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  1. #1

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    Frage Echt verzwicktes Problem

    Hallo, ich habe ein echt verzwicktes Problem das ich erst mal beschreibe:

    - Mehrfamilienhaus, 7 Parteien
    - alter ca. 15 Jahre

    Das Haus liegt ab Keller unter der Abwassergrenze und benötigt für Kellerwohnung und Waschküche eine gemeinsame Hebeanlage die das Abwasser um ca. 10-20 cm in den Kanal anheben muß.

    In der Waschküchen und in der Kellerwohnung wurden die Abwasserleitungen _durch_ die Bodenplatte nach unten verlegt. Ich weiß nicht wie sie das gemacht haben, aber es muss wohl erst die Leitungen gelegt (und eine Grubenaussparung für die Hebeanlage) gemacht worden sein und dann wurde die Bodenplatte gegossen.

    Wie auch immer es gibt also Bruchstellen in der Bodenplatte durch die Abwasserrohre laufen. Das Haus selbst besitzt eine Drainage deren Abwasser nach unseren Untersuchungen direkt ins Abwasser geht (ob das nun sein darf oder nicht, ist aber so). Weiterhin liegt die Drainage _über_ der Bodenplatte, ist also eigentlich nutzlos.

    Den Effekt könnt ihr euch schon denken: Nasse Wände im Keller und und zwar massiv.

    Innerhalb der Wohnung wurde die Dusche ausgebaut, die Trittschalldämmung entfernt, die Bitumen"schicht" rausgerissen und damit direkt der Blick auf den Durchbruch der Bodenplatte freigelegt. Dort ist jetzt manchmal tagelang trocken, manchmal steht 1-5 Tage das Wasser in einer Höhe von 1-2 cm.
    Ursprung des Wassers sind ganz klar die Betoneinlassungen in der Bodenplatte for die Rohre. Das Wasser drückt sich regelrecht durch die Ritzen und entsteht dann auf einer trockenen Fläche irgendwo an einer der Ritzen.

    Innere Quellen wie undichte Leitungen usw... wurden mehrfach durch Profis ausgeschlossen (Kameras etc...).
    Korrelieren aber auch nicht mit den Beobachtungen-> das Wasser zeigt sich tiefsten Punkt der Ritzen im Boden und kommt nicht von der Seite (innerhalb des Hauses also über der Bodenplatte).

    Status Quo:
    Die Drainage zu reparieren macht keinen Sinn, sie liegt über der Bodenplatte damit sie "überhaupt noch funktionieren kann".
    In der Waschküche wie auch in der Kellerwohnung überall nasse Wände und
    stehendes Wasser.

    Gedachte Lösung:

    Abdichtung der Bodenplatte, blindlegen der Leitungen die _durch_ die Bodenplatte reichen. Abführen des Abwassers _über_ der Bodenplatte. Dabei könnte man dann auch die Hebeanlage umgehen und direkt ins Abwasser. Man haette in der Kellerwohnung hierbei einen kleinen "Steg" im Flur um das Abwasser abzuführen aber das wäre ok. Man müsste Toilette und Dusche auf einen kleinen Sockel bauen aber auch das wäre ok.


    Eure Vorschläge und Gedanken dazu.

    Gruß
    Marco
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  2. Echt verzwicktes Problem

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  3. #2
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    So schlecht klingt das nicht

    wenn sicher ist das lediglich geringe Mengen an den Rohrdurchführungen durchkommen finde ich das praktikabel, ob der Sockelbereich und die Sperrschicht im Mauerwerk intakt sind wäre zu überprüfen.
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  4. #3

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    Ein Steg im Flur ist optisch beistimmt nicht so schön und wenn Mann oder Frau auch noch weis was da durchrauscht, naja.

    Aus dieser höhe direkt an den Kanal passt das wirklich ? In meinem Keller bräuchet ich bei dieser konstruktion eine Trittleiter für die Toilette.

    Ihr habt doch schon den Fehler in der Abdichtung gefunden und diese Stelle freigelegt.

    Ich würde diese beiden Stellen neu Abdichten und erstmal abwarten ob das wasser nicht auch noch woanders herkommt.

    War denn kein Wasser zu sehen an den Rohr Durchbrüchen, bevor die "Bitumenschicht" rausgerissen wurde ?

    Nur eine " Bitumenschicht " ohne weitere Hilfsmittel kann keine Rohrdurchführung Abdichten.
    Kurzfristig ja aber das hält nicht lange.
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  5. #4
    Themenstarter

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    dank euch erst mal für eure Beiträge.

    @flachdach: es geht uns primär darum die Wohnung zu retten. Also so ein Steg wäre wirklich das kleinste Problem.


    @Alle: Wer hat Erfahrung mit der Abdichtung von drückendem Wasser? Auf was muß man achten, wen kann man da ansprechen?

    Gruß
    marco
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  6. #5

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    Eine Hebeanlage ist doch in jedem Fall nötig. Da würde ich die Leitung unter der Decke führen und den Steg vermeiden. Das ist eine ewige Stolperfalle.
    Selbst wenn ich dafür eine 2. Hebeanlage einbauen müßte. So teuer sind die ja nicht.

    mfg
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  7. #6
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    Man sollte halt eine

    kompetente Firma beauftragen die zumindest die Lastfälle unterscheiden kann ... Bei sogenannten "Fachbetrieben für Bautenschutz und Abdichtung" hab ich schon oft gegenteiliges erlebt
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  8. #7

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    Zitat Zitat von checkup Beitrag anzeigen
    dank euch erst mal für eure Beiträge.


    @Alle: Wer hat Erfahrung mit der Abdichtung von drückendem Wasser? Auf was muß man achten, wen kann man da ansprechen?

    Gruß
    marco


    Schau bei Googel nach Grundwasserabdichtung oder Kellerabdichtung. Je älter und größer die Firma um so besser. Das Abdichten ist das kleinere Problem. Schwierigkeiten macht das Wasser das von unten nachrückt.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Flachdach Beitrag anzeigen
    Je älter und größer die Firma um so besser. Das Abdichten ist das kleinere Problem
    was ist das denn für eine Logik?
    Kann ich als öbuv SV nicht wirklich bestätigen
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    was ist das denn für eine Logik?
    Kann ich als öbuv SV nicht wirklich bestätigen
    das sind Erfahrungswerte

    Ich habe einige Jahre davon gelebt Grundwasserabdichtung usw.

    Als ich aus familiären gründen zweimal die Firma wechseln musste ( kleinere Firma ) habe ich nur gedacht, wo biste denn hier gelandet. Teilweise ist mann dort auf Kompromisse eingegangen die unverantwortlich waren.
    Die Ergebnisse waren dort ähnlich wie bei checkup seinem Keller.
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  12. #10
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    und ich kenne

    KLasse Abdichter! 1 Jahr selbständig / 2 Mann / einfach gut

    Find ich echt nicht i.O. Fähigkeit anhand Betriebsalter oder Größe zu verallgemeinern

    Besser noch: " Machen sie sich keine Sorgen! Das machen wir schon 20 Jahre so ...!"
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