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welchen Leitungsquerschnitt wählen?

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  1. #1

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    welchen Leitungsquerschnitt wählen?

    Hallo Expertengemeinde,

    habe einen UP-Kleinverteiler-/Sicherungskasten eingebaut und möchte bis auf das finale Anklemmen und Prüfen der Anlage alles soweit wie möglich selbst erledigen. Welchen Leitungsquerschnitt müßte ich für die Zuleitung zum Verteiler wählen, wenn ich mal von gemutmaßten maximalen 60A für die gesamte Etage des Hauses ausgehe (incl. el. Durchlauferhitzer 21 kW). Ich will das Kabel einfach schonmal vom Hauptanschluß im EG zum Kasten verlegen und den Trockenbau drüber setzen. Solange das Kabel nicht drin ist, komme ich mit einigen Arbeiten nicht weiter.

    Im Zweifelsfall nehme ich einfach den größtmöglichen (gängigen) Querschnitt. Sind ja nur ca. 3-4 Meter.

    Bin für Tipps dankbar. Bitte verzichtet mal auf Ratschläge wie "laß das mal alles den Fachmann machen"... ich brauche sicher keinen Elektriker, um eine Nut zu fräsen und ein Kabel drin verschwinden zu lassen. Seine Fähigkeiten in allen Ehren.... aber den Fachmann hebe ich mir für's Anklemmen auf ;-)
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  2. welchen Leitungsquerschnitt wählen?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von webber Beitrag anzeigen
    .... aber den Fachmann hebe ich mir für's Anklemmen auf ;-)
    Dann weisst Du aber auch, dass er, wenn ihm sein Haftungsrisiko bewusst ist, nur das klemmt, was er verantworten kann, er also im Zweifel mal überschlägig gerechnet hat. Also frage ihn !

    Wäre doch dumm, wenn er erst rechnet, wenn alles drin liegt und dann sagt, Querschnitt klemme ich so nicht, oder ?!

    Oder hast Du den Elektriker noch nicht, der das machen soll. Den würde ich mir aus oben genannten Grund schon vorher suchen !

    Und was ist schon handelsüblich. Wenn Du im Großhandel kaufst sind Querschnitte üblich, da kannst Du viel grössere Sachen dranhängen, kaufst Du im Baumarkt, reichts wohl nicht vom Querschnitt.


    Ich weiß, dass wolltest Du jetzt nicht wissen, könnte aber wichtig sein, darüber noch mal nachzudenken.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von BJ67 Beitrag anzeigen
    Dann weisst Du aber auch, dass er, wenn ihm sein Haftungsrisiko bewusst ist, nur das klemmt, was er verantworten kann, er also im Zweifel mal überschlägig gerechnet hat. Also frage ihn !

    Wäre doch dumm, wenn er erst rechnet, wenn alles drin liegt und dann sagt, Querschnitt klemme ich so nicht, oder ?!

    Oder hast Du den Elektriker noch nicht, der das machen soll. Den würde ich Querschnitte üblich, da kannst Du viel grössere Sachen dranhängen, kaufst Du im Baumarkt, reichts wohl nicht vom Querschnitt.


    Ich weiß, dass wolltest Du jetzt nicht wissen, könnte aber wichtig sein, darüber noch mal nachzudenken.
    mir aus oben genannten Grund schon vorher suchen !

    Und was ist schon handelsüblich. Wenn Du im Großhandel kaufst sind

    Stimmt, wollte ich nicht wissen ;-). Nee nee, ist schon in Ordnung. Wie ich schon sagte, im Zweifelsfall werde ich überdimensionieren. Da dürfte ein Profi maximal die Geldverschwendung bemängeln. Und daß man mit "handelsüblich" nicht die im Großhandel üblichen oder möglichen Packungs- oder Produktgrößen meint... hatte ich eigentlich für normal gehalten. Ich merke schon. Man muß sich hier gewählt wie ein Anwalt oder Politiker ausdrücken, um nicht irgendwem einen 11-Meter hinzulegen. Ich verbessere mich... "einzelhandelsüblich". Besser so? Also.. Baumarkt oder Elektro-Müller an der Ecke. Ich mehr als 5x8mm² habe ich da wohl noch nicht gesehen.
    Wenn sich kein Elektriker zutraut, die Haftung für ein von mir verlegtes und von ihm angeschlossenes Stück Kabel zwischen Hausanschluß/ Hauptsicherungskasten und Kleinverteiler zu übernehmen... dann läßt er es eben. Soviel Elektrotechnik hatte ich in meiner Ausbildung dann doch, um dann auch diesen finalen Schritt selbst zu tun. Aber ich verstehe Deine Einwände. Ich will ja den Elektriker nicht gänzlich um seine Arbeit bringen. Aber ich werde ihn nicht dafür bezahlen wollen, 5 Kabelschellen an die Wand zu nageln oder eine Nut zu fräsen.

    Danke erstmal
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  5. #4

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    Zum Glück bekommst Du dann auch keinen Zähler!

    Liegt denn überhaupt schon eine Zustimmung des VNB zum Anschluß eines DLE vor?
    Wurde das vorgelagerte Netz insoweit geprüft?

    Der Querschnitt ist so ziemlich das Einzige, was man schon aus der Ferne einigermaßen dimensionieren kann.
    Nämlich mindestens 5x16mm² ODER 4x16mm² + 1x16mm , je nach Netzform (welche liegt vor?) UND örtlichen besonderen Bestimmungen (hast Du die TAB schon vorliegen?) des VNB.
    Zumindest, wenn keine Häufung und keine zu schlechte Verlegeart und keine ungewöhnlich hohe Umgebungstemperatur vorliegen.
    (8mm² gibt es im übrigen gar nicht - die Stufen sind 6 und 10...)
    Zusätzliche Steuerleitung von HV zu UV nicht vergessen! Je nach Ausführung des HA und Netzform ist außerdem eine PA-Leitung nötig.

    Man sieht, Deine Anschauung von der Komplexität der Aufgabe ist von der Realität meilenweit weg...

    Daher der DRINGENDE Rat:
    Sprich die Sache VOR Ausführung mit dem Eli durch, der dann auch anklemmt und den Zählerantrag stellt.

    Daß die Anlage vor Inbetriebnahme gründlich durchgemessen werden muß (JEDE Leitung, JEDE Steckdose, JEDER Lichtauslaß - u.a. auf Isolationswiderstand, Netzinnenwiderstand und vor allem auf Wirksamkeit der Schutzmaßnahme) scheint man in Deiner "Ausbildung" auch unterschlagen zu haben (oder Du hast nicht gut aufgepaßt)!
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  6. #5

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    Strom tötet leise, aber sehr effizient. Nur leider nicht immer die, die dran rumgebastelt haben.
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