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Schuldet der Architekt dem Bauherrn dwg´s?

Diskutiere Schuldet der Architekt dem Bauherrn dwg´s? im Forum Architektur Allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Schuldet der Architekt dem Bauherrn dwg´s?

    Muß der Architekt z.B. nach einem Aufmaß im Bestand oder auch bei einem Neubau dem Bauherrn/Auftraggeber die Planunterlagen automatisch auch im Format dwg/dxf übergeben? Oder bedarf es dazu einer zusätzlichen Vereinbarung? Und eines gesonderten Honorars?

    Wie sieht es dabei mit dem Copyright aus?
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  2. Schuldet der Architekt dem Bauherrn dwg´s?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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  4. #3
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    Blinzeln Schuldet der Architekt dem Bauherrn dwg´s?

    Super, danke. Schneller, klarer und knapper geht´s nicht!http://www.bauexpertenforum.de/images/icons/icon12.gif
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  5. #4

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    der auftraggeber bekommt planunterlagen (sofern nicht anders vereinbart)
    auf papier und nicht digital.

    zum urheberrecht, mal hier lesen:

    http://www.it-recht-kanzlei.de/index...n+Architekten+

    http://www.baunetz.de/recht/Vertraul...en__44250.html
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  6. #5
    Avatar von greentux
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    Ich bekomm auf Wunsch Papier, pdf oder dwg... Aus den dwg kann man dann selber flexibler pdf machen. Habe einfach höflich gefragt.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Archie Beitrag anzeigen
    Muß der Architekt z.B. nach einem Aufmaß im Bestand oder auch bei einem Neubau dem Bauherrn/Auftraggeber die Planunterlagen automatisch auch im Format dwg/dxf übergeben? Oder bedarf es dazu einer zusätzlichen Vereinbarung? Und eines gesonderten Honorars? Wie sieht es dabei mit dem Copyright aus?
    1. Es gilt was ausdrücklich (am besten schriftlich) vereinbart ist.

    2. Wurde die Leistung unter Anwendung der HOAI erbracht, so sind in LP9 die bereits entstandenen Pläne zu übergeben und zwar wenn nichts anderes vereinbart wurde in Papierform. Sollte "Papierform" und "Datei" oder "digital" ohne weitere Festlegung vereinbart sein, so sind nach der Rechtssprechung nur Dateien geschuldet, die das Nachfertigen von Papierplänen ermöglichen. Alles weitere kann und muss frei ausgehandelt werden - am besten gleich bei der Beauftragung

    3. Das Urheberrecht hat in D immer der Urheber. Es ist unveräußerlich. <http://transpatent.com/gesetze/urhg.html> Nutzungs- oder Veröffentlichungsrechte können vom Urheber kostenlos oder gegen Honorar eingeräumt werden. Der Urheber kann die Veröffentlichung oder Nutzung auch verweigern.

    Vermutlich ist 2. der für Dich interessanteste und weiterführende Punkte.
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  8. #7
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    also mein Architekt hat mir die DWGs auch gegeben (auf Nachfrage).
    Vom Statiker habe ich die übrigens auch bekommen.

    In der heutigen Zeit ist es doch viel besser die Dinger elektronisch zu archivieren.

    Als PDF bekommst Du Sie sicher umsonst vom Archi.

    Gruß
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  9. #8

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    Zitat Zitat von lordbauer Beitrag anzeigen
    In der heutigen Zeit ist es doch viel besser die Dinger elektronisch zu archivieren.


    Oh Ihr Technikgläubigen, Euer Erwachen wird fürchterlich sein in einer Zukunft ohne dokumentierte Vergangenheit.

    Wer, glaubt Ihr, hat in 30 oder 40 Jahren noch funktionierende Technik, die in der Lage ist, heutige elektronische Daten zu lesen und zu verarbeiten.

    Versucht doch mal, Daten vom C64 oder auch nur MS-Office Daten von einer alten 5" Diskette einzulesen und zu verarbeiten.

    Einen Dreck werdet Ihr lesen können!

    Sprecht mal mit Archivaren. Die verzeifeln schon am heutigen Papier. Aber as Problem ist lösbar.
    Weder die Hard -und Software Probleme noch die der Haltbarkeit von Datenträgern sind auch nur ansatzweise gelöst!!!
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  10. #9
    Avatar von fmw6502
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    Volle Zustimmung.
    Nur gaaanz alte Datenformate wie 8-Bit Lochstreifen mit ASCII-Texten kann man auch ohne Technik noch lesen. Wo waren meine nochmal...
    Fürs Archivieren taugt Papier immer noch am besten. Für BH-Inneneinrichtungsplanung o.ä. reicht PDF.

    Gruß
    Frank Martin
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  11. #10
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    das sehe ich tatsächlich komplett anders.

    Natürlich muss mann in regelmäßigen Abständen seine Daten auf neuen Medien sichern, das ist ja logisch und mach mann eh automatsich!

    Ich gehe mal davon aus, daß Du Deine Pläne auch am Computer machst oder?

    Verlierst Du dann alle 2 Jahre deine Daten? Ich vermute Du hast da sicher eine Strategie entwickelt um die Daten regelmäßig auf neue Datenträger zu kopieren oder?

    Wo ist das Problem?

    Schau zum Beispiel mal hier:

    http://www.nierle3.com/s01.php?sid=P...pp=aa&bnr=1001

    Da gibt der Hersteller 1000Jahre an.
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  12. #11

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    Denke auch, dass elektronische Archivierung kein Problem darstellt.
    Wichtige Sachen auf einer externen Platte zusätzlich gesichert und diese gut verpackt irgendwo gelagert hält schon mal sehr gut.
    Und alle 10 Jahre (so lange sollte die aktuelle Technik ja wohl mindestens unterstützt werden) einen neuen Datenträger kaufen wird wohl auch nicht das Problem sein.
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  13. #12

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    Von wegen!
    Ihr werdet Euch wirklich noch alle wundern.

    Z.B. im Bereich von wertvollen, rein elektronisch produzierten Kinofilmen geht man inzwischen wieder dazu über, sie zur Archivierung auf konventionellen Film auszubelichten, vorzugsweise sogar nicht auf Farbnegativmaterial, sondern auf Schwarzweißfilm (in Form von je 3 Farbauszügen pro Bild). Das (also die "antike" silberhalogenidbasierte "Analogfotografie") ist im Moment die EINZIGE bekannte Technik, die nachweislich Lagerdauern von mehr als 100 Jahren ohne Verluste übersteht.
    Eine Möglichkeit, die Originaldaten dauerhaft zu archivieren, EXISTIERT bis heute NICHT!

    Eine CD-R mit "1000 Jahren" zu bewerben, ist nachgerade lächerlich.

    Von unserer heutigen bunten digitalen Welt wird in einigen Jahrzehnten sehr wenig übrig sein, was Originaldaten angeht.
    Halbwegs unkritisch sind bei den optischen Datenträgern nur die mechanisch gefertigten (also in Masse gepreßte CDs und DVDs). Alle beschreibbaren sind dem relativ schnellen Untergang geweiht).
    Auch brauchbar sind Magnetbänder, sie sind aber den heutigen Datenmengen kaum gewachsen (der Aufwand wäre immens).

    Insofern habe ich bei den nunmehr rein elektronisch geführten deutschen Grundbüchern kein sonderlich gutes Gefühl.
    Wobei dort nur geringe Datenmengen anfallen und immerhin Geld fürs regelmäßige Umkopieren und Kontrollieren da ist. Woanders sieht es aber viel schlimmer aus.
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  14. #13
    Avatar von Lukas
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    Wie wahr!

    Ich hab grad das Problem, daß ich in meinem Telefon nicht mehr an die Kontakte komme und hoffe inständigst, daß ich, wenn ich wieder zu Hause bin, ein gutes Helferlein finde, welches diese noch auslesen kann.
    Bis jetzt habe ich meinen Vater immer belächelt, der seit Ewigkeiten mit seinem Adressbüchlein hantiert. Jetzt sehe ich das ganz anders.

    Gruß Lukas
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von Charos Beitrag anzeigen
    Und alle 10 Jahre (so lange sollte die aktuelle Technik ja wohl mindestens unterstützt werden) einen neuen Datenträger kaufen wird wohl auch nicht das Problem sein.
    Der Datenträger ist das eine, das andere sind die Formate. Fast alle Programme benutzen proprietäre Formate, die teilweise der Hersteller selber später nicht immer sauber lesen/schreiben kann.
    Wofür soll nun der Planer den Aufwand treiben, orig. CAD-Pläne längst abgeschlossener Projekte immer wieder zu kopieren und beim Update seines Programms auf Korrektheit zu überprüfen? Wer soll das bezahlen?

    Gruß
    Frank Martin
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  17. #15
    Avatar von greentux
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    Ich müßt mal unterscheiden zwischen Datenformaten und Medien. Datenformate, insofern sie dokumentiert sind, wie das bei PDF oder JPG der Fall ist, werden auch in hunderten Jahren noch lesbar sein. Am Beispiel oben: Jeder C64 Emulator auf dem Handy läßt die guten alten schönen Spiele prima ablaufen. Kein Problem.
    Aber ja, mit den Disketten wirds schon eng. Zum einen sind die Kaufwerke rar, zum anderen die Magnetisierung am Ende. Meine gehen jedenfalls nicht mehr.
    Aber wie schon festgestellt, brauchts ein Konzept, die Daten immer auf aktuelle Medien zu kopieren.
    Derzeit sind magentische Medien erschwinglicher (Festplatte, Band) als gute magneto-optische (MO). Im Normalfall hat man also ein RAID1 in der Abstellkammer stehen, auf dem die ganzen Bilder, Dokumente und was weiß ich landen. In 10 Jahren muß man sich dann natürlich kümmern...

    ps: tja, mal wieder jemand schneller...
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