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  1. #1

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    Frage T14 und Klinker ???

    Hallo,

    Ich bin am Anfang der Hausplanung und habe die erste Runde mit dem Architekten hinter mir. Es soll ein Einfamilienhaus werden, 1,5 geschossig, ohne Keller mit Klinkerfassade. Grundsätzlich tendieren wir vom Gefühl her zu einem Mauerwerk ohne besondere Dämmung mit dickeren Wänden.
    Da das die bisher größte Investition unseres Lebens bedeutet , habe ich ein wenig Rede-Bedarf bzgl. des Mauerwerks

    Wir haben einen Vorschlag bekommen der folgendermaßen aussieht:
    11,5 cm Klinker
    4 cm Luftraum
    30 cm T14
    1,5 cm Kalkgips-Mörtel
    Der ausgerechnete U-Wert liegt bei 0,39 W/m²k

    Der Wert erscheint mir ziemlich schlecht, KfW 60 (oder Effizienzhaus 70) rückt damit doch in weite Ferne.

    Wenn ich bei Wieneberger auf der Webseite allerdings nach Ziegeln für den zweischaligen Wandaufbau suche, wird mir aber auch nur der T14 angeboten bzw. empfohlen
    http://www.wienerberger.de/servlet/S...=wb_de_home_de

    Das Planungstool schlägt wiederum was ganz anderes vor (T 17,5 T24))
    http://www.wienerberger-planungstool.de/

    Alternative Wandaufbauten des Architekten sehen 6cm Mineralfaser 035 vor mit Pumix-Dämmblöcken vor (U-Wert 0,23)
    oder 6cm Mineralfaser und Klimaleichtblöcke VBL 12 (U-Wert 0,24).

    Nutzt man den T9 nicht in Verbindung mit Klinkern? Ist das wie "Perlen vor die Säue", also unwirtschaftlich?

    Würde einfach gerne ein paar begründete Meinungen zu Wärmeschutz und Wirtschaftlichkeit hören um mit einem Funken mehr Hintergrundwissen eine Entscheidung zusammen mit dem Architekten zu treffen.
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  2. T14 und Klinker ???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von barackus Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich tendieren wir vom Gefühl her zu einem Mauerwerk ohne besondere Dämmung mit dickeren Wänden.
    11,5 cm Klinker
    4 cm Luftraum
    30 cm T14
    1,5 cm Kalkgips-Mörtel
    Der ausgerechnete U-Wert liegt bei 0,39 W/m²k
    Der Wert erscheint mir ziemlich schlecht, KfW 60 (oder Effizienzhaus 70) rückt damit doch in weite Ferne.
    Ja, da liegst du richtig!
    Der res. U-Wert ist unterirdisch, die Bauweise jedoch alles andere als günstig.
    Du magst dicke Wände...
    Mache dir Gedanken über die Prioritäten:
    Verblender j/n
    Also kommt monolithisch in Frage?
    Gibt es Maximal-Stärken des Wandaufbaus (z.B. wg. Baugenehmigung)?
    Einschalig geht z.B. T7/T8/T9 (die Forums-Joker) oder Porenbeton 42/49 cm oder Holzspanschalungsstein.
    Hat alles ähnlich viele Vor- und Nachteile!

    Aber es geht auch durchaus die Kombination HLZ mit Verblender (plus Hinterlüftung).
    Die Frage ist, was ist Dir wichtiger?
    Ach ja, Luftschalldämmung von außen nach innen ist mit jeder Variante möglich !
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  4. #3
    Themenstarter

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    Klinker sollen es auf jeden Fall sein, das ist fix. Einschalig fällt somit raus. Maximal-Stärken des Wandaufbaus sind nicht vorgegeben.
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  5. #4
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    Dann lass den Quatsch mit dem 30er Hintermauerwerk.
    IdR tut es 17,5er oder 24er.
    Dann den kompletten Schalenabstand (nach DIN 15 cm, mit Zulassung bis 20 cm) mit Dämmung ausfüllen (- 2,0 cm für die Finger des Maurers und dessen Toleranzen und denen des Materials) und schon sieht es besser aus.
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  6. #5

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    Hallo,

    ich habe auch vor mit Klinker zu bauen.
    Diese sind 11,5cm dick.
    Als Stein hatte ich mir den W10 vorgestellt in 30cm dicke.
    Dazu dann 2cm Luft und ich komme auf eine 43,5er Wand.
    Macht das denn Sinn oder gehts auch dünner um mehr Wohnfläche zu erhalten?
    Wie siehts denn mit einem 24er Stein aus ohne Dämmung?

    Gruß,Steffen
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  7. #6

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    unzureichend
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  8. #7

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    Also ein 24er Stein mit Klinker wäre unzureichend?
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von dynaudio Beitrag anzeigen
    Also ein 24er Stein mit Klinker wäre unzureichend?
    das ist maximierung des unfugs.
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  10. #9

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    ...na denn klärt mich doch einfach mal etwas auf als Neuling.
    Googlen brachte leider auch nicht so viel.
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  11. #10

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    Ein optimal Aufbau würde z. B.so aussehen:

    17,5-er KS Vollstein, 18cm 0,35 MiWo, 2cm Fingerspalt, 11,5 Klinker

    Wenn der Wärmeschutz besser sein soll, dan künnte das so aussehen:

    17,5 KS, 18cm PUR, 2cm Luft, 11,5 Klinker.

    Weniger optimale Kompromisse sehen so aus: 24cm Poroton T12, 18cm MiWo, 2cm Luftspalt, 11,5 Verblender

    Gruss, Dirk
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  12. #11

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    Also als Stein stehen ein 24er, 30er W10 und 36,5er zur Auswahl.
    Vorgeschlagen wurde mir ein 24er Stein mit 5cm Isover und 2cm Luft und dann den 11,5er Klinker. Mir wurde gesagt dass man die Dämmung auch weglassen könne.
    Ein 24er mit einer 18er Dämmung ist ja jenseits von gut und böse oder?

    Gruß,Steffen
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  13. #12

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    Was willst Du erreichen?

    Optimal ist ein solider Stein und soviel Dämmung wie möglich.

    Wer plant? Wer baut? Such hier mal nach "Bröselkeks" im Forum...

    P.S.: Viele Firmen verbauen gerne den T14 als Hintermauerwerk mit zusätzlich etwas MiWo Dämmung. Vorteil für die Baufirma: Leichte Steine, relativ wenig Dämmung nötig, billiges Material. Gut für Dich ist jedoch: Schwerer Stein plus viel Dämmung. Das optimiert Schallschutz, Wärmespeicherung, Dübelauszugskräfte, Wärmeschutz...
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  14. #13

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    Also im Angebot stehen der W10, T9 und T10 soweit ich weiss.
    Die Meinungen über Bröselsteine sind nicht eindeutig und variieren und von daher mach ich mir da keinen Kopf.
    Was wäre denn ein solider Stein?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Reihenfolge:

    Beton
    KS Vollstein
    KS Lochstein
    HLZ
    T18
    S11 (Wienerberger, Schlagmann)
    T16
    T14 / Wienerger(Schlagmann) T9
    T12
    Sx11
    T9 (ohne Füllung) oder Ytong

    Versuch doch mal, in einem T9 ein Küchenschrank anzudübeln.

    KS ist einfach ideal, wenn es um Dübelauszugskräfte und Schallschutz geht.

    Gruss, Dirk
    Geändert von Isolierglas (11.07.2009 um 21:40 Uhr) Grund: dicke Finger... ;-)
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  17. #15

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    ... eigentlich hat Mark mit Beitrag 4 alles gesagt.
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