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  1. #1

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    Verteilerkasten im Waschkeller mit Gasanschluss

    Hallo,

    leider finde ich im Netz recht wiedersprüchliche Angaben zu meinem Problem:

    In unseren Anbau (Keller + 2 Etagen) soll ein eigener Verteilerkasten, da der Zählerkasten und gleichzeitig Verteilerkasten der Installation im Altbestand zu weit entfernt ist und das Verlegen mehrerer Leitungen dorthin sehr aufwändig wäre.

    Diesen würde ich am liebsten in den Heizungskeller legen.
    Hierin befindet sich der Gasanschluss, eine Brennwerttherme, Waschmaschine und Trockner (Abluft). Der Raum ist beheizt. Nun bin ich mir nicht sicher, ob dieser Raum als Feuchtraum zählt und somit ungeeignet ist, oder nicht?

    Gruß aus Berlin
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  2. Verteilerkasten im Waschkeller mit Gasanschluss

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  3. #2
    Avatar von Distler
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    sollte

    geeignet sein. Die notwendige Ausführung des Verteilerschranks wird aber durch die Nähe zu und Art der Wasserinstallationen bestimmt, abschließend entscheiden wird dies im Zweifel dein VNB (Versorgungsnetzbetreiber)

    Gruß Distler
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank.

    Die Wasserleitung gelangt nicht über diesen Raum in das Haus. Das Abwasser wird über eine Hebeanlage nach oben befördert.
    Da der Strom-Hausanschluss ja bereits vorhanden ist (es handelt sich nur um einen Anbau), kommt überhaupt jemand vom VNB zu einer Abnahme?
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Hallo
    Verteilerkasten??? nur deine Sicherungen( Unterverteilung)???
    dann ist es dem VNB ziemlich egal, muss halt VDE-gerecht sein.
    Sehe ich aber kein Problem, dein Heizraum ist kein Feuchtraum.
    Und es gibt auch euchtraumverteilungen wenn's so wär.
    Bei uns (eon Bayern) ist auch ein Zählerschrank im Heizraum < 50KW eigentlich kein Problem.

    Grüsse
    Jonny
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank

    Ja es ist nur ein Unterverteiler für die Stromkreise des Anbaus. Zwischen Hauptanschluss und diesem Unterverteiler befindet sich ja ansonsten für den Notfall noch ein FI und LS-Schalter im Hauptverteilerkasten.

    Gruß aus Berlin.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Frage Die ganze Sache klingt nach planungsfreiem Eigenmurks...

    Dann sollte das machbar und zulässig sein (unter Beachtung der erforderlichen Schutzart).

    Aber die Reihenschaltung von (normalen) LS ist nicht sinnvoll! Führt (auch bei weiter auseinanderliegenden Nennströmen) zu Problemen mit der Selektivität.
    Stattdessen besser Neozed-Lastschalter oder (falls Überlastschutz entbehrlich und der Kurzschlußschutz durch vorgeschaltete Überstromschutzorgane bereits sichergestellt) nen einfachen Hauptschalter verwenden.
    Auch sollte der FI nicht zu Beginn dieser Leitung angeordnet werden, sondern erst in der UV (außer es handelt sich um einen selektiven Typ und in der UV ist dann noch ein weiterer herkömmlicher).

    Wer nimmt die Inbetriebnahmemessungen dieser Erweiterung vor?
    Unbedingt Meßprotokoll aushändigen lassen und aufbewahren!
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  9. #7
    Themenstarter

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    Hallo,

    Vielen Dank für die Hinweise.
    Der LS-Schalter vor der Leitung zum Unterverteiler ist aufgrund des größeren Querschnitts mit 32A abgesichert, die Stromkreise hinter dem Unterverteiler mit max. 16A.
    Soweit ich mich erinnern kann, ist das zumindest laut Lehrbuch korrekt so. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?
    Der Fi war als selektiver angedacht, aber kann eigentlich vor dem Unterverteiler wirklich weggelassen werden. Die Zuleitung liegt ja vollständig unter Putz.
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