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  1. #1

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    Daumen hoch WU Wanne undicht

    Hai,

    hier hatte ich ja schon mal über unsere feuchten Wände geschrieben:
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=15388

    leider ist es keine Restfeuchte, heute war der Bauträger hier und brachte einen Gutachter mit.
    Ziemlich eindeutig stellte dieser mit seinen Messgeräten fest: Das ist keine Restfeuchte im Mauerwerk, da steht das Wasser quasi im Ziegel. Die WU Wanne ist undicht!

    Da die Mauer direkt an einer der Fugen zwischen den Wandelementen an der Aussenwand anliegt, war das Fazit klar: Der Keller wird aussen nochmal ausgegraben und nach der Ursache gesucht (und diese behoben).

    Auf ewas müssen wir achten?

    Draussen gibt es natürlich schon einen Fussweg, direkt über der Stelle ist die Haustüre mit dem dazugehörigen Podest.
    Dass muss natürlich alles weg und dann wieder gemacht werden. (Klar, dass das nicht wir zahlen).
    Innen werden wir auf jeden Fall darauf bestehen, dass der Putz in dem Betroffenen Bereich erneuert wird. Dazu wird aber sicher auch der Teppich dort wieder raus müssen (fest verklebt) und erneuert werden.
    Wir werden auf jeden Fall testen lassen, ob sich zwischen Estrich und Kellerplatte Feuchtigkeit gesammelt hat (gehe ich fast von aus) und dies natürlich auch trocknen lassen.

    Auf jeden Fall machen wir von allen natürlich vorher Fotos, um belegen zu können, wie es aussah und wieder sein muss.

    Also wo können noch Folgen lauern?

    Auf was sollten wir noch gucken, um eine Schimmelbildung später auszuschliessen?

    Wie wird so eine Wanne nachträglich abgedichtet, dass es auch was taugt?


    Ich habe mal ein Bild von der Fuge zwischen den Wannenteilen angehängt, das wärend der bauphase von mir gemacht wurde. Da ist die aber noch nicht verfüllt.

    Tschau
    Stefan
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  2. WU Wanne undicht

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von drulli
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    Hier nur meine Laienmeinung:
    Die Wände sehen so dünn aus. Oder sind nur die äußeren Filigranelemente zu sehen?
    Eine "WU Wanne" gibt es doch gar nicht. Was ist denn vertraglich vereinbart? "Keller mit WU Beton" oder "Weisse Wanne"? Letzteres bedarf besonderer Ausführung und Überwachung. Einfach mal hier im Forum suchen (und vorher schon mal einen Tag zum Lesen frei nehmen...)
    Grüße!
    Uli
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    jo, das ist eine Filigranwand, d.h. Innen- und Außenschale als Fertigteil angeliefert/aufgebaut und anschließend mit Beton verfüllt. Thema ist komplex, Konstruktionsart in der WU-Richtlinie leider nicht als untauglich ausgeklammert und mehr als schadensträchtig. Wenn Wasser innen an der Stelle x reinkommt, heißt dass z.B. noch lange nicht, dass es auch außen an der gleichen Stelle reinläuft.

    Um weiterzukommen:
    1. welche Vertragskonstellation liegt vor?
    2. was ist vertraglich vereinbart?
    3. liegt Bodengutachten mit Aussage zum Bemessungswasserstand vor?
    4. liegt Abdichtungskonzept vor?
    5. wie sind die Wandabmessungen?
    6. welche Rahmenbedingungen zur Bauüberwachung liegen vor?
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  5. #4

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    Wie wurden....

    denn die Elementfugen abgedichtet.
    Jede vertikel Fuge zwischen den Elementen bildet eine möglich Bruchstelle (weil die Bewehrung nicht durchgeht). Im Abdichtungskonzept MUSS hierfür eine Lösung GEPLANT sein.
    Was wurde da ausgeführt? Sternrohre, Fugenband, Zulagebewehrung .....?
    MfG
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    sieht man evtl. leider schon

    erstmal mit Schaum , ohne vorgreifen zu wollen hab ich die böse Ahnung, dass da nicht viel mehr Planung hintersteckt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hai,

    1. welche Vertragskonstellation liegt vor?
    2. was ist vertraglich vereinbart?

    bin hier auf der Arbeit und habe hier leider den Vertrag nicht. Ich meine aber da steht nur "Wasserundurchlässige Wanne" oder so. Ich gucke nachher mal nach. Was meinst Du mit Konstellation?

    3. liegt Bodengutachten mit Aussage zum Bemessungswasserstand vor?
    4. liegt Abdichtungskonzept vor?
    5. wie sind die Wandabmessungen?
    6. welche Rahmenbedingungen zur Bauüberwachung liegen vor?

    Wer müsste das alles haben? Der Maurer? Der Bauträger?

    Tschau
    Stefan
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hai,

    also:
    lt. Bauleistungsbeschreibung: "Die Kellerwände sind aus 24cm wasserundurchlässigem Stahl-Faser-Beton ausgeführt."
    Aussen kommt noch die Perimeterdämmung (14cm)
    Zwischen den Wänden und der Kellerplatte ist "mit einem mittig liegendem Fugenband o.ä." abgedichtet.

    Über die Abdichtung an den vertikalen Fugen steht da gar nix.

    Tschau
    Stefan
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  9. #8
    Bauexpertenforum
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    na, diese Infos deuten doch darauf hin, dass die Beteiligten nicht die selbes Sprache reden bzw. auch Änderungen vorgenommen wurden.

    erstmal hab ich jetzt nur gelesen, dass die Kellerwände wasserundurchlässig sein sollen, dass der Keller dicht sein soll steht da nicht. Muss aber hinsichtlich des Ziels nicht schädlich sein, da mit hoher Wahrscheinlichkeit aus anderen Gründen ein im wesentlichen Mangelfreies Bauwerk geschuldet wird.

    Bester Weg für einen eigenen Eindruck wird der von drulli empfohlene sein, einen Tag zum Lesen freinehmen und im Forum stöbern. Gibt Ihnen als Baulaien aber nur einen eigenen Eindruck, dringend zu empfehlen ist selbst eingekaufter Sachverstand. Aber auch über diesen Rat stolpert man beim Stöbern im Forum.

    für einen ersten Einstieg: siehe z.B. http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=11717

    und auch http://www.sv-carden.de/
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  10. #9

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    Erstmal...

    hier lesen, was es nun ist: BT / GU / GÜ ??
    Dann steht im Vertrag 24 cm SFB, ausgeführt aber Hohlwandelemente d = ????
    Deren Fugen nicht im Bauteilquerschnitt abgedichtet, vermutlich auch nicht per Zulage bewehrt (unbezahlbar).
    Bei dem Text zur Kellerkonstruktion ist schon Auslegung gefragt. Wände dürften als WU Bauteil vereinbart sein, Sohle = ???
    Wände sind aber ohne Maßnahmen an den Elementfugen kein WU-Bauteil.
    Hier muss wohl (mal wieder) der Jurist ran.
    MfG
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hai,

    also danach ist das klar ein GÜ.

    Über die Kellerplatte steht da (sinngemäß): "eine 25cm(?) dicke, armierte Stahlbetonplatte"

    TSchau
    Stefan
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Birdie Beitrag anzeigen
    Auf ewas müssen wir achten?
    Das Sie Sachverstand - auf Ihrer Seite - neben sich haben.
    Wir können hier Rätzelraten.
    Fakt ist aber, so etwas sieht vor Ort immer anders aus, schmeckt anders und man sieht andere Dinge.
    Von der Planung und der geschuldeten Umsetzung / oder eben nicht, mal abgesehen.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Themenstarter

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    Hai,

    also heute waren nun ein Gutachter, Bauträger und der Maurer zusammen vor Ort.

    Kurzer Hand wurde in 2 der feuchten Ecken und an der hauptsächlich betroffenen Wand der Estrich geöffnet und eine Mauer ebenfalls, um an die dahinter liegende vertikale Schnittfuge zwischen den Sandwichelementen zu kommen.

    Sicher ist jetzt jedenfalls, dass die vertikale Fuge dicht zu sein scheint. die ist trocken. (übr.. ist der PU-Schaum auf meinen Bildern lt. Maurer nach dem Verfüllen mit WU-Beton herausgekratzt worden und mit "Pentaflex" Dichtemittel oder so die Fuge abgedichtet worden.)

    Was aber auch fest steht: die Innenwände der Elemente ist zumindest ungleichmäßig (wenn überhaupt) genäßt worden, bevor die verfüllt wurden.

    Wir haben eine Verschraubung mitten an der Wand gefunden (Befestigung der Erdungsschiene) um die herum es feucht war. Nach entfernen der Schrauben, lief(!!!) da Wasser raus... Nicht viel, aber immerhin deutlich sichtbar...(Fotos stelle ich heute abend noch ein.

    Der Gutachter vermutet, dass irgendwo die Fussabdichtung der Wände nicht richtig ist, und schlägt vor, dass der der Fuss runherum über all frei gelegt wird, und dann von innen verpresst werden soll, wo es undicht zu sein scheint. Er meint das es erstmal nicht nötig sei das ganze Haus auszugraben.

    Was ist davon zu halten?

    Tschau
    Stefan
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  15. #13
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    Problem

    bei den sogenannten 3-Fach oder Sandwichbauweisen ist, das sich zwischen Kernbeton und Innen- Außenschale eine Betonierfuge absetzt (meistens). Somit ist nicht sichergestellt das Wasser auch an der Stelle eintritt, an der es rauskommt... Hier kann ein langfristiges nachverpressen erforderlich werden.
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