den Estrich aufstemmen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von msedi1977 Beitrag anzeigen
    Die Frage stellt sich aber dann wirklich ob die Fugen der Außenwände undicht sind, oder die Bodenplatte selbst.
    Ich glaube um die Frage zu beantworten muss man tatsächlich mal den Estrich aufstemmen.
    Das richtige Messgerät und die richtige Beurteilung der daraus erforderlichen Maßnahmen und viel Fachwissen und ganz viel Erfahrung ..bedeutet nicht immer ,daß der Estrich " misshandelt " wird ...

    Das kann man dann immer noch machen ,wenn es erforderlich ist
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  11. #9

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    @jodler2014. Das stimmt. Die Frage stellt sich nur, wer das richtige Gerät hat und das richtige Fachwissen.
    Bei uns kamen die gerichtlichen Gutachter bzgl undichter Kellerfuge. Haben kurz das Gerät an die Fliesen drangehalten und haben nix gefunden. Fazit war: Derzeit ist kein Wasser drin.
    So viel konnte ich damals dazu auch sagen. Sollte es aber vor Gericht gehen, werden die Kerlchen alle bohren und misshandeln wollen, denn den meisten fehlt halt eben das Messgerät und der Sachverstand.
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  12. #10

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    Da es sich ja offensichtlich um einen Versicherungsschaden handelt und wie in#2 zu entnehmen ist ja bereits eine Lösung angeboten wurde ( von der Versicherung ) ist das wohl erst mal der erste Schritt den man machen sollte .

    Vielleicht trägt die Versicherung auch die Kosten für unabhängige SV ,die von Dir selbst beauftragt werden können ..

    Das ist dann der zweite Schritt ...
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