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Zahlungsverweigerung

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  1. #1

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    Frage Zahlungsverweigerung

    Hallo, seit dem 25.9.warte ich bereits -mal wieder:-( auf eine außstehende Zahlung...ich war als Sub-inSubunternehmen tätig...jetzt habe ich eine Ikassofirma beauftragt, die dann ein Schreiben von meinem Auftraggeber bekam, das die Arbeiten so nicht ausgeführt wurden und folgende Unterlagen erbracht werden müssen(vor Zahlung):Original Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vom FA, Unbedenklichkeitsbescheinigung KK, Bestätigung des Steuerberaters in steuerlichen Sachen, Nachweis Betriebshalftpflicht, Unbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft..weiterhin will er mir eine genutzte Rüstung in Rechnung stellen-was nicht vereinbart war, da es hieß die wird vom Auftraggeber gestellt. Hat er nun ein Recht mir mein Geld zu verweigern? Wäre sehr dankbar für eine Antwort.MFG Heiko
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  2. Zahlungsverweigerung

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  3. #2

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    Wenn Ihr Auftraggeber Unternehmer ist, sollten Sie eine Freistellungsbescheinigung Ihres Finanzamts vorlegen, weil der AG sonst 15 Prozent Bauabzugsteuer einbehält (§ 48 EStG). Ist der AG sogar Bau-Unternehmer, kommt die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft hinzu (§ 13b UStG). Im übrigen sind die verlangten Unterlagen für die Entstehung der Forderung ohne Belang.
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  4. #3
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    Wie wurde beauftragt ?
    Gibts ein Leistungsverzeichnis und einen klar umrissenen Montageauftrag ?
    Waren die jetzt geforderten Unterlagen und Nachweise Bestandteil der Beauftragung ?

    das die Arbeiten so nicht ausgeführt wurden
    Das ist von den obigen Anforderungen getrennt zu betrachten.
    Was wurde beauftragt und gabs detaillierte Vorgaben ?

    weiterhin will er mir eine genutzte Rüstung in Rechnung stellen-was nicht vereinbart war, da es hieß die wird vom Auftraggeber gestellt
    Was sagt denn der Auftraggeber (--> Bauherr) dazu ?

    Allgemeiner Eindruck ... DEIN Auftraggeber ist klamm und er versucht Zeit zu schinden.

    Sollte es allerdings berechtigte Mängel an den von dir durchgeführten Arbeiten geben .... dann wirds komisch und es dauert....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4

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    Sofort einen Termin mit Ihm ausmachen, die angeblichen Mängel prüfen und wenn berechtigt beseitigen. Mahnen nicht vergessen. Fristen einhalten.
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  6. #5

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    Für mich klingt die Aufzählung nach öffentlichem Auftraggeber. Und danach, dass der Hauptunternehmer seine oder irgendwer in der Sub-Eimerkette nen Sub nicht beim AG angemeldet hat.
    Da verlangen die Öffis dann schon mal die ganze Latte der Nachweise. Ist meist auch so mit dem HAUPTunternehmer vereinbart.
    Nur die verdaddeln oft, diese Verpflichtung an ihre NU weiter zu reichen.

    Und dann wirds luschtig, weil der HU vertraglich verpflichtet ist, Unterlagen beizubringen, die er von seinem NU nicht zwingend fordern kann.

    MfG
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  7. #6

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    Tja Heiko,
    tut mir LEID aber Dir hilft nur eins:
    ganz schnell Klage!!!

    MfG

    PS: Weil viel RedeN da nicht hieeeeelft, sondern nur schnelles "Nägel mit Köpfe".
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  8. #7

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    Freistellungsbescheinigung und Hinweis auf Umkehr der Steuerschuld sollte wohl klar sein, ansonsten schliesse ich mich der Meinung von A.K. an, der ist oberklamm.....
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  9. #8
    Avatar von Peeder
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    Im Rahmen meiner freiwilligen Tätigkeiten im TBV kommen diese Sachen sehr oft vor.


    Wie wurde beauftragt ?
    Gibts ein Leistungsverzeichnis und einen klar umrissenen Montageauftrag ?
    Waren die jetzt geforderten Unterlagen und Nachweise Bestandteil der Beauftragung ?
    Das ist immer meine erste Frage. ( Danke Achim )

    Hallo, seit dem 25.9.warte ich bereits -mal wieder:-( auf eine außstehende Zahlung
    na, hammer schon den 25.11.2008 ? Im falle eines VOB Vertrages und Schlussrechnung - normal .

    Hat er nun ein Recht mir mein Geld zu verweigern?
    allein schon diese Frage zeigt, verzeih mir @farunam , das du mit einen Prügel gepudert gehörst.

    @ Ralf trifft es genau
    Und danach, dass der Hauptunternehmer seine oder irgendwer in der Sub-Eimerkette nen Sub nicht beim AG angemeldet hat.
    Vermutlich in der Suppenkette weit hinten.

    Taktiken der Zahlungsverweigerung, und Verzögerungen gibbes genügend.

    komisch, wollte er keine Gewerbeanmeldung ? Ach ja, die fordert er 2 monate später, -
    selbst wenn alle Bescheinigungen darau hindeuten, das ein Gewerbe angemeldet ist.

    Dir hilft nur eins:
    ganz schnell Klage!!!
    das ist der bescheuertste Tipp, Erfolgsquote ich tippe auf 10 %

    @farunam, investiere erst mal 150-200 € in eine Rechtsberatung- ich mache keine !

    Peeder
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  10. #9

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    ....und sag mal ob und welchen Vertrag ihr habt, mündlich, schriftl. nach ????
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    das (Edit von mir: die sofortige Klage) ist der bescheuertste Tipp, Erfolgsquote ich tippe auf 10 %
    Doch so hoch?

    Ich würde sie im Promillebereich ansiedeln.


    Jedenfalls verschafft das dem AG noch mal einen richtig komfortablen Aufschub seiner Zahlungspflicht, sofern sie denn tatsächlich in Höhe der Klagebegründung gerechtfertigt ist. Und er kann jederzeit -das Gericht wirds ihm danken- mit der Zahlung, also lediglich mit der Verpflichtung die er sowieso hat, eine Verfahrenseinstellung erwirken, notfalls noch auf dem Gerichtsflur. Anschließend darfst Du dich sehr lange damit beschäftigen, Anwälte vorzufinanzieren, die versuchen Ihre enstandenen Kosten einzutreiben. Erfahrungsgemäß kommt dabei am Ende gar nix raus.

    Ich kenne einen ähnlich gelagerten Fall, in dem nach 18 Monaten bei der Verhandlung auf Verfahrenseinstellung entschieden wurde, weil der Kläger die Zustellung der Rechnung nicht nachweisen konnte! Der Beklagte hatte nie auf die Rechnung reagiert, das reichte der Richterin im zu glauben, er hätte sie nie bekommen.

    Wenn die Rechnung vom 25.09. diesen Jahres ist, dann zeichnet sich Dein AG zwar nicht durch schnelle Begleichung seiner Verbindlichkeiten aus, aber für sooo unnormal halte ich die (selbstdefinierte) Zielsetzung auch nicht.

    Lege ihm doch alle Unterlagen vor, die ihn am Zahlen angeblich hindern. Oder fehlen welche? Falls ja, kannst Du -wie wir hier gelernt haben- immer noch nachweisen, daß diese nicht erforderlich sind. Natürlich ist das eine klassische Verzögerungstaktik, aber mit der mußt Du nun mal leben und kannst nur versuchen so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten in dem Du den AG in Verzug setzt. An den Gebühren für Einscheiben mit Rückschein solltest Du ebenfalls nicht sparen.

    Spar doch die strittigen Gerüstkosten ohne Zustimmung des Abzuges erstmal aus und kläre das später.

    Eine reklamationsfreie und vertragsgemäße Leistung unterstelle ich einfach mal.
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  12. #11

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    Ich hoffe das es so besser wird:

    Forderungssicherungsgesetz tritt am 01.01.2009 in Kraft.

    MfG

    PS: Glaube ich aber nicht ganz.
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  13. #12

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    Noch nie von gehört...klingt aber irgendwie vorteilhaft!

    Gibts dazu weiterführende Links oder Infos?
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  14. #13
    Avatar von Peeder
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    Hier

    @HolzhausWolli
    Ich würde sie im Promillebereich ansiedeln.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Das selbe gilt für @derSuchende , wer suchet , wird finden.

    Forderungssicherungsgesetz tritt am 01.01.2009 in Kraft.
    Es wird sich vielleicht etwas ändern, die Resultate werden aber die gleichen bleiben.



    Beide Seiten kenn ich, dem einen ist es schei.... egal, ob hier eine Familie des Unternehmers plötzlich vor dem nix steht, die Verzögerungstaktiken ändern sich etwas, da ist man ja anpassungsfähig, und besonders krass ist , wem geht als erstes die Luft aus, oder nach dem Motto, lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
    Vor Gericht zählen nicht Moral, hier gibt es nur um Bares , hier ist keine DIN mit Toleranzen, nur Vergleiche, friss oder stirb, nimm das, solange ich guter Laune bin, " sicher sind Sie im Recht, aber ......... " Die berühmte A-Karte gezogen !!!!

    Erst heute durfte ich mal wieder einen Kollegen mitteilen, das er seine Forderung tief schieben kann ..... Ausführung nicht beauftragter Leistungen.

    menno, in welcher Welt lebt Ihr eigendlich, ( ich rede mal von den Nachunternehmern, die für Nachunternehmer arbeiten ) tolle handwerker, hoch belastbar, ihr reisst euch den Ar.... auf , zum wohle des BH / AG u.s.w. und könnt nicht mal einen Vertrag lesen ! Lesen vielleicht, aber auch anwenden ?


    Peeder
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ja Peeder, ich versteh dich GUT und mir geht dabei mehr ab, als nur der Hut!

    Das Problem liegt m.M. in der Lehre und den Lehrenden.
    Eigentlich, sollten das doch die alten Hasen machen, die keiner mehr will.

    MfG
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  17. #15
    Avatar von Peeder
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    Tja, die Alten Hasen, leider wollen die jungen Greenhörner keine Lehren annehmen, wir haben aus Fehlern gelernt, die machen welche, es ist noch nicht so weit !
    Jeder meiner Nachunternehmer und Mitarbeiter ist besser als ich-- im Gipsplattenschleppen !!!!

    Peeder
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