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Notwendigkeit Privater Baubetreuung/SV

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  1. #1

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    Notwendigkeit Privater Baubetreuung/SV

    Hallo, wollte hier ausnahmsweise mal keine Frage stellen, sondern meine eigenen leidvollen Erfahrungen kurz wiedergeben, vielleicht findet sich der eine oder andere Bauherr ja hier wieder.

    Bauen gerade mit "Bau-Fa.", die kein Bauträger i.e.S. ist, vergibt einzelne Gewerke an Handwerker und sitzt eigentlich nur dazwischen, "organisiert" und kassiert kräftig ab-was wir in der Aufregung der Realisierung unseres ersten EFH natürlich erst hinterher gemerkt haben...

    Jedenfalls läßt Baufirma (BF) nach Frostperiode unter langem Drängen und Bitten endlich die Baugrube ausschachten, da passiert es: (Schichten-) Wasser sammelt sich mehr und mehr in der Grube, und anstatt sofort aufzuhören mit dem Schachten und Einleiten einer offenen Wasserhaltung zum Schutze der Sohle, machen die Erdarbeiter mal eben schnell fertig, damit sich der Scheiß so richtig ansammeln kann, in ein paar Tagen kamen so ca. 20cm Wasser zusammen, übereinander, nicht nebeneinander. BF sagt: SORRY, nicht unser Problem, nu mach mal, damit es weitergeht, läßt Angebot einholen für Wasserhaltungsmaßnahmen, Schock, 9T€ über Fa. ....

    Organisieren das Ganze selbst (für trotzdem noch enorm viel, vor allem zusätzliches, nicht eingeplantes Geld), Grube wird wieder trocken gelegt, Grobschlagschicht rauf, BF ständig in den A.. getreten: organisiert gefälligst alles so, dass es danach mit der Sauberkeitsschicht schnellstens und unmittelbar weitergeht, aber BF pennt, wartet solange, bis Grobschlagschicht wieder durchnäßt und Sauberkeitsschicht unmöglich wird. Massivster Streß und Hick-Hack mit BF um Zuständigkeiten, BV/WV kurz vor der Kündigung, Blutdruck 330/150, Adrenalin kurz vorm Kochen....

    Stehe dann eines Tages still weinend vor dem Pool, der unsere Baugrube war, werde sachte von der Seite angesprochen: was is n det für n Scheiß..... alles Dilettanten????? Rettung, endlich jemand, der uns versteht, unsere Partei ergreift.... Es stellte sich heraus, dass es sich um einen selbständigen Bausachverständigen handelte, der seine bescheidenen Dienste anbot. Nicht lange überlegt und zugeschlagen (obwohl Budget äußerst eng war/ist), aber NIE bereut, der Mann ist genial, wirklich jeden Cent wert und verdient sein Geld selber (Auswringen des WV).

    Seitdem geht BV voran, normaler bis wenig Streß, SV kümmert sich um ALLES, es läuft alles über seinen Tisch. Kenne BF nur noch vom Hörensagen, aus schlechten früheren Zeiten. Kostet zwar bißchen, aber wie gesagt, ich würde es immer wieder so machen, im Gegenteil IMMER GLEICH VON ANFANG AN einen SV engagieren, noch vorm Vertragsabschluss, erspart ne Menge Ärger und Sauerverdientes....

    Wohne übrigens im Raum Berlin/Brandenburg....
    Geändert von Pechvogel (21.07.2006 um 10:54 Uhr)
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  2. Notwendigkeit Privater Baubetreuung/SV

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von bauhexe
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  4. #3

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    Hab ich auch schon gedacht...

    Ich warte mal aufs Profil, wenn Joseph freigeschaltet hat. Mal schaun, ob da nicht ein SV hinter dem PV steckt.
    MfG
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  5. #4
    Avatar von Lukas
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    Da macht mal einer das, was immer gepredigt wird, und Ihr meckert immer noch.


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  6. #5
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    Sv

    dürfen nicht werben :-)
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich nehme ...

    ... meine beim ersten Lesen entstandene Begeisterung mit dem Ausdruck des größten Bedauerns zurück und schließe mich Bauhexe und Ralf an.

    Das klingt wirklich zu schön, um wahr zu sein.
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  8. #7
    Avatar von Lukas
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    http://www.bauexpertenforum.de/showp...9&postcount=58



    Und ehrlich, ich kenn den nicht.
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  9. #8
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    Ist alles ein wenig gelockert worden.

    Zitat Zitat von Robby
    dürfen nicht werben :-)
    Und Werbung ist das deshalb nicht, da hier "vieleicht" ein Berufsstand hochgelobt wird, nicht aber der einzelne sich anpreißt.

    Ich lese nämlich keinen Namen.
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  10. #9
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    Böse

    Sorry, bin neu hier und vorangestellter Beitrag sollte wirklich KEINE Werbung sein (was hätte ich davon?), er sollte lediglich aufzeigen, wie man der Bauindustrie als meist fachfremder Bauherr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, nicht immer (es gibt in der Tat noch seriöse, ehrliche und gute Baufirmen, aber die kann man nach meiner Erfahrung an einer Hand abzählen), aber immer öfter.

    Und - ich bin selbst KEIN SV, ich schwöre, das Dargestellte ist genau so passiert wie beschrieben. Man ist als (selbst akademisch gebildeter) Bauherr, der ja schließlich Baufirma und Bauleiter bezahlt, NIE für voll genommen worden (der hat ja eh keine Ahnung), egal was man gemacht hat. Anfangs war man so naiv zu glauben, wir haben ja einen Bauleiter, das reicht schon, wozu noch mehr Geld ausgeben. Pusteblume, dieser vertritt die Interessen der Baufirma, ist wirtschaftlicher GEGNER und FEIND. Die Krönung war, ich hatte die Werkvertrags-Kündigung schon fertig geschrieben, nach Unterrichtung der BF, dass jetzt SV für uns tätig wird, die Nachricht: Wir sind sehr erleichtert, dass Sie ENDLICH einen SV eingeschaltet haben, jetzt kann man endlich die Zuständigkeiten aufklären. Ist aber letztlich anders verlaufen, als BF es sich vorgestellt hat, und von wegen keine Ahnung, das was wir uns aus unserer LaienOttoNormalVerbraucher-Meinung zu dieser Schlamperei gedacht haben, hat sogar gestimmt!

    Nein wirklich, mein Beitrag sollte NIX weiter als ein gut gemeinter Rat für werdende oder gerade erst gewordene Bauherren-Frischlinge sein. Nicht nur, dass SV auf Qualität des Bauvorhabens achtet, dort, wo man als Bauherr wirklich keine Ahnung hat, das ganze Bauvorhaben läuft viel reibungsloser und schneller (!). Wir hatten kurz vor Einschaltung sage und schreibe 6 (!) Wochen Verzug, weil sich die Baufirma überhaupt nicht gezuckt hat. Baufirmen wissen genau, dass man als Bauherr ja theoretisch jederzeit den Werkvertrag kündigen kann, aber wieviele tun dies in der Realität tatsächlich? Man muß ja erst einmal eine andere Baufirma finden, die dasselbe Bauvorhaben für dasselbe Geld weiterbaut, und dies beim gerade stattfindenden, aber leider vorübergehenden Bauboom.

    Weiterhin ist bei vielen Bauherren Fakt (obwohl sie es besser wissen), dass die WV einen viel zu kopflastigen Zahlungsplan aufweisen und man zu einem solchen Zeitpunkt schon viel zu weit in Vorleistung getreten ist, als dass man noch zurück könnte. Wie gesagt, auf Gedeih und Verderb ausgeliefert!
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  11. #10

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    wenn ichs nicht besser wüsste, aber diese eingeklammerten (!).....
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  12. #11
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    Unglaublich, was für ein Mißtrauen es in der Welt gibt - Nachtigall, ick hör`Dir trapsen.

    Da will man Gutes tun und gleich werden einem unlautere Machenschaften unterstellt.

    Wie oben schon angesprochen, die unglaublichsten Geschichten schreibt das Leben selbst, und diese hier ist so unglaublich, das kann man sich nicht ausdenken, schon gar nicht, wenn man diesen Bockmist persönlich durchlebt hat und in kürzester Zeit um etliche Zentonen vorgealtert ist.

    Drum prüfe (vorher), wer sich (auf längere Zeit und mit hohen Schulden) ewig bindet.
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  13. #12

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    ... und Unschuldig ist jeder solange, bis ihm die Schuld nachgewiesen worden ist. Sollte doch auch hier so sein, oder ?!?

    Jedenfalls hört sich die story fast so an wie meine eigene, wir sind gerade im 7. Monat des Vertragsverzuges und es ist noch lange kein Ende abzusehen ... Leider kann hier auch ein SV jetzt nicht mehr helfen. Fazit: Bei nächsten Haus keinen GÜ mehr ...

    Gruss DIRK
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  14. #13
    Themenstarter

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    Weiß zwar nicht, was das jetzt mit IN DUBIO PRO RHEO zu tun haben soll, aber um Zuständigkeiten und Verursacher von Mängeln und Schlamperei festzustellen, gibt es anerkannte Regeln der Baukunst, `n Sack voller DIN-Normen, Gutachter, Rechtsprechung, Bauexpertenforen usw. usf.

    Klar ist es meist ein langwieriger Prozeß des Auseinanderlavierens, wer wofür zuständig ist und wer was verursacht hat, aber Fakt ist, ein ........(Honigblumenfalter [will jetzt nicht wieder Werbung unterstellt bekommen]), der sich lange Jahre selbst auf dem Bau herumgetrieben hat, weiß in der Regel, wovon er redet, und hat vor allem die nötige Fachkenntnis und Berufserfahrung, einem (Ich-AG-) Bauunternehmer oder (1-Euro-) Bauleiter auf Augenhöhe gegenüber zu treten, läßt sich kein X für ein U vormachen.

    Dies ist aus meiner Sicht der Punctus knactus, die Ignoranz und Arroganz der BUs gegenüber den Bauherren, obwohl diese die Brötchengeber sind.....
    Geändert von Pechvogel (21.07.2006 um 11:40 Uhr)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich meinte die Vermutungen der "Werbung im Eigeninteresse ..."
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  17. #15
    Themenstarter

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    Vergebung - Missverständnis. Hast natürlich Recht, ist in der Tat KEINE Eigenwerbung!!!
    Geändert von Pechvogel (21.07.2006 um 11:53 Uhr)
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