Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wernigerode
    Beruf
    Kraftfahrer bei einer Sanitärgroßhändler^^
    Beiträge
    48

    Umbau einer Fachwerkscheune, wie richtig Dämmen?

    Hallo,

    ich hab da mal ne Frage die mir auf der Seele brennt.

    Ich habe vor eine Alte Scheune zu Wohnraum auszubauen, es handelt sich dabei um 14x14 Fachwerk mit alten Ziegeln augemauert und innen teilweise mit Lehm verputzt, wobei zu sagen ist, das der Lehm schon beim anschauen abfällt. Die Ausmauerungen sind sehr Undicht.

    Nun habe ich vor alles mit Trockenbau innen auszubauen und mit KG doppelt zubeblanken.

    Wie eurer Meinung sollt der Aufbau der Wand von aussen nach innen erfolgen.

    Ich hätte es so gemacht bis jetzt:

    -Fachwerk (mit Ausmauerung)
    -60 Glasswollenisolierung (035)
    -Ständerwerk mit doppelter Beblankung

    Eure Meinung?

    Gruß aus dem Harz
    Daniel
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Umbau einer Fachwerkscheune, wie richtig Dämmen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von Peeder
    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Wallhausen
    Beruf
    Trockenbauer
    Benutzertitelzusatz
    Hersteller GK-Falt und Formteile
    Beiträge
    4,752
    Aussenisolierung ?

    Bei dem geplanten aufbau schimmeln dir ruckzuck die Platten , sobald du heizt.

    Baupysik und Wärmewert sind nicht so mein Spezialgebiet , ich würde mal einen örtlichen Fachmann zu rate ziehen.


    Peeder
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wernigerode
    Beruf
    Kraftfahrer bei einer Sanitärgroßhändler^^
    Beiträge
    48
    Aussenisolierung, ja, aber erst später, in so ca. Jahren. Ich baue diesen Objeckt ohne Finanzierung um und daher kann ich mich der Fassade erst in ca. 3 Jahren witmen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Bitte nicht ohne KONZEPT anfangen.
    Ich kenne ne Menge Fachwerkbauten, die nach der Sanierung schneller rotteten als vorher im verwahrlosten, ungenutzten Zustand.
    Gerade das Thema Dämmung ist da heikel.
    Also bitte einen Fachmann für Fachwerk beiziehen.

    Ist denn die Nutzungsänderung überhaupt genehmigt????

    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wernigerode
    Beruf
    Kraftfahrer bei einer Sanitärgroßhändler^^
    Beiträge
    48
    Ja, alles genehmigt und der Rote Punkt hängt auch schon dran.

    Achso oben das soll heißen in ca. 3 Jahren^^.

    Für die Außenfassade dachte ich auch ich nehme mir ein Fachmann, dennoch wollt ich aber für die Überbrückungszeit Dämmung von innen anbringen.

    mmh, wie eurer Meinung nach sollte ich nun den Wandaufbau erstellen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Bauingenieur
    Beiträge
    2,522

    gar nicht

    denn wenn jetzt innen gedämmt wird und später soll aussen gedämmt werden, können Sie die Dämung innen wieder entfernen, weil Sie sonst ein Kondensatproblem bekommen

    und überhaupt, wieso verschandelt man einen Fachwerkbau mit einer Aussendämmung

    (sprach der Holzwurm, dessen Diplomarbeit im Übrigen die bauphysikalische und technische Sanierung von Fachwerkhäusern war, hehehe)

    Gruß
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wernigerode
    Beruf
    Kraftfahrer bei einer Sanitärgroßhändler^^
    Beiträge
    48
    Das Fachwerk soll aussen Nachgebildet werden, nie im Leben würde mir einfallen das Fachwerk hinter cm-Dicker Dämmung zu Verstecken.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    09.2006
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Bauingenieur
    Beiträge
    2,522

    und wo ist da

    der Unterschied?

    als ob man eine Oldtimerkarosse auf ein Käferfahrwerk stellt, um den Schein zu wahren

    aber jetzt kommen wir in grundsätzliche Diskussionen und ein Glck haben wir ja alle unterschiedliche Auffassungen

    Innendämmung und später Aussendämmung funktioniert nicht, das war die Frage und das ist die Antwort

    Gruß
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wernigerode
    Beruf
    Kraftfahrer bei einer Sanitärgroßhändler^^
    Beiträge
    48
    Danke so eine klare Antwort habe ich gebraucht, ich habe mich nun auch noch ein wenig erlesen und habe mich für die Innendämmung entschieden, auch wenn es mit nicht die optimale Lösung zur Wärmedämmung ist.

    Ich würde den Aussenwandaufbau so erstellen:

    -Fachwerkwand
    -2cm-3cm Hinterlüftung
    -50 Dämmung 035
    -Ständerwerk
    -Dampfsperre
    -Gipskarton doppelt beblankt

    Die Fachwerkausmauerung würde ich natürlich sanieren. Dann habe ich nochwas gelesen, das man evtl. Löcher vorsehen sollte die bis zur Hinterlüftung reichen, damit da es zirkulieren kann.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Göttingen
    Beruf
    Zimmerer & Holzingenieur
    Beiträge
    1,206
    Da frage ich mich aber, wo du sowas gelesen hast?
    Ein Hinterlüftung ohne Öffnung funktioniert nicht, selbst mit Löchern ist das fragwürdig. Abgesehen davon werden 2-3cm Abstand vor einer Bestandwand nicht so einfach herzustellen sein.
    Wahrscheinlich ist der einzige Effekt, das hier die Feuchte aus der aufgewärmten Luft an der Fachwerkwand kondensiert.

    Wie Jürgen schon sagt, entweder Innendämmung oder Außendämmung und wenn innen dann richtig.
    Es hilft nicht zu sagen nimm diese oder jenen Aufbau ohne die Gesamtsituation zu kennen und zu beurteilen. Was auf der Südseite funktioniert muss auf der Nordseite nicht genauso gut sein. Entscheidend sind auch die Anschlusspunkte z.B. zur Decke, der Sockel usw.
    Dampfsperren sollten sind im Fachwerk tabu sein!

    Es macht wirklich Sinn ein paar Euros für ein Konzept zu investieren. Eigenleistung kannst du noch genug erbringen, angefangen von einer exakten Aufnahme des Bestandes.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  13. #11
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Wernigerode
    Beruf
    Kraftfahrer bei einer Sanitärgroßhändler^^
    Beiträge
    48
    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    .
    Dampfsperren sollten sind im Fachwerk tabu sein!
    Kannst du mir das bitte genauer Erläutern, in wie fern sollten Dampsprerren/Dampfbremsen in einem Fachwerkgebäude nicht verbaut werden?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #12

    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Göttingen
    Beruf
    Zimmerer & Holzingenieur
    Beiträge
    1,206
    Insofern, dass zu dichte Dampfbremsen und Dampfsperren (bitte genau lesen und differenzieren) das Rücktrocknungsvermögen der Fachwerkwand be- und verhindern.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen