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  1. #1

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    EFH-Verkabelung und zentraler Multimedia-PC

    Guten Tag allerseits,

    bin neu hier, baue nächstes Jahr mit GÜ ein größeres freistehendes EFH, und das Forum hat mir schon unheimlich viel geholfen - an dieser Stelle also erst einmal ganz herzlichen Dank!

    Hier eine Frage, zu der ich weder hier noch sonstwo in den Weiten des Internets etwas gefunden habe:

    Ich plane eine Datenverkabelung mit Patchpanel im HAR, von dem aus jeweils CAT7-Kabel in die meisten Wohnräume gehen. Außerdem möchte ich Satelliten- sowie DVB-T- und Radiosignale in entsprechende Antennendosen in die meisten Wohnräume laufen lassen.

    Zum Thema "zentraler Multimedia-PC" habe ich leider noch nichts gefunden. Mir schwebt da eine Lösung vor, bei der ein PC zwei Satelliteneingänge sowie DVB-T-Eingang hat und Fernsehen über diesen PC läuft. Gehe ich recht in der Annahme, dass man dann neben jedem Fernseher so eine Art "thin client" installieren und über LAN mit dem Netzwerk verbinden müsste, der (a) mit einer Fernbedienung angesprochen werden und mit dem PC kommunizieren kann, (b) die gewählte Sendung vom PC über LAN "gestreamt" bekommt, lokal aufbereitet und über HDMI an den Fernseher gibt?

    So etwas gibt es, soviel ich weiss, derzeit (noch) nicht (und wenn doch, vermutlich nicht in einer Qualität, die an die von hochwertigen DVB-S-Receivern produzierte Qualität heranreicht, oder etwa doch?). Das heisst, die Lösung kann derzeit noch nicht installiert werden (was Installationskosten bei der Antennenverkabelung sparen würde, weil ja dann nur noch zwei Satellitenleitungen und eine DVB-T/Radioleitung zum PC erforderlich wären). Ich müsste also wie geplant installieren, wäre allerdings "zukunftssicher", wenn an jedem geplanten Fernseher-Standort auch eine LAN-Steckdose herauskommt.

    Stimmt das alles so, oder habe ich hier etwas übersehen/gibt es derzeit schon "gute" zentrale MM-PC-Lösungen?

    Gruß,
    Karlheinz
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  2. EFH-Verkabelung und zentraler Multimedia-PC

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die c't hatte vor ne ganzen Weile mal ein Projekt so einen Multimedia Homeserver zu erstellen. Das ganze basierte, wenn ich mich recht erinnere auf dem Linux VDR. Ob das ganze jedoch HDTV tauglich ist wage ich zu bezweifeln. Ich betreibe schon ne ganze Weile HDTV-Wohnzimmerkino mit einem PC (Stichwort HTPC) - aber nach meiner Überzeugung ist das nur was für PC Bastler die bereit sind auch die Schwächen so einer Lösung zu akzeptieren.

    Wenn Du JETZT nach einer guten Lösung suchst, dann würde ich ganz konventionell arbeiten und an jedem Fernseher einen guten Standalone Twin DVB Receiver mit Festplatte und einen Bluray Player stellen. Zusätzlich einen LAN Anschluss halte ich für sinnvoll. Es gibt ja auch schon einige Receiver die LAN Anschluss haben, entweder um als Streaming Client zu fungieren oder auch nur um Nachrichten oder Updates aus dem Netz zu laden.

    Auch sehr beliebt im Moment ist der Einsatz einer Playstation 3 als DVD/Bluray Player. Die ist auch nutzbar um Filme von Festplatte anzuschauen oder mal kurz ins Internet zu schauen. Und wer will kann auch damit Spielen - es gibt aber genug Leute, die mit ihrer PS3 noch nie gespielt haben.

    Ein zentraler Server im Haus ist bestimmt keine dumme Idee. Wenn Du aber auf konventionelle Technik setzt ist der zusätzliche Stromverbrauch nicht unerheblich. Für viele Zwecke reicht daher auch eine simple NAS Lösung, bei der eine oder mehrere Festplatten direkt ins Netz gehängt werden um die Daten zentral ablegen zu können. Etwas bessere Drucker kann man auch direkt ins Netz hängen, und den Internetzugang zu Hause löst ja sowieso ein (W)LAN Router besser als irgendein PC, wenn der nicht gerade von einem absoluten IT Profi aufgesetzt wurde und regelmäßig aktualisiert wird bezüglich der ganzen Sicherheitslöcher.

    Gruß,
    Thomas
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  4. #3

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    schau mal hier: http://www.reel-multimedia.com/de/

    werde ich mr auch holen - es gibt aber geteilte Meinungen über dieReelbox.

    Gruss
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  5. #4
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    Vielen Dank für beide Antworten.

    Die Reelbox sieht ja nicht schlecht aus (zum Preis möchte ich mich aber lieber nicht äußern - ich habe einen Topfield DVB-T Receiver, UK-Import, mit 500 GB Festplatte, der über HDMI ein wirklich sensationelles Bild zaubert). Wenn es zur Reelbox jetzt noch günstige Settop-Boxen gäbe, die über LAN mit der Reelbox kommunizieren und sich per IR-Fernbedienung steuern lassen, würde ich mir die Sache glatt überlegen (was man für die Reelbox-Lösung investiert, ließe sich vermutlich bei der Verkabelung wieder einsparen). Da es das aber leider nicht gibt, werde ich dann wohl zunächst bei der oben beschriebenen Lösung bleiben und Antennenkabel in alle Aufenthaltsräume legen lassen.
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  6. #5

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    Beim Fernsehen würde ich mich (noch) nicht auf eine komplette Server-Lösung verlassen. Zum einen ist der Aufwand, dass alles miteinander kompatibel sein muss, enorm, und der Anschaffungs- und der Strompreis sind auch nicht zu vergessen.

    Ich würde an jeden potentiellen TV-Standort mindestens eine Koax-Leitung ziehen,wo ein Twin-Receiver mal hinkommen könnte, zwei Leitungen. Jeder vernünftige Sat-Multischalter verfügt über einen terrestrischen Eingang, über den man DVB-T und UKW Signal einspeißen kann, dass dann an jeder dafür vorgesehenen TV/Sat/Radiodose zur Verfügung steht (wobei ich den Sinn von DVB-T nicht verstehe, wenn Sat vorhanden ist).
    Ein Netzwerkanschluss an TV-Standorten sollte in modernen Häusern schön langsam Standart sein, sei es wegen der Spielekonsole, Serverlösungen, Softwareupdates, Internetradio, IPTV oder Receiver mit Streamfunktion übers Netzwerk.

    In dem Raum, in dem Patchpanel und evtl. Multischalter ist, einen Potentialausgleichsanschluss nicht vergessen. Die Leitungen zwischen Multischalter und LNB sollten (soweit ich mich erinnere) möglichst kurz gehalten werden, sollte eine DVB-T oder UKW Antenne mit angeschlossen werden, dafür auch die nötigen Leitungen vorsehen.

    Für Netzwerkdosen (nach Möglichkeit) tiefe UP-Dosen verwenden.

    Soweit der Tipp eines Laien.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Karlheinz Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für beide Antworten.

    Die Reelbox sieht ja nicht schlecht aus (zum Preis möchte ich mich aber lieber nicht äußern - ich habe einen Topfield DVB-T Receiver, UK-Import, mit 500 GB Festplatte, der über HDMI ein wirklich sensationelles Bild zaubert). Wenn es zur Reelbox jetzt noch günstige Settop-Boxen gäbe, die über LAN mit der Reelbox kommunizieren und sich per IR-Fernbedienung steuern lassen, würde ich mir die Sache glatt überlegen (was man für die Reelbox-Lösung investiert, ließe sich vermutlich bei der Verkabelung wieder einsparen). Da es das aber leider nicht gibt, werde ich dann wohl zunächst bei der oben beschriebenen Lösung bleiben und Antennenkabel in alle Aufenthaltsräume legen lassen.
    da soll doch der Reel NetClient kommen, passt wohl genau...

    cheers
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Baumeister70 Beitrag anzeigen
    (wobei ich den Sinn von DVB-T nicht verstehe, wenn Sat vorhanden ist).
    z.B. Regionalfernsehen
    Hier und im Münchner Süden ist über DVB-T ORF1, ORF2, ATV, ORF Sport empfangbar.

    zu den Streaminglösungen kann ich nur sagen das ich noch keine eierlegende Wollmilchsau darunter gesehen hab.
    Gerne werden hier Receiver mit Netzwerkanschluss genommen oder gleich was eigenes mit Mediaserver und Streamingclients aufgebaut, hängt aber vom Bastel und Spieltrieb des Benutzers ab.

    Grüsse
    Jonny
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  10. #8
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    Zitat Zitat von hdueb Beitrag anzeigen
    da soll doch der Reel NetClient kommen, passt wohl genau...

    cheers
    Oops - hatte ich übersehen - vielen Dank! Dann wird es wohl wirklich Zeit, ernsthaft über eine etwas sparsamere Sat-Verkabelung nachzudenken und dafür (noch) mehr LAN-Anschlüsse vorzusehen - z.B. Multiswitch ins Arbeitszimmer (OG) oder WoZi (EG), von da sechs Satellitenanschlüsse auf die Reelbox und zwei Antennenanschlüsse in Badezimmer für Unterputzradios.

    Bleibt nur zu hoffen, dass es die Reelbox oder ein Konkurrenzprodukt in ca. 9 Monaten, wenn das Haus fertig werden soll, auch mit 1080p gibt ...
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