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  1. #1

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    Pfeil Satteldach auf Bungalow setzen, Nachbar sagt nein!

    Hallo wir möchten auf unseren Bungalow ein Satteldach mit eintspr. Dämmung zwischen den Sparren und Dachpfannen setzen.

    Unser Grund pro Satteldach ist:
    Wir müssen besser Isolieren da unser Falchdach von 1978 schlecht isoliert ist, so das einige Ecken im Haus bei den jetzigen kalten Temp. wie auch im letzten Winter schon feucht kondensiert sind. ("Kältebrücken")

    Plan B wäre natürlich ein Pultdach mit Gefälle unter 10 Grad (5 Grad würde schon ganz gut ausreichen), so das es noch als Flachdach zählt, dann braucht, glauben wir, keiner der Nachbarn unterschreiben. Nur das dieses Pultdach 85% des Satteldaches kostet und natürlich nicht als Wohnraum ausgebaut werden könnte.

    -Erste Angebote Satteldach sind eingeholt.
    -Finanzierung steht.
    -Bauamt gibt gemäß Bebauungsplan mit Eckdaten,
    max. 38 Grad Schräge und max. 8,0 m über Grund, grünes Licht.

    Einziger Haken ist, das das Bauamt die Unterschriften der beiden baulich angrenzenden Nachbarn (links+rechts) zur Genemigung haben möchte.

    Und, - Nachbar zur linken möchte nicht das wir ein Satteldach aufsetzen.
    Begündung:
    1. Sie haben nun ihren Keller als Wohn- Schlafräume ausgebaut und möchten und können auch finanziell nicht bei ihnen ein Dach aufsetzen.
    2. Dann sieht unser Haus so mickrig aus.
    3. Mich würde so ein großes Dach vom Nachbarn doch optisch sehr stören.

    Was können wir nun tun, welche Möglichkeiten evtl. auch rechtlich haben wir um doch noch unseren Plan eines Satteldaches zu verwirklichen?

    Danke für fundierte Antworten
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  2. Satteldach auf Bungalow setzen, Nachbar sagt nein!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hast du das nicht schon im Vorfeld mal angesprochen?

    Wenn du fies werden willst: Frag den Nachbarn mal, ob die Nutzungsänderung des Kellers von den Behörden abgesegnet ist.

    Ist aber nicht der beste Weg für eine gute Nachbarschaft.
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  4. #3
    MoRüBe
    Gast

    Also, wenns einen B-Plan gibt...

    ... und der lässts zu, dann können die Nachbarn fundierte Einwendungen erheben.

    mein Haus sieht so mickrig aus ist sicherlich keine Begründung.

    Also muß das ganze verwaltungsmäßig abgehandelt werden.
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  5. #4

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    wenn die baurechtliche sache geklärt / und nichts dagegen spricht,
    kann der nachbar zwar seine zustimmung verweigern und einspruch einlegen, dieser wird allerdings -wenn unbegründet- i.d.r. abgelehnt. dann kann er den weg einer zivilklage gehen. ob er das wirklich macht - who knows.
    kommt öfters vor.
    ob er irgendeine gute begründung für die klage bringen kann, wissen wir nicht.
    das könnte ein RA im beratungsgespräch klären. (thema belichtung etc.)
    allerdings würde ich vorsichtig sein, was den keller angeht. hier sollte man die baurechtlichen gegebenheiten klären, falls er euch wegen den aufenthaltsräumen im keller anschwärzt.
    da ihr sowieso einen architekten braucht, sollte er das klären.
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  6. #5

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    @sepp: Der umgenutzte Keller ist der des widersprechenden Nachbarn. Daher mein Post zur "Einigung im Guten" mit etwas Druck
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Wenn

    ein Bebauungsplan vorhanden ist, der die von Ihnen gewünschte Dachform/Dachneigung zulässt, frage ich mich wieso das Bauamt eine Nachbarzustimmung haben will.

    Wenn BOT =Bottrop, dann NRW und da ist in solchen Fällen eine Beteiligung der Nachbarn nicht vorgesehen.

    Wenn die Sache mit dem B.-Plan stimmt, wäre das ein ganz simples Freistellungsverfahren.
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  8. #7

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    Was sagt denn der andere Nachbar? Und was sagt er zur Begründung der Verweigerung des anderen? Damit könnte eine gewisse Dynamik ins Spiel kommen, die umstimmen könnte.

    Was haben die eigenen Umbaukosten des Kellers mit eurem Satteldach zu tun?

    Hanebüschen diese Argumente! Das kann sich nicht durchsetzten.
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  9. #8
    Baufuchs
    Gast

    Vielleicht

    sollte mal ein Fachmann mit dem Bauamt reden.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ja, der Nachbar hat seinen Keller zu Wohnräumen ausgebaut und zum Garten hin abgeböscht.

    Ja, BOT = Bottrop und der Bebauungslplan lässt wie gesagt ein solches Dach mit max. 38 Grad und 8 m über Grund als grobe Planparameter zu, da 3 Häuser weiter rechts, 2 Häuser weiter zu unserer linken und 3 Häuser hinter unserem Haus genau solche Dächer bereits genemigt wurden.

    Aber die vom Bauamt wollen die Nachbarunterschriften, ich denke um sich gegen evt. Klagen abzusichern?!

    Muß denn das Bauamt bzw. das Bauplanungsamt unbedingt eine solche "Nachbarschaftseinverständniserklärung", (langes Wort) haben?
    Die konnten mir noch nicht einmal sagen was dort genau drin stehen muß/sollte.

    Auf jeden Fall gehts irgendwie nicht mehr voran.

    Gruß und danke für die weitere Diskussion, tut mal Gut Meinungen vom Fach zu hören.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von sten Beitrag anzeigen
    Muß denn das Bauamt bzw. das Bauplanungsamt unbedingt eine solche "Nachbarschaftseinverständniserklärung", (langes Wort) haben?
    Nein. Hier in Sachsen läuft das folgendermaßen ab und ich vermute, in NRW ist das auch nicht anders...

    Wenn der Nachbar im Vorfeld seine Zustimmung zum Bauvorhaben gibt, ist alles i.o.
    Wenn nicht, wird die Baugenehmigung erteilt und diese dem Nachbarn zur Kenntnisnahme von Amts wegen zugestellt (gebührenpflichtig!) Der Nachbar hat dann 4 Wochen Zeit, evtl. Einspruch gegen die Baugenehmigung einzulegen. Ob er dies tut ist natürlich ungewiß (Begründung?) und das kostet evtl. auch ein paar Scheinchen (Zivilklage).

    Teilen Sie dem Bauamt doch einfach mit, dass der Nachbar die Unterschrift nicht leisten will.
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  12. #11

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    Satteldach aufgesetzt -nach 15 Jahren Rechtsstreit Abriss

    Hallo gerade am Freitag wurde in unserer Tageszeitung die Entwicklung
    in 15 Jahren aufgezeigt wie es jetzt zum Abriss des Hauses
    im Landkreis SPN kommt.
    Baugenehmigung erteilt - ungültig erklärt - Entschädigung
    Der Nachbar war auch von Anfang an nicht einverstanden.
    Ich kann nur warnen auch wenn es rechtlich in Ordnung erscheinen sollte.
    Wer Interesse hat kann den Artikel von mir per e-mail erhalten.
    meine e-Mail: klaus.mattusch@lausitz.net

    Freundl. Gruß

    K.M.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Sanddorn25 Beitrag anzeigen
    Hallo gerade am Freitag wurde in unserer Tageszeitung die Entwicklung
    in 15 Jahren aufgezeigt wie es jetzt zum Abriss des Hauses
    im Landkreis SPN kommt.
    Baugenehmigung erteilt - ungültig erklärt - Entschädigung
    Der Nachbar war auch von Anfang an nicht einverstanden.
    Ich kann nur warnen auch wenn es rechtlich in Ordnung erscheinen sollte.
    Wer Interesse hat kann den Artikel von mir per e-mail erhalten.
    meine e-Mail: klaus.mattusch@lausitz.net

    Freundl. Gruß

    K.M.
    Oder alternativ auf diesen Link klicken :

    http://www.lr-online.de/politik/Tage...rt1065,2817063

    Danke für den Hinweis Klaus, aber verwende doch alternativ die pn-Funktion, also lasse Dir doch solche Wünsche nach einem z.B. Zeitungsartikel als Private Nachricht senden. Dann haben nur die die mail-Adresse, die sie wirklich benötigen.

    Die Angabe Deiner mail-Adresse hier im Vollformat könnte Deinen elektronische Briefkasten mit großen Mengen Werbung füllen. Daran sind aber nicht die Benutzer des Forums, sondern Suchmaschinen schuld, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als das Netz nach gültigen Adressen zu durchsuchen und diese dann mit Werbung zu versehen.

    An Deiner Stelle würde ich mal einen Moderator bitten, den Beitrag zu ändern und statt Deiner mail-Adresse auf die pn-Funktion zu verweisen.
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  15. #13

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    Und wenn man schn solche Horrormeldungen verbreitet, dann bitte auch auf die Unterschiede hinweisen!!!

    Der Abriss aus dem Artikel wird nötig, weil das Haus nie den LBO-Vorschriften entsprochen hat.
    Hier geht es aber um einen LBO- und B-Plan konformen Bau.
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